Wenn man die Reifen nicht nachzieht

Etwas knallt auf sein Auto – Er meint es sei ein Stein und irrt gewaltig! 

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Die Winterreifen sind drauf? Gut! Sind sie auch nachgezogen? Besser wär‚s! Sonst kann jemand anderem das passieren. (Symbolfoto) 

Insheim - Am Dienstagabend ist ein 70-jähriger Autofahrer auf der A65 in Richtung Ludwigshafen unterwegs. Plötzlich knallt etwas auf seine Windschutzscheibe. Ein Stein? Keineswegs! Was tatsächlich passiert:

Am Dienstagabend (13. November) fährt ein 70-jähriger Autofahrer bei der Polizei vor. Der Grund dafür sei ein Stein, der seine Windschutzscheibe beschädigt hätte. Tatsächlich ist alles etwas anders. 

Kurz zuvor ist der Mann auf der A65 bei Insheim in Richtung Ludwigshafen unterwegs. Auf einmal hört er einen lauten Knall! Er stellt fest, dass seine Windschutzscheibe beschädigt ist. Damit irrt er nicht. Dafür aber mit dem, was den Schaden hervorgerufen hat. Wahr ist, dass etwas auf sein Auto knallt und es beschädigt. Falsch hingegen ist, dass es sich dabei um einen Stein handelt. 

Der Stein, der ein Reifen ist

Die Überprüfung des Fahrzeuges ergibt, dass es sich bei dem vermeintlichen Stein wohl eher um einen Autoreifen handelt. Das erste Indiz dafür sind durch den Aufprall entstandene Profilspuren auf der Motorhaube des Wagens. 

Kurz darauf bestätigt sich die Vermutung. Einem zwischenzeitlich gemeldeten Pannenfahrzeug - auch noch einem Kleinbus - fehlt nämlich genau dieser Reifen. Das ‚Fahrzeug auf drei Rädern‘ ist zuvor wie der 70-Jährige auf der A65 unterwegs, jedoch in entgegengesetzter Richtung. Auf etwa selber Höhe verliert es den rechten Vorderreifen. 

Vermutlich haben sich die Radmuttern des erst kürzlich aufgezogenen Winterreifens gelöst. Passiert ist nach aktuellem Stand niemandem etwas. Reines Glück! Immer wieder geben Werkstätten den Hinweis, die Reifen nach dem Wechseln nachzuziehen - spätestens nach 100 Kilometern. Dieses Beispiel zeigt, wie Recht sie damit haben. 

pol/chh

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