Grausam!

Reh bringt Kitz auf Feld zur Welt –  dann kommt Bauer mit Mähdrescher

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Symbolfoto

Koblenz - Ein unglaublicher Vorfall beschäftigt gerade die Staatsanwaltschaft in Koblenz. Ein Bauer soll mit seinem Mähdrescher ein Reh überfahren haben, das im Feld gerade ein Baby zur Welt brachte. 

Die Vorwürfe gegen einen Landwirt aus der Nähe von Koblenz wiegen schwer. Wie der SWR berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Koblenz gegen den 44-Jährigen – weil er ein Reh und sein Kitz mit einem Mähdrescher überfuhr. Der Bauer aus dem Kreis Koblenz habe sich laut Bericht nicht um das verletzte Reh gekümmert, das sein Baby gerade auf dem Feld zur Welt brachte. Der Landwirt habe das Reh und sein Kitz nach dem Mähdrescher-Vorfall einfach in den angrenzenden Wald geworfen, wo die Tiere qualvoll verendeten. 

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Koblenz: Bauer überfährt Reh und Kitz mit Mähdrescher – Jäger erhebt schwere Vorwürfe

Sollte sich dieser schreckliche Mähdrescher-Vorwurf bewahrheiten, müsste sich der Bauer aus der Nähe von Koblenz wegen Tierquälerei verantworten. Wie es im Bericht des SWR weiter heißt, habe ein Jäger den Reh-Quäler angezeigt. Dieser werfe dem Landwirt aus Koblenz vor, das Feld vor dem Mähen nicht auf Lebewesen, wie zum Beispiel ein Reh, durchsucht zu haben – und das zum wiederholten Male! 

Koblenz: Bauer tötet Reh und Kitz mit Mähdrescher – und wirft Tiere in Wald

Auf Facebook reagieren die Menschen fassungslos angesichts der Grausamkeit des Landwirts. „Die wissen doch, dass da Kitze liegen können. Sowas sollte per Gesetz Pflicht werden, die Felder vorher zu kontrollieren“, schreibt eine Nutzerin zu dem Vorfall in Koblenz. Manche verteidigen den Bauern aus Koblenz nach den Tierquälerei-Vorwürfen. „Das ein Tier durch den Mäher verletzt oder gar getötet wird, ist sehr traurig, lässt sich leider aber trotz aller Vorsicht und vorheriger Kontrolle nicht immer verhindern. Mich stört sehr das Verhalten nach dem Unglück.“

Ein unglaublicher Vorfall ereignete sich Mitte Mai auf der B39: Ein trächtiges Reh wurde von einem Auto erfasst und getötet – die Ricke brachte während dem Unfall noch drei gesunde Kitze zur Welt! Im Gegensatz zu dem Reh-Vorfall in Koblenz gab es hier noch ein kleines Happy End. 

Dass Wildunfälle nicht nur für Tiere gefährlich werden können, zeigt ein Vorfall in Baden-Württemberg, bei dem ein Autofahrer ein Reh frontal erfasste. Das Tier wurde über die Fahrbahn auf einen Radweg geschleudert – direkt auf einen Radfahrer! 

kab

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