Neue Schutzausrüstung

Polizei bekommt mehr Geld für Schutzausrüstung

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Die Einsatzzüge Mannheim und Heidelberg bekommt die neue, blaue Schutzausrüstung (Symbolfoto)

Mannheim/Heidelberg - Zwei Einsatzzüge der Polizei bekommen eine neue Schutzausrüstung. Diese soll die Beamten bei Großveranstaltungen oder Demos besser schützen.  

Angesichts des immer größeren Gewaltpotentials, mit dem die Polizei bei ihren Einsätzen konfrontiert ist, gab es von der SPD-Fraktion den Vorschlag, rund 255.000 Euro in die Hand zu nehmen, um die Beamten Baden-Württembergs mit gepanzerten Schutzanzügen und Helmen auszurüsten.

Die Einsatzzüge Mannheim und Heidelberg profitieren davon. Die Züge, bestehend aus jeweils 35 Mann, bekommen die neuen, blauen Ausführungen der Sicherheitsausrüstung. Die grünen Modelle, die bislang im Einsatz waren, gehen an die Alarm-Hunderschaften, erläutert Thomas Mohr von der Gewerkschaft der Polizei (GdP) der Kreisgruppe Mannheim. 

An den Schutz-Ausrüstungen mangele es seit Jahren – trotz der neuen Ausstattung gebe es weiter Bedarf. Der Landeschef der Gewerkschaft der Polizei, Rüdiger Seidenspinner, nannte die Pläne einen „Riesenschritt in die richtige Richtung“.

Eine Schutzausrüstung wiegt rund 30 Kilogramm. Arme und Beine sind mit Plastikpanzer zwar nicht gegen Schüsse, aber immerhin gegen Schläge geschützt. Außerdem schützen Helme und schwere Stiefel die Beamten. 

Damit die Polizisten im Notfall schnell im Einsatz sein können, muss die Ausrüstung innerhalb von zwei bis fünf Minuten angelegt werden können. 

tin

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