Anzeichen für Präsidenten-Besuch?

US-Generalkonsul besucht Heimatort von Trumps Großeltern!

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US-Generalkonsul besucht Donald Trumps Heimatort Kallstadt

Kallstadt/Alzey - Der kleinen Gemeinde Kallstadt steht hoher Besuch bevor: Ein Vertreter der US-Regierung wird das Dorf besichtigen. Wird Präsident Donald Trump dann auch bald folgen?

Die kleine pfälzische Gemeinde im Landkreis Bad Dürkheim erwartet am Donnerstag (11. Januar) den Besuch des US-Generalkonsuls James W. Herman, wie ein Vertreter des Generalkonsulats am Dienstag (9. Januar) mitteilt. Dabei wird er den Weinort, aus dem die Großeltern väterlicherseits von US-Präsident Donald Trump stammen, besichtigen. Herman interessiere das Thema der pfälzischen Auswanderung in die USA und damit auch die historischen Hintergründe der deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Außerdem will der Generalkonsul mit dem Besuch die USA vorstellen. Dafür besucht Herman auch das Kurfürst-Ruprecht-Gymnasium in Neustadt, um Schülern bei persönlichen und politischen Fragen Rede und Antwort stehen. „Das sind alles Dinge, die wir ständig machen." Nach dem Stopp in Kallstadt geht es nach Alzey, wo Herman zu Stipendiaten des Start-Programms für zugewanderte Jugendliche spricht. Das Programm ist 2002 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung ins Leben gerufen worden.

Anzeichen für einen Besuch von Trump?

Es gibt bereits erste Überlegungen, ob die Visite von Herman ein Anzeichen für einen Besuch Trumps sein könne. Dies bezeichnet der Vertreter des US-Generalkonsulats allerdings als „reine Spekulation“. Er weist außerdem darauf hin, dass nicht nur Trumps Vorfahren aus Kallstadt kamen, sondern auch die des Heinz-Ketchup-Erfinders Henry John Heinz. Laut Ortsbürgermeister Thomas Jaworek (CDU) haben sowohl Trump als auch die Heinz-Nachfahren schon für die Kirchenorgel gespendet.

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dpa/jol

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