2.500 Teilnehmer erwartet

Nach Mias Tod: Erneut Demos in Kandel

+
Die Polizei erwartet 2.500 Teilnehmer an den Demos in Kandel. (Archivbild)

Kandel - Die Stadt kommt nicht zur Ruhe. Erneut gehen die Menschen auf die Straße - jedoch mit unterschiedlichen Absichten. Einige schlagen rechtspopulistische Töne an:

Auch rund zwei Monate nach dem gewaltsamen Tod der 15-jährigen Mia im pfälzische Kandel kommt der Ort nicht zur Ruhe. 

Demonstrationen in Kandel starten friedlich

Am Samstag (3. März) sind ab 11 Uhr wieder mehrere Demonstrationen angemeldet. Die Initiative „Kandel ist überall“ schlägt rechtspopulistische Töne an und will gegen „illegale Massenmigration“ protestieren. 

>>> Themenseite: Bluttat in Kandel – 15-Jährige in Drogeriemarkt erstochen

Dagegen will wiederum das Bündnis „Wir sind Kandel“ demonstrieren. Zu dem Bündnis zählen Vereine, Initiativen, Gewerkschaften, Parteien und Kirchengemeinden. 

>>> Nach Verbrechen an Mia: Demonstrationen in Kandel

Die Polizei rechnet mit insgesamt 2.500 Teilnehmern. Sie ist mit hunderten Beamten im Einsatz, um im Notfall Auseinandersetzungen zu verhindern. 

Mutmaßlicher Mord an Mia ist Anlass

Grund für die Kundgebungen ist der Fall einer 15-Jährigen, die Ende Dezember in einem Drogeriemarkt mutmaßlich von einem jungen Flüchtling, ihrem Ex-Freund, erstochen worden ist. 

Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) warnt am Freitag (2. März) davor, die Gewalttat an Mia für pauschalen Fremdenhass zu instrumentalisieren.

Fotos von den Demonstrationen im Januar:

Demo in Kandel nach Mias Tod: Polizei-Bilanz

dpa/hew

Mehr zum Thema

Kommentare