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Hockenheimring e-Kart Tour: Im Rausch der Geschwindigkeit 5 Zentimeter über dem Asphalt

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Von: Leon Berent

Auf dem Hockenheimring triumphierte Michael Schumacher vor 25 Jahren das erste Mal. Heute können Motorsport-Fans auf der „Hockenheimring e-Kart Tour“ das Rennfahrer-Gefühl in direkter Asphaltnähe nachempfinden.

Das Erste, was man vom Hockenheimring wahrnimmt, ist das Heulen der Motoren. Dann erscheint das erste blauweiße Schild, das Richtung Ring weist. Mit jedem weiteren Schild steigt der Benzingehalt im Blut und man drückt unwillkürlich fester aufs Gaspedal. Und dann passiert man die großen roten Tore des Hockenheimrings und das Gefühl Rennfahrer zu sein, wird zur Realität – egal, ob man im AMG oder Polo sitzt.

Hockenheimring e-Kart Tour: Eine Hockenheimring-Führung der besonderen Art

Die meisten kennen den Hockenheimring von der Formel 1. Der Hockenheimring bietet aber auch eine Insider-Führung über die Motorsport-Rennstrecke an. Und seit neuestem ist diese Führung im Rennsitz eines e-Kart zu erleben. Das Versprechen einer spektakulären Hockenheimring-Erfahrung.

Los geht es im Motor-Sport-Museum des Hockenheimring. Dort gibt Tourguide Ivonne Stäcker einen spannenden Einblick in die bewegte Geschichte des Hockenheimring. Danach geht es in die VIP-Lounge der Südtribüne. Der Zugang hier kostet normalerweise dreistellige Summen. Bei der e-Kart Tour ist er inklusive. Tourguide Günter übernimmt.

Hockenheimring e-Kart Tour: Eine Hockenheimring-Führung der besonderen Art

Während Günter die Kurven und Schikanen des Hockenheimring erklärt, fahren unten die Supersportwagen vorbei. Die Teilnehmer der Hockenheimring e-Kart Tour sind heiß auf die Strecke. Von der VIP-Lounge aus geht es ins Fahrerlager, wo der „Duft“ von Kerosin in die Nase steigt. Die Einweisung in die e-Karts kann nicht schnell genug gehen.

An der Startlinie des Hockenheimring.
An der Startlinie des Hockenheimring. © HEADLINE24

Im ersten Moment flößt das e-Kart Respekt ein. Das Modell knackt ungedrosselt die 100 Stundenkilometer. Für die Kurven des Hockenheimring ist die Höchstgeschwindigkeit auf 60 Kilometer pro Stunde begrenzt. Um sich wie Sebastian Vettel oder Michael Schuhmacher zu fühlen, reicht das allemal, wie die Teilnehmer gleich feststellen werden.

Am Lenkrad des e-Kart befindet sich ein verheißungsvoller roter Knopf – daneben steht in schnittiger Schrift „Boost“. Spätestens jetzt wächst der Drang der Teilnehmer der Hockenheimring e-Kart Tour das Gaspedal durchzutreten.

Hockenheimring e-Kart Tour: Im Rausch der Geschwindigkeit 5 Zentimeter über dem Rennasphalt

Die Power des e-Kart überrascht. Der Motor heult wie man es von den Benzinern der Kartbahn kennt. Das Gefühl des echten Rennasphalt des Hockenheimring ist ein anderes. Es fühlt sich an als würde man mit dem Asphalt verschmelzen. Fahrer, Kart und Hockenheimring werden eins. Der tiefe Schwerpunkt und die Nähe zum Asphalt geben ein besonderes Fahrgefühl.

Die erste Runde wird mit Vorsicht gefahren. Die zweite Runde ist ein Race. Als die Teilnehmer aus den Karts steigen, ist ihr Haar leicht verschwitzt, ihre lachenden Gesichter glühen und ihre Augen glänzen vor Fahrfreude. Tourguide Günter bedankt sich für die Teilnahme, die Teilnehmer danken es ihm mit Applaus. Auf dem Heimweg sucht man wehmütig nach dem Boost-Knopf am eigenen Lenkrad. (lpb)

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