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Entwarnung in Kirchheimbolanden – Kangal-Hunde wieder eingefangen

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Von: Marten Kopf

Ausgesetzte Kangal-Hirtenhunde im Wald neben der L404
Ausgesetzte Hunde im Wald neben der L404 © Polizeiinspektion Kirchheimbolanden

Kirchheimbolanden - Am Samstag werden zwei Kangal-Hunde in einem Waldgebiet an der L404 ausgesetzt. Eines der Tiere konnte auch am Dienstag noch nicht gefangen werden.

Update vom 14. September, 16:00 Uhr: Entwarnung in Kirchheimbolanden. Wie die Polizei mitteilt, ist der zweite Kangal im Bereich des Waldgebietes an der L386 von der Tierrettung eingefangen worden. Mittlerweile ist auch der Besitzer festgestellt worden. Nach neuesten Informationen sind die Tiere aus einem Freigehege abgehauen.

Update vom 14. September, 14:12 Uhr: Keine Entwarnung in Kirchheimbolanden – noch immer konnte eines der beiden Tiere, ein Rüde, nicht eingefangen werden. Wie die Polizei gegenüber der RHEINPFALZ erklärte, sei das Tier am Morgen regungslos, aber lebendig, vor dem Tor des Steinbruchs an der L386 zwischen Kirchheimbolanden und Ruppertsecken. Bei Eintreffen einer Streifenbesatzung sei es geflohen. Inzwischen sei die Tierrettung Rhein-Neckar mit Suchhunden in dem Gebiet unterwegs.

Kangal ausgesetzt: Polizei warnt vor freilaufendem Tier

Erstmeldung vom 13. September, 11:29 Uhr: Am Samstag, den 11. September, werden am Nachmittag mehrere Verkehrsteilnehmer auf zwei Kangal-Hirtenhunde aufmerksam, die an der L386, Gemarkung Kirchheimbolanden (Rheinland-Pfalz), unterwegs sind. Ein möglicher Hundehalter ist nicht vor Ort. Im Verlauf der Suche mithilfe der Tierrettung verschwinden die Tiere immer wieder in angrenzenden Waldgebieten und werden bis zum späten Abend bei mehreren Gelegenheiten an verschiedenen Stellen an der L386 sowie der L404 gesichtet.

Hunde in Kirchheimbolanden ausgesetzt: Ein Tier noch immer frei

Während eine Hündin nach intensiver Suche gemeinsam mit der Tierrettung eingefangen und in ein Tierheim gebracht werden kann, gelang dies bei einem Rüden bislang noch nicht. Dieser wird auch am Folgetag mehrfach in dem Gebiet auf der Fahrbahn gesehen, flüchtet bei Annäherung aber stets in den Wald. Die Stellen, an denen der Hund auftaucht, erstrecken sich auf der L386 etwa von der Einmündung zur K34 bis zum Friedwald und auf der L404 bis zur Höhe des dortigen Steinbruchs.

Da der Hund auch immer wieder auf die Fahrbahn laufen könnte, werden Verkehrsteilnehmer gebeten, beim Befahren der genannten Strecke besonders achtsam zu sein.

Ausgesetzte Hunde: Geflügelkadaver als Nahrung abgelegt

Nach derzeitigem Kenntnisstand geht die Polizei davon aus, dass die Tiere ausgesetzt wurden, zumal am vermuteten Ort der Aussetzung offenbar bewusst etliche Geflügelkadaver als Nahrungsquelle für die Hunde abgelegt wurden. Die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz wurden aufgenommen. Zeugen, die in diesem Zusammenhang Hinweise zu dem möglichen Hundehalter oder dem Aufenthaltsort des Rüden geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei Kirchheimbolanden unter 06352/911-100 zu melden. (mko)

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