Aus Heimatliebe

Professor benennt Asteroiden „Landaupfalz“ und „Nussdorf“

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Astronomie-Professor aus Landau entdeckt zwei Asteroiden (Symbolfoto)

Landau - Aus Heimat-Verbundenheit hat ein aus Rheinland-Pfalz stammender Astronomie-Professor zwei Asteroiden auf die Namen "Landaupfalz" und "Nussdorf" getauft.

Asteroiden, auch Kleinplaneten genannt, kreisen meist zwischen der Mars- und der Jupiterbahn um die Sonne. Wer einen solchen Kleinplaneten entdecke, habe das Recht, einen Namen zu benennen, teilt die Stadt Landau am Montag mit. 

„Früher wurden Asteroiden meist nach mythologischen Figuren benannt. Später dienten dann oft Orte oder Landschaften, aber auch historische oder noch lebende Personen als Namenspaten“, berichtet Joachim Wambsganß vom Zentrum für Astronomie der Universität Heidelberg laut einer Mitteilung der Stadt Landau. Wambsganß wählte aber andere Namen, die seinen Lebensweg prägten. Geboren worden sei er in Landau, wo er auch das Otto-Hahn-Gymnasium besucht habe. In Nussdorf sei der heutige Astrophysiker aufgewachsen.

dpa/kab

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