In Gedenken an Renn-Legende Jim Clarke

„Bosch Hockenheim Historic“ – eine Zeitreise durch die Geschichte des Motorsports!

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Ein Wochenende für alle Liebhaber historischer Rennfahrzeuge: Die „Bosch Hockenheim Historic“ (Archivfoto)

Hockenheimring - Ein Wochenende für alle Liebhaber historischer Rennfahrzeuge: Auf der „Bosch Hockenheim Historic“ begeben wir uns auf eine Zeitreise durch die letzten 60 Jahre des Motorsports: 

Von Monoposti aus den 1950ern, über Youngtimer-Tourenwagen bis hin zu modernen Formel1 Rennwagen: Alle drehen an diesem Wochenende bei der „Bosch Hockenheim Historic“ auf dem Hockenheimring ihre Runden. Ein Rundgang durchs Fahrerlager ist Motorsport zum Anfassen – und für alle Sinne: während auf der Piste Rennen gefahren werden, arbeiten die Teams der anderen Serien an ihren Fahrzeugen. Es wird geschraubt, gehämmert, die Motoren werden lautstark getestet, es riecht nach Öl und Benzin.   

Komplett startklar ist auch Andreas Fiedler, der sich mit seinem Dallara GP2 auf dem Weg zum freien Training gemacht hat, und keine zwei Minuten später schon wieder auf dem Weg zu seinem Werkstattzelt ist – seine Mechaniker im Laufschritt hinterher. Was ist los? „Ganz einfach,“ erklärt er. „Es hat aufgehört zu regnen, deshalb haben wir die Regenreifen runtergenommen.“ Im Motorsport muss man nun mal auf jede Situation gefasst sein! 

„Bosch Hockenheim Historic“ vom 26. bis 28. April 2019 auf dem Hockenheimring

Es lohnt sich, etwas Zeit mitzubringen. Schnell kommt man mit den Teams ins Gespräch und dann kann es passieren, dass man von der Faszination für das Hobby Rennsport so mitgerissen wird, dass die Zeit wie im Flug vergeht. Zum Beispiel beim Schweden Hans Hillebrink, der sich vor etwa einem Jahr einen Lotus 20 aus dem Jahr 1962 gekauft hat und seither damit Rennen fährt. „Etwa zwei Stunden brauche ich, um das Auto nach einem Rennen zu überprüfen und fürs nächste fertig zu machen – wenn nichts passiert ist“, sagt er lachend. „Beim letzten Rennen ist die Schaltung im dritten Gang hängen geblieben. Es zu richten hat 20 Sekunden gedauert, dafür zu sorgen, dass es nicht wieder passiert eine halbe Stunde.“

So war die „Bosch Hockenheim Historic“ am Freitag!

Sicher etwas mehr zu tun gibt es am Cooper T56 von Jeremy Deeley, der nach einem Abflug ins Kiesbett erstmal von den vielen kleinen Steinchen befreit werden muss. Und die Schrauber sind überrascht, wo sie überall fündig werden. Bis Sonntagnachmittag gibt es auf der „Bosch Hockenheim Historic – Das Jim Clark Revival“ noch viel zu sehen und zu entdecken. Neben einer Ausstellung, die an Motorlegende Jim Clarke erinnert, der am 7. April 1968 auf dem Hockenheimring tödlich verunglückte, können Fans unter anderem auch den Ferrari 310B bestaunen, der von Michael Schumacher persönlich gefahren wurde.

Dröhnende Motoren bei ‚Bosch Hockenheim Historic‘ - unsere Gewinner mittendrin!

chr

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