„Keine Fraktion, die den Antrag unterstützt“

Kallstadt: Keine Ehrenbürgerschaft für Trump

US-Präsident Donald Trump
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Donald Trump wird vorerst nicht Ehrenbürger von Kallstadt.

Kallstadt - Donald Trump ist zum US-Präsidenten gewählt worden, doch zum Ehrenbürger des pfälzischen Kallstadt – dem Heimatort seiner Großeltern – wird er es vorerst nicht bringen.

Daran lässt der Ortsbürgermeister des Weinbaudörfchens, Thomas Jaworek (CDU), keinen Zweifel. 

Der Gemeinderat von Kallstadt befasste sich am Donnerstag nicht mit dem Antrag Republikaner-Landesvorsitzenden Alexander Dietel, US-Präsident Donald Trump zum Ehrenbürger zu machen.

Der Ortsgemeinderat, in dem CDU, SPD und Freie Wähler vertreten sind, beschloss vielmehr einen gemeinsamen Antrag, in dem es heißt, dass die Weinbaugemeinde – wie in der Vergangenheit auch – keine Ehrenbürgerschaft vergibt. Zudem sollen Anträge auf Ehrenbürgerschaft im Ortsgemeinderat nur behandelt werden, wenn mindestens eine der Fraktionen des Gremiums sie unterstützt.

Alle 16 Ratsmitglieder und der Ortsbürgermeister stimmten für diesen weiterführenden Antrag“, teilte Jaworek mit. Der Ortsbürgermeister hatte schon am Mittwoch gesagt, dass keine Fraktion des Gemeindesrats Dietels Antrag unterstützt. Kallstadt habe noch nie die Ehrenbürgerwürde vergeben und wolle auch dabei bleiben.

Das pfälzische Kallstadt war der Heimatort der Großeltern des US-Präsidenten, bevor sie 1885 in die USA auswanderten. Im Dokumentarfilm „Kings of Kallstadt“ (2014) kommentierte Trump einst, er wäre sicher auch erfolgreich, wenn er in Kallstadt leben würde...

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dpa/kab/rmx

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