Öffnungs-Termine im Überblick 

IKEA in Corona-Krise: Diese 15 Filialen haben offen

Mannheim - IKEA öffnet nach Corona-Lockerung wieder einige Filialen. Diese 15 Einrichtungshäuser haben jetzt geöffnet: 

  • Wegen der Corona-Krise musste Ikea seine Einrichtungshäuser schließen 
  • Während Filialen geschlossen sind, bietet Ikea Service „click & collect“ an – das hat jedoch seinen Preis.
  • Jetzt gibt Ikea bekannt: Diese 15 Filialen öffnen wieder im Mai – unter strengen Regeln

Update vom 4. Mai, 8:10 Uhr: Nachdem weitere Bundesländer entschieden haben, dass Läden mit einer Verkaufsfläche von über 800 Quadratmeter wieder öffnen dürfen, hat IKEA angekündigt, seine Einrichtungshäuser in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Thüringen noch diese Woche zu öffnen. „Wir freuen uns sehr, dass wir unsere Kunden nun auch in weiteren Bundesländern wieder begrüßen dürfen. Bei all unseren Vorbereitungen geht Sicherheit vor Schnelligkeit. Deshalb haben wir für alle Eröffnungen ein umfassendes Sicherheits- und Hygienekonzept entwickelt. Die darin festgelegten Maßnahmen haben sich bereits in Nordrhein-Westfalen bewährt, wo elf unserer Einrichtungshäuser seit dem 22. April wieder geöffnet sind“, sagt Dennis Balslev, Geschäftsführer IKEA Deutschland.

Diese 15 Ikea-Filialen werden im Mai wieder öffnen:

  • Montag, 4. Mai: Saarlouis, Koblenz, Freiburg, Ulm, Dresden, Chemnitz, Magdeburg, Rostock
  • Dienstag, 5. Mai: Kaiserslautern, Ludwigsburg, Sindelfingen, Walldorf (Heidelberg)
  • Mittwoch, 6. Mai 2020: Erfurt, Halle/Leipzig
  • Donnerstag, 7. Mai: Mannheim

IKEA in der Corona-Krise: Diese Regeln gelten beim Shoppen

In einer Mitteilung vom Montagmorgen bittet IKEA alle Kunden darum, insbesondere in den ersten Tagen alleine oder maximal mit einer Begleitperson in die Filialen zu kommen. Die Maskenpflicht gelte auch für den Besuch in den beliebten Einrichtungshäusern. Das IKEA-Sicherheitskonzept sieht wie folgt aus: 

  • Der Zutritt zum Einrichtungshaus wird so gesteuert, dass sich maximal eine Person pro 20 Quadratmeter Verkaufsfläche im Einrichtungshaus aufhält. Auf diese Weise lässt sich ein Sicherheitsabstand von mindestens 1,5 Metern in allen Bereichen gewährleisten. Aufgrund der aktuellen Bestimmungen im Saarland gilt im IKEA Einrichtungshaus in Saarlouis ein Sicherheitsabstand von mindestens zwei Metern.
  • Die Besucher werden mit Hausdurchsagen und einer deutlich sichtbaren Kommunikation vor, am und im Einrichtungshaus auf die Einhaltung von Abstands- und Hygieneregeln aufmerksam gemacht.
  • Um Warteschlangen zu vermeiden und den Kundenstrom zu entzerren, gelten weitestgehend die bisherigen regulären Öffnungszeiten – über einzelne lokale Abweichungen informiert IKEA auf der Webseite. Das Kundenrestaurant, Bistro, Smaland sowie alle Spielbereiche bleiben bis auf Weiteres geschlossen.
  • An allen Beratungsständen, Kassen und Tresen sind Plexiglas-Scheiben installiert. Die Mitarbeitenden erhalten eine persönliche Schutzausrüstung (Mundschutz sowie Handschuhe). Auch für Desinfektionsmittel in ausreichender Menge ist gesorgt.

Für Produktrückgaben und die Einlösung von Aktionskarten schafft IKEA kulante Regelungen. „Wir sind uns bewusst, dass viele Kunden durch die Schließung der IKEA Einrichtungshäuser unsere Services vor Ort nicht wie gewohnt nutzen konnten. Dennoch möchten wir darum bitten, im Fall von Rückgaben oder Reklamationen noch einige Zeit zu warten“, so Dennis Balslev.

Corona-Krise: Wann wird IKEA wieder geöffnet?

Erstmeldung vom 23. April: Bleib' zu Hause – das ist die Devise in Zeiten der Corona-Krise. Die viele Zeit in den eigenen vier Wänden wollen viele Menschen dementsprechend gut nutzen und suchen sich deshalb Beschäftigung. Während die einen daheim ein Sport-Workout machen, fangen die anderen an, ihre Wohnung umzugestalten. Baumärkte, die als systemrelevante Geschäfte eingestuft wurden und geöffnet haben, werden deshalb seit einigen Wochen überrannt. Doch neben einer neuen Wandfarbe wünschen sich viele Bürger sicherlich auch neue Möbel, Deko und Blumen. Und welcher Ort ist für viele die erste Anlaufstelle, wenn es um solche Dinge geht? Das Einrichtungshaus Ikea.

