Sperrungen aufgehoben

Einsatz am Hauptbahnhof Karlsruhe: Mann (26) stürzt sich von Kran 

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Der Großeinsatz am Hauptbahnhof Karlsruhe legt den Bus-und Bahnverkehr in Karlsruhe lahm. 

Karlsruhe - Große Aufregung am Samstagmittag am Hauptbahnhof Karlsruhe: Ein Mann ist auf einen 40 Meter hohen Baukran geklettert und will nicht mehr herunterkommen! Es endet tragisch.

  • Mann klettert am Samstag gegen 11 Ihr auf Baukran am Hauptbahnhof Karlsruhe 
  • Polizei sperrt den Hauptbahnhof Karlsruhe ab - Großeinsatz der Rettungskräfte 
  • Straßenbahnen in Karlsruhe werden umgeleitet 
  • Großeinsatz nimmt am Samstagabend tragisches Ende 

Update vom 14. Juli: Der Großeinsatz am Karlsruhe Hauptbahnhof nimmt noch am Samstagabend ein tragisches Ende: Ein 26-jähriger Mann klettert am Samstag gegen 11 Uhr auf einen Baukran gegenüber des Bahnhofplatzes und weigert sich trotz eines Großeinsatzes von Polizei- und Rettungskräften herunterzukommen.

Um 22:33 Uhr springt der Mann vom Ausleger des Krans in die Tiefe. Der vor Ort befindliche Notarzt kann nur noch seinen Tod feststellen. Die Kriminalpolizei Karlsruhe hat die Ermittlungen zu den Hintergründen aufgenommen. Die Absperrmaßnahmen sind mittlerweile aufgehoben. 

Auch in Karlsruhe kommt es Anfang zu dramatischen Szenen am Hauptbahnhof: Ein Streit zwischen zwei Männern eskaliert hier völlig – einer der Kontrahenten bringt sich in dessen Verlauf sogar in Lebensgefahr!

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111. Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

Karlsruhe Hauptbahnhof: Mann auf Kran legt Bus-und Bahnverkehr lahm 

Update 18:30 Uhr: Wegen der Sperrung des Bahnhofsvorplatzes in Karlsruhe, steuert keine Straßenbahn den Hauptbahnhof in Karlsruhe mehr an. Die betroffenen Linien 2, 3, 4, S1, S11, S4, S51, S52, S7 und S8 werden über Albtalbahnhof - Ebertstraße - Mathystraße - Konzerthaus - Rüppurrer Tor umgeleitet. Trotz des Großeinsatzes weigert sich der Mann immer noch von dem 40 Meter hohen Baukran herunterzusteigen. Wie lange die Sperrung vor dem Hauptbahnhof Karlsruhe noch andauern wird, ist nicht bekannt. Der Zugverkehr ist nicht von der Sperrung betroffen. 

Update 17 Uhr: Wie die KVV (Karlsruher Verkehrsbetriebe) über Twitter mitteilen, seien die von der Störung betroffenen Linien die 2, 3, 4, S1, S11, S4, S51, S52, S7 und S8. Die Störung soll bis um mindestens 18 Uhr bestehen bleiben. Der Mann ist bisher immer noch nicht vom Baukran in Karlsruhe heruntergeklettert. 

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Update 15:12 Uhr: Wie die Polizei mitteilt, ist die Situation am Hauptbahnhof Karlsruhe immer noch nicht aufgelöst. Da ein Mann auf einen 40 Meter hohen Baukran geklettert ist, muss der komplette Bahnhofsvorplatz auf der westlichen Seite geräumt werden. Fahrgäste in Karlsruhe werden gebeten den Bahnhof von der östlichen Seite aus anzufahren und zu betreten. Auch der Südausgang kann benutzt werden. 

