Tierärztin: „So etwas habe ich noch nicht gesehen!“

Von Milben zerfressen und völlig verwahrlost! Hündin Mirle auf dem Weg der Besserung

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Am Donnerstag (7. Februar) befreien Mitarbeiter von „Tiere in Not Odenwald“ eine junge Kangal-Hündin aus einem Privathaushalt in Hessen. Der Anblick, der sich ihnen bietet, ist einfach fürchterlich...

Update vom 18. Februar: Gute Nachrichten im Falle der Kangal-Hündin Mirle aus Hessen: Wie uns Ute Heberer von „Tiere in Not Odenwald“ - jenem Verein, der das nicht einmal ein Jahr alte Tier am 7. Februar in einem völlig verwahrlosten Zustand aus einem Privathaushalt befreite - erholt sich die Vierbeinern erstaunlich gut.

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Seit zwei bis drei Tagen geht es erstaunlich gut voran. Mirle wird sogar regelrecht munter“, so Heberer gegenüber MANNHEIM24. Die Pfoten der Hündin seien mittlerweile abgeschwollen, Mirle versuche sogar schon wieder, ganz plump zu spielen. 

Schläft sich wieder fit: Kangal-Hündin Mirle

Auf die Frage, ob die Möglichkeit besteht, dass Mirle wieder zu ihren verantwortungslose Halter aus Hessen zurückkehren könnte, antwortet Heberer von „Tiere in Not Odenwald“ entschlossen: „Wir werden sie niemals an diese Leute zurückgeben – egal, was kommt!

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Update vom 13. Februar: Mirle befindet sich ganz langsam auf dem Weg zur Besserung. Das berichtet uns Ute Heberer vom „Tiere in Not Odenwald“. Die Hündin hat viele rosa Stellen, die laut Heberer auf eine Heilung hinweisen.

Kleine rosa Stellen deuten auf Heilung hin.

Allerdings: Die Beine des Vierbeiners sind immer noch stark angeschwollen. „Die Beine müssen mehrfach am Tag gebadet und gesalbt werden. Die Haut reißt noch auf und blutet“, erklärt Herberer. Außerdem leidet Mirle noch an Juckreiz.

Die Hündin hat Juckreiz.

Tierärztin: „So etwas habe ich noch nicht gesehen!“ – Verwahrloste Hündin von Milben zerfressen

Update vom 12. Februar: Die Geschichte der Kangal-Hündin Mirle, die vergangene Woche vom Verein „Tiere in Not Odenwald“ in einem völlig verwahrlosten Zustand aus einem Privathaushalt in Hessen geholt wurde, bewegt ganz Deutschland. 

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In der Zwischenzeit drehte der Hessische Rundfunk für die Sendung „maintower“ im Tierheim in Reichelsheim – und dabei werden neue, schockierende Details über den Fall offenbart.

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Von Milben zerfressen: Verwahrloster Hund macht Tierärztin sprachlos

In dem Beitrag kommt Teamleiterin Miriam Henninger zu Wort – sie hatte die nicht einmal ein Jahr alte Hündin aus der Wohnung geholt – und schildert den schrecklichen Anblick, der sich ihr an jenem Tag der Rettung geboten hat: Die Kangal-Hündin sei in einem „schockierenden  Zustand“ gewesen, der „Boden blutverschmiert“. Das Tier musste mehr oder weniger auf dem Balkon der Halter wohnen – „Futter war da, aber kein Wasser und auch keine Hütte“.

Tierärztin Steffi Bissbort kümmert sich um Mirle.

Auch die behandelnde Tierärztin Steffi Bissbort kann kaum glauben, in welchem Zustand sie den Vierbeiner, dessen Kopf, Gesicht und die Vorderbeine von Milben zerfressen sind, vorfindet. „So etwas habe ich noch nicht gesehen“, so Bissbort in dem „maintower“-Beitrag.

Verwahrloste Hünding aus Privathaushalt in Hessen befreit: Hier geht‘s zum „maintower“-Beitrag!

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Mirle ist auf dem Weg der Besserung! Die Hündin wird täglich behandelt und aufgeppelt, kann sogar schon wieder im Freien spazieren gehen, auch wenn jeder Schritt mit den entzündeten Pfoten noch schmerzhaft ist. Bis zu ihrer Vermittlung bleibt die Kangal-Dame vorerst im Tierheim. Für die weitere Behandlung werden aber weiterhin Spenden von Nöten sein.

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„Tiere in Not Odenwald“ rettet verwahrloste Hündin aus Wohnung in Hessen

Dieser Anblick ist nichts für schwache Nerven!

Als Miriam Henninger, Teamleiterin des Vereins „Tiere in Not Odenwald“, am Donnerstag (7. Februar) die nicht einmal ein Jahr alte Kangal-Hündin Mirle aus einer Wohnung in Hessen holt, weint das Tier vor Schmerzen, der Zustand des Tieres ist dramatisch schlecht.

Verwahrloste Kangal-Hündin aus Privathaushalt gerettet

Unvorstellbar: Der junge Vierbeiner wurde von seinen Besitzern gezwungen, auf dem Balkon zu leben! Laut Aussage des Vereins war dem zuständigen Veterinärsamt der grausame Fall bekannt.

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Mit einer massiven Hauterkrankung übersät: Kangal-Hündin bei der Behandlung.

Mirle leidet zum Zeitpunkt ihrer Rettung an einer massiven Hauterkrankung, die sich über den gesamten Kopf, das Gesicht und die Vorderbeine erstreckt. „Tiere in Not“-Tierärztin Steffi Bissbort muss die Haut des Tieres unter Vollnarkose reinigen, führt anschließend eine Wundversorgung durch und behandelt die Hündin mit Schmerzmitteln. Die erste Nacht habe der Vierbeiner trotz Schmerzen „ganz gut überstanden“, so der Verein. Der seelische Schaden wird aber mit Sicherheit bleiben...

Um das Tier wieder auf die Beine zu bekommen, muss eine intensive und kostspielige Behandlung folgen. Laut Auskunft des Vereins haben die Behörden eine Kostenbeteiligung bereits ausgeschlossen, weswegen „Tiere in Not Odenwald“ auf die Unterstützung aus der Bevölkerung angewiesen ist.

Wenn ich diesen Hund sehe, wie sehr sie sich über jeden Zuspruch freut und alles über sich ergehen lässt, dann weiß ich, warum ich hier arbeite, für was ich das hier mache!“, wird Tierpfleger Pascal in einem Facebook-Post des Vereins „Tiere in Not Odenwald“ zitiert.

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Verwahrloste Kangal-Hündin: So kannst Du spenden!

Wer das Team von Leiterin Miriam Henninger bei der Rettung und Behandlung der Kangal-Hündin Merle unterstützen möchte, kann das entweder direkt über ein Spendenkonto (Stichwort Mirle; Spendenkonto Tiere in Not Odenwald: Volksbank Odenwald, IBAN DE45 5086 3513 0001 9910 00; BLZ 50863513, Konto 1991000) oder über den Spende-Button direkt auf der Homepage des Vereins tun. Egal wie groß die Summe letztlich ist: Jeder Euro hilft!

Am gleichen Tag, an dem Mirle in Hessen aus einem Privathaushalt befreit wird, bricht ein zehnjähriger Rüde am Mannheimer Hauptbahnhof zusammen. Sein Herrchen hat jedoch nicht genug Geld, um alle Rettungsmaßnahmen zu bezahlen.

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