Kriegsstraße am Weinbrennerplatz

Entwarnung in Karlsruhe! Erleichterte Eltern nehmen ihre Kinder in Empfang 

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Besorgte Passanten beobachten die Polizeiaktion in Karlsruhe. 

Karlsruhe – Eine unklare Amoklage an einer Schule versetzt die Menschen in Karlsruhe zunächst in Sorge. Doch am Abend gibt es zur großen Erleichterung der Eltern Entwarnung.  

  • Amoklage in Karlsruher Grundschule
  • Grundschule und Kindertagesstätte von schwerbewaffneten Polizeikräften umstellt
  • Dutzende Rettungskräfte stehen bereit.
  • Polizei Karlsruhe gibt um 18 Uhr Entwarnung: Fehlalarm! 

Update 17. Dezember/18 Uhr: Nach Angaben des Polizeisprechers Raphael Fiedler ging um 14:40 Uhr bei der Polizei die Mitteilung ein, dass in der Grundschule am Weinbrennerplatz über die Lautsprecheranlage ein „Gewaltvorfall“ durchgesagt worden sei. Daraufhin schlossen sich die Lehrerinnen und Lehrer mit ihren Schülern in die Klassenzimmern ein.

Die alarmierte Polizei ist nach dem Notruf mit mehreren Streifen vor Ort und sperrt die Grundschule großräumig ab. Im Anschluss werden das Schulhaus sowie die Turnhalle ergebnislos nach dem möglichen Auslöseort des Alarms durchsucht. 

Als schließlich eine konkrete Bedrohungslage ausgeschlossen werden kann, werden die Schüler und die Lehrkräfte geordnet von Einsatzkräften aus dem Schulgebäude gebracht und zunächst durch Lehrer und Polizeibeamte betreut. Ein Großteil der Schülerinnen und Schüler wird anschließend von ihren erleichterten Eltern abgeholt. Insgesamt sind sechs Klassen betroffen

Entwarnung in Karlsruhe! Erleichterte Eltern nehmen ihre Kinder in Empfang 

Nach ersten Ermittlungen ist mit höchster Wahrscheinlichkeit anzunehmen, dass die Lautsprecherdurchsage mit durch einen kurzzeitigen Stromausfall ausgelöst wurde. Schließlich werden gegen 18.00 Uhr die Einsatzmaßnahmen seitens der Polizei Karlsruhe beendet. Insgesamt sind 150 Polizistinnen und Polizisten im Einsatz gewesen. Vorsorglich ist auch der Rettungsdienst mit insgesamt 40 Einsatzkräften vor Ort, darunter drei Notärzte und sechs Rettungswagenbesatzungen. Von den Absperrmaßnahmen ist auch eine nahegelegene Kindertagesstätte kurzzeitig betroffen.

Amoklage in Karlsruhe? Etwa 200 Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst im Einsatz

Erstmeldung vom 17. Dezember/15 Uhr: Eine vermeintliche Amoklage am Weinbrennerplatz in Karlsruhe sorgt derzeit für ein Großaufgebot an Einsatzkräften. Schwerbewaffnete Spezialkräfte der Polizei umstellen derzeit die Grundschule und die Kindertagesstätte in der Kriegsstraße. Die Lage ist aktuell noch unklar. Auf Anfrage von HEIDELBERG24 kann die Polizei Karlsruhe eine akute Amoklage nicht bestätigen. Laut ersten Informationen hat eine Person eine „verdächtige Wahrnehmung“ in der Ganztagsschule gemeldet. 

Etwa 200 Einsatzkräfte von Polizei und Rettungsdienst sind im Einsatz. Der Rettungsdienst hat einen Bereitstellungsplatz eingerichtet. Die Polizei sichert die Umgebung mit starken Kräften. Zeugen und Passanten stehen aktuell an der Absperrung und warten besorgt auf Informationen.

Diese Woche machen sich allerdings nicht nur Eltern aus Karlsruhe große Sorgen um ihre Kleinen: In Ludwigshafen wird ein 11-jähriger Schüler von drei etwa gleichaltrigen Jungen ausgeraubt. Einer der Räuber soll sogar ein Klassenkamerad des 11-Jährigen gewesen sein.

Bereits im März 2017 sorgte eine Amok-Fehlalarm an einer Schule in Heidelberg-Rohrbach für Aufregung. 

Einsatz-Report24/esk 

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