Was ist geöffnet und was ist erlaubt?

Corona-Verordnung von Hessen: Diese Regeln gelten aktuell

Corona-Verordnung von Hessen: Welche Regeln gelten? Was ist noch verboten, was ist wieder erlaubt? Alle wichtigen Änderungen in der Übersicht: 

  • Hessen im Kampf gegen das Coronavirus.
  • Am 1. August 2020 ist die neue Corona-Verordnung von Hessen in Kraft getreten.
  • Was laut der aktuellen Corona-Verordnung erlaubt und verboten ist und welche Einrichtungen und Geschäfte öffnen dürfen: 

Ab dem 1. August gilt in Hessen die neue Corona-Verordnung. Sie gilt bis zum 31. Oktober. Wie lauten die aktuellen Regeln bei Kontaktbeschränkung und Maskenpflicht? Und was ist in Hessen aktuell erlaubt und geöffnet beziehungsweise verboten und geschlossen? Wir haben für Dich die wichtigsten Punkte zusammengefasst: 

Corona-Verordnung für Hessen: Die Maskenpflicht

Beim Einkaufen und im Öffentlichen Nahverkehr muss ein Mund-Nase-Schutz getragen werden. Ausnahmen bilden Kinder bis 6 Jahre. Auch für Menschen mit gesundheitlichen oder psychischen Einschränkungen gibt es Ausnahmen – zum Beispiel bei Asthma und anderen Erkrankungen, bei denen die Sauerstoffversorgung bereits eingeschränkt ist. Dies muss jedoch in aller Regel durch einen ärztlichen Attest belegt werden können. Wer in Bussen und Bahnen in Hessen keine Abdeckung für Mund
und Nase trägt, muss ohne vorherige Ermahnung 50 Euro bezahlen.

  • In Verkaufsstätten des Groß- und Einzelhandels und in bestimmten Dienstleistungsbetrieben, auf Ladenstraßen, in Spielhallen und Spielbanken sowie in geschlossenen Räumen von Museen, Schlössern und Gedenkstätten sowie von Tierparks und Zoos muss für die gesamte Dauer des Aufenthaltes eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.
  • Im öffentlichen Personenverkehr kann der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht immer eingehalten werden, in Bussen, Bahnen, Taxen, etc., Schiffen und Luftfahrzeugen des öffentlichen Personenverkehrs müssen daher für die Dauer des Aufenthalts eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Auch in Gebäuden von Bahnhöfen und Flughäfen muss nun eine Alltagsmaske getragen werden.
  • Die Bedeckungspflicht gilt auch für Küchenpersonal und Servicekräfte während sie ihre Tätigkeit ausüben. Es kann jede Bedeckung vor Mund und Nase verwendet werden, die geeignet ist, eine Ausbreitung des SARS-CoV-2-Virus zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie
  • Darüber hinaus wird das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Situationen, in denen Maßnahmen der physischen Distanzierung nur schwer eingehalten werden können, dringend empfohlen.

Corona-Verordnung für Hessen: Kontaktverbot und Beschränkungen

  • Kontaktverbot: Es dürfen sich nun bis zu zehn Menschen in der Öffentlichkeit treffen, unabhängig von der Zahl der Haushalte.
  • In privaten Räumen sind ebenfalls nur Zusammenkünfte im „engen privaten Kreis" unter strengen Hygienevorgaben, wie sie auch bei sonstigen Zusammenkünften gelten, erlaubt. „Was unter einem „engen privaten Kreis‘‘ zu verstehen ist, hängt wesentlich von den Umständen des Einzelfalls (Familien- und Wohnsituation) ab.“, heißt es in der Verordnung. 

