Einsatz bei Kaiserslautern 

Polizist schießt auf Mann: Das sagt jetzt die Staatsanwaltschaft 

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Bei einem Polizeieinsatz in Winnweiler wird ein 51-jähriger Mann angeschossen. (Symbolfoto)

Kaiserslautern/Winnweiler - Die Polizei rückt zu einem Familienstreit aus. Doch plötzlich bedroht sie ein 51-Jähriger mit einer Waffe! Ein Beamter setzt sich zur Wehr und schießt den Mann drei Mal an:

Update vom 11. Juli: Fast fünf Monate nach dem Einsatz bei dem ein Polizist in Winnweiler bei Kaiserslautern auf einen Mann geschossen hat, ist das Verfahren gegen den 26-jährigen eingestellt worden. Das teilt die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern am Donnerstag mit. Der Polizist hatte Ende Januar 2019 auf einen 51-jährigen Mann geschossen und ihn mit zwei Schüssen in den Oberkörper und einem Streifschuss am rechten Unterarm schwer verletzt. Gegen den Polizisten wurde danach wegen versuchten Totschlags und Körperverletzung im Amt ermittelt. Die Schussabgabe sei aber „erforderlich und geboten“ gewesen, entschied die Justiz. 

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Kaiserslautern/Winnweiler: Polizist mit Schreckschusswaffe bedroht 

Den Ermittlungen zufolge hatte der 51-jährige den Polizisten mit einer Schreckschusswaffe bedroht, die nicht von einer echten zu unterscheiden gewesen war. Nachdem der Mann die Waffe nicht fallengelassen hat, habe der 26-jährige Polizist seine Dienstwaffe gezogen und drei Mal auf den 51-Jährigen geschossen. 

Kaiserslautern/Winnweiler: Verletzter Mann verbringt drei Monate im Krankenhaus 

Der schwerverletzte Mann musste operiert werden und drei Monate im Krankenhaus verbringen. Er hat den Einsatz der Waffe eingeräumt und sich bei dem Polizisten entschuldigt. Gegen ihn wird wegen illegalen Waffenbesitzes und Bedrohung ermittelt.

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Schüsse in Winnweiler bei Kaiserslautern – Mann hat noch mehr Waffen im Keller

Update vom 28. Januar, 16:43 Uhr: Der 51-Jährige liegt weiterhin in einer Klinik. Er wurde von drei Schüssen getroffen! Sein Zustand sei stabil, so die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. Ein Polizist hat ihn mit zwei Schüssen in den Oberkörper und einem Streifschuss in den Arm schwer verletzt. 

Der Verletzte war in der Vergangenheit bereits gegenüber seinem Sohn und seiner Ehefrau gewalttätig gewesen. Die Polizei wollte ihm eine Verfügung gemäß dem Gewaltschutzgesetz aussprechen, als er plötzlich mit einer Waffe auf einen der Beamten gezielt hat. Der Mann soll laut seinen Angehörigen psychisch krank sein. Gegen ihn wird nun wegen Bedrohung und Verstoßes gegen das Waffengesetz ermittelt. Denn im Keller finden die Polizisten noch mehr Schusswaffen!

Trotz Warnungen seitens der Polizei reagierte er nicht. Also setzte der bedrohte Polizist seine Dienstwaffe ein. Gegen den 26-jährigen Polizisten wird ein Verfahren wegen versuchten Totschlags und wegen Körperverletzung im Amt eingeleitet. Insbesondere soll geklärt werden, ob er in Notwehr gehandelt hat. „Wir prüfen das routinemäßig, um allen möglichen Spekulationen vorzubeugen“, sagt ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern. 

Kaiserslautern/Winnweiler: Polizei schießt auf Mann 

28. Januar, 9:42 Uhr: Am Sonntagabend (27. Januar) wird die Polizei zu einem Familienstreit nach Winnweiler gerufen. Ersten Erkenntnissen zufolge, soll ein 51-Jähriger die Polizisten mit einer Schusswaffe bedroht haben. Daraufhin haben die Polizisten ihn angeschossen! Erst kürzlich stirbt ein Mann nach einem Polizeieinsatz in Pirmasens, nachdem die Beamten einen Taser benutzt haben.

Der Mann wird verletzt und ins Krankenhaus gebracht. Über die Schwere der Verletzungen ist noch nichts bekannt. Die Polizisten bleiben unverletzt. 

Worum es bei dem Streit ging und warum der 51-Jährige die Polizisten bedrohte, ist noch unklar. Die Staatsanwaltschaft ist informiert.

Unglaubliche Szenen spielen sich auch in der Nacht auf Sonntag, 4. August in Kaiserslautern ab: Vor den Augen der Polizei prügelt ein Mann am Bahnhof Kaiserslautern auf sein Opfer ein! Ende November ereignet sich ein Polizeieinsatz in Schwetzingen: Zeugen berichten von Schüssen. Beamte nehmen ein Trio fest – sie haben eine Armbrust und eine Schreckschusspistole dabei.

jab/pol/dpa

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