Verdacht nicht erhärtet 

Gruppe um „Nazi-Druiden" keine rechtsextreme Terrorzelle!

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Druide Burghard B. soll nicht mit sechs weiteren Beschuldigten einer Terrorzelle angehören. (Archivbild) 

Karlsruhe/Schwetzingen - Der Fall des „Nazi-Driuden“ hatte Anfang des Jahres bundesweit für Furore gesorgt. Ob der Druide wieder auf freiem Fuß ist und der aktuelle Stand der Ermittlungen: 

Es ging um eine Gruppe rund um einen selbst ernannten Druiden: Nach den deutschlandweiten Razzien zu Jahresanfang bei mehreren Rechtsextremen haben die Ermittler keine Hinweise auf eine Terrorzelle gefunden. Der Verdacht, dass Burghard B. (67), der sich als keltischer „Druide“ bezeichnet, mit sechs weiteren Beschuldigten eine rechtsterroristische Vereinigung gebildet hatte, habe sich nicht erhärtet, teilte die Bundesanwaltschaft am Montag in Karlsruhe mit. 

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Der „Druide“ war bei bundesweiten Durchsuchungen am 25. Januar in Brandenburg gefasst worden, zuvor wohnte er in Schwetzingen. Die Ermittlungen hätten zwar die rechtsextremistische Weltanschauung der Männer bestätigt. Es gebe aber keine Belege für eine „organisatorische und strukturelle Verbundenheit“. Ebenso wenig gebe es Anhaltspunkte dafür, dass - wie zunächst angenommen - Anschläge auf Juden, Muslime, Flüchtlinge und Polizisten geplant gewesen seien. 

Der „Druide“ sitzt weiter in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl gegen einen zweiten Verdächtigen wurde im März außer Vollzug gesetzt. Die Staatsanwaltschaften der Länder ermitteln weiterhin wegen Verstößen gegen das Waffengesetz.

dpa/kp

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