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6 Millionen Euro in bar! Hessische Polizei macht Rekord-Fund bei Drogendealer

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Ein Teil des sichergestellten Bargeldes und Drogen.
Ein Teil des sichergestellten Bargeldes und Drogen. © Hessisches Landeskriminalamt

Wiesbaden/Hanau - Bei Durchsuchungen eines Mehrfamilienhauses macht der hessische Zoll einen absoluten Rekord-Fund in der Geschichte des Bundeslandes: 6 Millionen Euro in Bar auf einem Dachboden!

Rekordverdächtige 6,29 Millionen Euro Bargeld, hochwertiger Schmuck und Uhren im Wert von über 200.000 Euro sowie kiloweise Drogen – die Bilanz der sichergestellten Dinge nach einer Hausdurchsuchung im hessischen Hanau! Nach der Durchsuchung am Freitag (13. Januar) durch die Ermittler der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main und des Hessischen LKA klicken außerdem bei einem 56-jährigen Tatverdächtigen die Handschellen.

Bargeld-Fund in Rekordhöhe – Drogendealer nach Durchsuchung in U-Haft

Gegen den Mann, der sich bereits in Untersuchungshaft befindet, und weitere Beschuldigte wird wegen des Verdachts des unerlaubten bandenmäßigen Anbaus von Drogen und dem Handel mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge ermittelt. Den Ermittlern ist mit der Durchsuchung ein besonderer Schlag gelungen – denn laut gemeinsamer Mitteilung von Staatsanwaltschaft, Zoll und LKA dürfte es sich bei dem sichergestellten Bargeldbetrag von über 6 Millionen Euro um die „bis dato größte Bargeldsicherstellung im Zusammenhang mit Betäubungsmittelsicherung in Hessen“ handeln.

Sichergestelltes Haschisch, Marihuana und Kokain.
Sichergestelltes Haschisch, Marihuana und Kokain. © Hessisches Landeskriminalamt

Das Bargeld, 25 Kilogram Kokain, sechs Kilo Marihuana sowie zwei Kilo Haschisch finden die Ermittler auf dem Dachboden des Mehrfamilienhauses in Hanau. Geld, Schmuck und Drogen seien dort in Koffern und Taschen versteckt gewesen. Einen Rekord-Drogenfund machten Ende 2022 auch Ermittler in Baden-Württemberg: In Sinsheim wurden rund 200 Kilo Chrystal Meth sichergestellt.

Sechs Festnahmen – Ermittler in Hessen zerschlagen zwei Marihuana-Plantagen

Laut Mitteilung steht die Untersuchung im Zusammenhang mit der Zerschlagung von zwei hochprofessionellen Marihuana-Plantagen am 11. Januar im Main-Kinzig-Kreis und in Offenbach. Hier stellt die Ermittlungsgruppe Rauschgift über 1.280 Marihuana-Pflanzen sowie weitere Drogen sicher, stoßen unter anderem aber auch auf zwei Maschinenpistolen und eine scharfe Handgranate. Sechs Tatverdächtige wurden festgenommen.

Eine der Plantagen mit Cannabis-Pflanzen.
Eine der Plantagen mit Cannabis-Pflanzen. © Hessisches Landeskriminalamt

Die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) Hessen wurde im Jahr 2012 als Zusammenschluss von Ermittlern des Hessischen Landeskriminalamts und des Zollfahndungsamts Frankfurt am Main gegründet. Ziel der GER Hessen ist die Bekämpfung der hessenweiten und grenzüberschreitenden Rauschgiftkriminalität. Als Expertendienststelle führt die GER Hessen besonders umfangreiche Ermittlungsverfahren im Bereich der schweren und organisierten Kriminalität mit dem Schwerpunkt Rauschgiftdelikte. (pol/kab)

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