In Wohnhaus

Waffenlager entdeckt: „Das hätte jederzeit hochgehen können!“

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Das Waffen- und Munitionslager im Keller – alles frei zugänglich.

Karlsruhe - Kaum zu glauben: In einem Wohnhaus in dem auch zwei Jugendliche leben, liegen kiloweise Sprengstoff und verbotene Waffen frei zugänglich herum. Die ganze Geschichte:

Unfassbarer Fund: In dem Haus eines 48-jährigen Mannes liegen mehrere verbotene Waffen, eine  Maschinenpistole, 3.000 Schuss Munition, 150 Kilogramm Sprengmittel und fünf Kilometer Zünd- und Sprengschnur einfach so herum. Besonders gefährlich: In diesem Haus leben auch zwei Jugendliche!

Mindestens zweimal hat der Verdächtige sich verbotene Laserzielvorrichtungen aus dem Ausland schicken lassen, erklären das Zollfahndungsamt Stuttgart und die Staatsanwaltschaft Karlsruhe. Zöllner haben diese Lieferungen entdeckt und damit die Ermittlungen ins Rollen gebracht.

Insbesondere die 150 Kilogramm Pyrotechnik der gefährlichsten Kategorie bewerten die Experten als besonders brisant. Die explosive Ware ist bereits überlagert und damit chemisch unstabil. „Das hätte jederzeit hochgehen können. Dann wäre das gesamte Haus weg gewesen“, erklärt ein Zollfahnder beim Fund.

Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg kümmerten sich um Waffen und Munition. 

Der 48-Jährige hat nach Angaben von Staatsanwaltschaft und Zoll zwar eine Waffenbesitzkarte beantragt, diese ist aber noch nicht erteilt worden.

dpa/mk

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