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Konzept für junge Feierkultur – 300.000 Euro für Partys, Räume und Jugendkultur

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Von: Florian Römer

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Heidelberg - In der Universitätsstadt werden Partys, Kulturveranstaltungen und Räume für junge Menschen stärker gefördert. Das sieht das Konzept „für mehr junge Feierkultur“ vor:

In den vergangenen Jahren gab es für junge Menschen in Heidelberg zu wenig Möglichkeiten und Orte zum Feiern. Deshalb hat der Gemeinderat im Juli ein 300.000 Euro für die Stärkung junger Feierkultur in der Unistadt bereit gestellt. Jetzt hat eine Arbeitsgruppe ein Förderkonzept fertiggestellt. Der Jugendgemeinderat wird am 24. November über das Konzept entscheiden.

„Mehr junge Feierkultur“ in Heidelberg – dreiteiliges Förderkonzept steht

Das Konzept sieht drei Förderprogramme vor: „Jugendkultur“, „Partys“ und „Räume“. Im Bereich „Jugendkultur“ sollen junge Menschen Raum zur kreativen Entwicklung und Entfaltung bekommen – etwa für Kreativprojekte, Veranstaltungen oder Workshops jeglicher Art. Die Ideen kommen von den Jugendlichen selbst. Eine Förderung vorausgesetzt werden die jungen Menschen bei der Umsetzung vom Stadtjugendring unterstützt.

Das Programm „Partys“ hat die Förderung größere Partys in etablierten Clubs oder neuen Locations zum Ziel. So soll das Feier-Angebots für junge Menschen in Heidelberg vergrößert werden. In den Corona-Jahren war die Stadt mit dem „Feierbad“ einen ersten Schritt in Richtung zusätzlicher Angebote gegangen.

Junge Menschen feiern im Feierbad in Heidelberg.
Junge Menschen feiern im Feierbad in Heidelberg. © Jimmy Kneipp/Heidelberg Marketing

Im Bereich „Räume“ geht es um neue Locations, die für Veranstaltungen junger Menschen in Heidelberg geeignet sind, um diese kurzfristig für die Jugendkultur zu öffnen. Ein besonders Augenmerk zur Zwischennutzung für die junge Feierkultur liegt aktuell auf dem alten Karlstorbahnhof. Das Kulturhaus Karlstorbahnhof ist in die Südstadt umgezogen und hat jüngst ein großes Eröffnungsfest gefeiert.

Welche vorgeschlagenen Projekte letztendlich gefördert werden, entscheiden der Stadtjugendring, der Jugendgemeinderat, die Nachtbürgermeister sowie Vertreter aus Verwaltung, Clubszene und Subkultur. 

Junge Feierkultur in Heidelberg: Arbeitsgruppe legt Konzept vor, „das möglichst viele anspricht“

„Wir haben in der Arbeitsgruppe ein Konzept entwickelt, das möglichst viele anspricht“, sagt Katharina Weber, Vorsitzende des Jugendgemeinderats. „Die Kreativität der Jugendlichen und jungen Erwachsenen ist gefragt und wir freuen uns auf viele Einsendungen. Der Topf soll ja auch ausgeschöpft werden.“

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„Das Förderkonzept ist klasse geworden“, ergänzt Nachtbürgermeister Jimmy Kneipp, der den Arbeitskreis leitete. Es sei nicht leicht gewesen, den unterschiedlichen Ansprüchen gerecht zu werden. Durch die Aufteilung in die drei Förderprogramm sei dies aber gelungen: „Es ist schön, dass es zukünftig möglich ist, jungen Menschen Gelegenheit zu geben, sich auszuprobieren, mehr Veranstaltungen für junge Menschen zu garantieren und den Versuch zu starten, neue Räume für die Jugendkultur zu entwickeln“, so Kneipp. (pm/rmx)

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