Die Bahnen und Züge in Karlsruhe fahren wie gewohnt. Nur der Straßenbahnverkehr auf dem Bahnhofsvorplatz wird aktuelle umgeleitet. Dadurch kommt es in der kompletten Innenstadt von Karlsruhe zu Verspätungen der Busse und Straßenbahnen. Bisher sei noch nicht absehbar wie lange die Absperrungen aufrechterhalten werden müssen. Eine Gefahr für Anwohner bestehe laut der Polizei nicht.  

Karlsruhe: Großeinsatz am Hauptbahnhof – Mann klettert auf 40 Meter hohen Baukran

Am Samstagmittag gegen 11 Uhr kommt es am am Hauptbahnhof Karlsruhe zu einem Großeinsatz zahlreicher Hilfsorganisationen. Ein Mann sitzt in 40 Metern Höhe auf einem Baukran, der genau gegenüber dem Bahnhofsgebäude aufgestellt ist. Die Feuerwehr Karlsruhe ist mit einem Großaufgebot im Einsatz. Höhenretter der Werkfeuerwehr KIT und der Berufsfeuerwehr Karlsruhe sind im Einsatz. Rettungsdienst und Notarzt stehen bereit.

Der komplette Bahnhofsvorplatz in Karlsruhe ist abgesperrt und Polizeibeamte stehen an den Absperrungen um Schaulustige und Gaffer fernzuhalten. Direkt am Bahnhofsgebäude Karlsruhe tummeln sich dennoch zahlreiche Neugierige. Auch in Ludwigshafen muss am Montag (15. Juli) ein Großaufgebot an die Gleise anrücken. Hier will eine 28-jährige Autofahrerin die Bahngleise überqueren und übersieht eine Rangierlok! Das Auto wird weggerammt und die Feuerwehr rückt mit 19 Einsatzkräften an

Karlsruhe: Mann sitzt am Hauptbahnhof auf Baukran: SEK angefordert

Die Hintergründe sind aktuell noch unklar. Die Polizei Karlsruhe und die Feuerwehr nehmen aktuell Kontakt zu der Person auf, die sich auf über 40 Metern Höhe befindet. 

Hauptbahnhof Karlsruhe wegen Mann auf Kran gesperrt: So reagiert die Polizei auf Gaffer 

Ein Spezialeinsatzkommando (SEK) ist angefordert und wird in den nächsten Minuten erwartet. Anschließend soll das weitere Vorgehen besprochen werden. Die Person sitzt immernoch auf schwindelerregender Höhe auf dem Baukran.

Karlsruhe: Mann sitzt am Hauptbahnhof auf Baukran – Straßenbahnverkehr unterbrochen 

Der Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) geht auf Twitter von einer Sperrung bis etwa 15 Uhr aus, ursprünglich rechnete das Unternehmen mit einer Sperrung bis 13:30 Uhr. Die Umleitung erfolgt über Albtalbahnhof – Ebertstraße – Mathystraße – Konzerthaus – Rüppurrer Tor.

Hinweis der Redaktion: Generell berichten wir nicht über Selbsttötungen, damit solche Fälle mögliche Nachahmer nicht ermutigen. Eine Berichterstattung findet nur dann statt, wenn die Umstände eine besondere öffentliche Aufmerksamkeit erfahren. Wenn Sie oder eine Ihnen bekannte Person unter einer existentiellen Lebenskrise oder Depressionen leidet, kontaktieren Sie bitte die Telefonseelsorge unter der Nummer: 0800-1110111.Weitere Infos finden Sie auf der Webseite www.krisendienst-psychiatrie.de/.

Karlsruhe: Gewaltexzess in Bahnhofshalle durch Junggesellenabschied 

Nur wenige Stunden nach dem Todessprung am Karlsruher Hauptbahnhof sorgt eine Junggesellenabschieds-Gruppe für Fassungslosigkeit. Insgesamt sieben Männer malträtieren einen jungen Iraker. Ein möglicher fremdenfeindlicher Hintergrund des Angriffs ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

einsatzreport24/kp

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