Corona-Krise: Wann macht Ikea wieder seine Geschäfte auf?

Allerdings hat das schwedische Möbelgeschäft alle Läden wegen des Coronavirus für Kunden geschlossen. Also nix mit neuen Teelichtern, Bettdecken und Hotdogs. Die einzige Möglichkeit, die Ikea-Kunden derzeit haben, ist der Online-Shop – und das soll auch erst einmal so bleiben.

Coronavirus - Ikea macht in Baden-Württemberg vorerst keine Filialen auf.

Wie einer Sprecherin von Ikea auf Nachfrage von MANNHEIM24 erklärt, seien derzeit keine Teilöffnungen der Filialen auf verkleinerte Verkaufsflächen vorgesehen. Hintergrund dazu ist die neue Lockerung der Corona-Verordnung. Auch größere Geschäfte dürfen von nun in Baden-Württemberg aufmachen, solange sie die Hygienemaßnahmen einhalten und ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter begrenzen. „Da bisher ausschließlich die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen Wiedereröffnungen von Möbelhäusern mit einer Fläche von über 800 Quadratmeter zulässt, können wir derzeit noch nicht absehen, wann Öffnungen in weiteren Bundesländern möglich sind“, so die Sprecherin.

Ikea-Kunden müssen sich also nicht gedulden. Allerdings ist es auch kaum vorstellbar, dass ein Ikea-Markt sich derart verkleinert. Zum Vergleich: Das Einrichtungshaus in Walldorf ist 25.000 Quadratmeter groß, das in Mannheim sogar 34.600. Eine Verkleinerung auf 800 Quadratmeter wäre also wohl kaum machbar. Vor allem: Welche Produkte sollen dort ausgestellt werden? Nur Kerzen und die Fundgrube reicht wohl selbst dem größten Ikea-Fan nicht aus.

Coronavirus: Ikea-Eröffnung nicht in Sicht - es gibt aber diese Möglichkeit

Während der Schließung unserer Einrichtungshäuser haben unsere Kunden weiterhin die Möglichkeit, ihre Wunschartikel online über die IKEA.de zu bestellen. An rund 40 unserer Standorte ist es uns zudem möglich, den Service „click & collect“ anzubieten – so auch in Walldorf und Mannheim“, erklärt die Sprecherin. Bei diesem Service bestellen Kunden online und holen ihre Ware im Einrichtungshaus vor Ort ab. Die Übergabe der Waren erfolgt ohne Kontakt und geschieht unter Einhaltung strenger Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen. So tragen beispielsweise die Ikea-Mitarbeiter Einweghandschuhe, der Übergabebereich wird alle zwei Stunden gereinigt und Warteschlangen sollen durch ein vordefiniertes Zeitfenster verhindert werden. 

Allerdings hat dieser Service auch seinen Preis! Je nach Warenwert muss man da schon einmal tiefer in die Tasche greifen: Bis 300 Euro sind es 10 Euro, bis 750 Euro sind es 30 Euro und alles darüber kostet weitere 50 Euro. Ikea begründet die Service-Gebühr damit, dass Mitarbeiter die Bestellung für den Kunden zusammenstellen. Allerdings bedeutet ein höherer Warenwert nicht automatisch einen größeren Aufwand. Bestellt man beispielsweise eine Couch für 900 Euro, muss man 50 Euro zahlen; bestellt man wiederum 20 Teile für 300 Euro, zahlt der Kunde nur zehn Euro Aufpreis. 

Andererseits kostet natürlich auch eine Onlinebestellung Geld. Beispielsweise zahlt man bei einem Warenwert bis zu 400 Euro bereits 50 Euro Versand. Lediglich kleinere Bestellungen (maximal 168x60 Zentimeter und bis 30 Kilogramm) würden sich lohnen, da hier nur Kosten von 6,90 Euro entstehen. 

Coronavirus: Ikea bleibt zu – andere Möbelhäuser machen auf

Während Ikea seine Einrichtungshäuser noch nicht öffnen will, reagieren andere Möbelhäuser positiver auf die Corona-Lockerung. Beispielsweise machen die XXXLutz-Filialen unter anderem in Mannheim, Heilbronn und Karlsruhe ab Freitag (24. April) wieder auf. „Wir sind aktuell bereits am Ausrollen unseres umfassenden Sicherheitskonzeptes zum Schutz von Kundinnen und Kunden sowie unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so ein Sprecher von XXXLutz. Die Öffnungszeiten sind von 10 bis 19 Uhr. Das Sortiment in Mannheim wird sich allerdings nur auf Küchen beschränken. Falls Kunden eine Beratung brauchen, sollen sie zuvor telefonisch einen Termin (☎0931/359550300) vereinbaren. 

Übrigens: Auch Elektromärkte wie Saturn und MediaMarkt machen ihre Filialen wieder auf. Auch hier werden die Geschäfte auf 800 Quadratmeter begrenzt. Ebenso die Modekette H&M will vereinzelt wieder Stores öffnen.

jol

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

Das könnte Dich auch interessieren

Kommentare