Aktuelle Corona-Verordnung für Hessen: Das ist erlaubt und geöffnet

  • Kita: Die Kindertagesstätten sollen vom 6. Juli an wieder vollständig öffnen und den Regelbetrieb aufnehmen.
  • Schule: Der Unterricht an den Schulen hat schrittweise wieder begonnen. In den Grundschulen läuft seit dem 22. Juni wieder der normale Präsenzunterricht, Eltern können aber entscheiden, ob ihre Kinder zur Schule gehen..
  • Hochschulen: Ab dem 19. Mai beginnt wieder der Präsenzunterricht
  • Geschäfte: Alle Läden dürfen öffnen. Es gibt eine Personengrenze von einem Kunde pro 20 Quadratmeter
  • Gastronomie: Ab dem 15. Mai dürfen Restaurants, Gaststätten und Biergärten wieder öffnen. Ab dem 28. Mai fällt die Regel, dass pro 5 Quadratmeter Fläche nur ein Gast erlaubt ist weg. Der Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Gästen muss aber weiter gewährleistet sein.
  • Saunen dürfen ebenfalls wieder öffnen.
  • Schwimmbäder: Ab dem 22. Juni dürfen Schwimmbäder, Saunen und Badeseen wieder aufmachen. Allerdings gelten dort weiter unter anderem die Abstandsregeln, zwischen Badegästen muss ein Sicherheitsabstand von 1,5 Meter gewährleistet sein. 
  • Spielbanken und Spielhallen: Dürfen wieder öffnen – maximal eine Person pro 5 Quadratmeter, Maskenpflicht, geeignete Hygienemaßnahmen, Besucher müssen Daten hinterlassen (Name, Anschrift, Telefonnummer)
  • Hotels, Camping und Ferienwohnungen: Dürfen ab dem 15. Mai wieder öffnen.
  • Veranstaltungen: Seit dem 22. Juni gilt dafür eine Obergrenze von 250 Menschen. Veranstaltungen mit mehr Teilnehmern müssen extra genehmigt werden.
  • Kulturangebote: Kino, Freilichtkino, (kleinere) Konzerte, Theater, Oper, Ballett, Kabarett u. Ä. unter strengen Hygieneregeln (siehe Veranstaltungen) erlaubt.
  • Freizeitaktivitäten und Freizeitparks: Unter Einhaltung der Hygieneregeln (siehe Sport) erlaubt. 
  • Sport: Ab dem 9. Mai dürfen alle Sportarten wieder betrieben werden. Fitnessstudios dürfen ab dem 15. Mai wieder öffnen. Hygieneregeln: Kontaktfreie Bewegung, Mindestabstand von 1,5 Metern, Umkleidekabinen, Duschen- und Waschräume bleiben geschlossen, Zutritt nur unter Vermeidung von Warteschlangen, Risikogruppen müssen besonders geschützt werden. Ab Donnerstag (11. Juni) darf wieder mit Kontakt trainiert werden - etwa beim Basketball. Bis zu 250 Zuschauer dürfen wieder dabei sein.
  • Indoor: Kegelbahnen, Indoor-Spielplätze und Co. dürfen ebenfalls ab dem 9. Mai öffnen. 
  • Kultur: Theater und andere kulturellen Einrichtungen dürfen ab dem 15. Mai wieder öffnen.
  • Casinos, Wettbüros und Spielhallen: Auch hier ist eine Öffnung ab dem 15. Mai wieder erlaubt.
  • Sonnenstudios, Nagelstudios, Barbiere, Kosmetikstudios, Massagesalons, Piercingstudios dürfen unter Auflagen wieder öffnen. 
  • Spielplätze sind geöffnet. 
  • Gottesdienste dürfen unter Auflagen bundesweit wieder stattfinden. Das gilt auch für Taufen, Beschneidungen, Trauungen und Trauerfeiern.
  • Museen, Ausstellungen, Gedenkstätten, Zoos und botanische Gärten können unter Auflagen wieder öffnen. 
  • Friseure sind unter strengen Regeln wieder geöffnet.
  • Demonstrationen sind erlaubt.

Die neue Corona-Verordnung gilt bis zum 16. August. In diesem Auslegungshinweis findest Du eine Übersicht aller Lockerungen

Corona-Verordnung in Hessen: Das ist verboten und geschlossen  

  • Bordelle
  • Diskotheken
  • Dorf-, Stadt,- und Straßenfeste
  • Großveranstaltungen, bei denen die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln typischerweise nicht sichergestellt werden kann
  • Kirmes
  • (größere) Konzerte
  • Prostitutionsstätten, Prostitutionsveranstaltungen, Verrichtungsboxen, Straßenstrich
  • Schützenfest
  • Seniorenbegegnungsstätten
  • Sportveranstaltungen mit Zuschauern
  • Tanzlokale
  • Volksfeste
  • Weinfeste

Hessen: Neue Corona-Verordnung – diese Änderungen kommen im Mai

Update vom 1. Mai: Am Donnerstag entscheiden Bund und Länder in einer neuen Corona-Konferenz wie es weitergeht. Während das Kontaktverbot verlängert wird, gibt es in einigen Bereichen endlich erste Lockerungen. Allerdings: Einige Punkte wie beispielsweise die Eröffnung von Kitas werden auf den 6. Mai verschoben. An diesem Tag findet die nächste Corona-Konferenz statt. 

Die neusten Veränderungen der Corona-Verordnung für Hessen:

  • Kontaktverbot wird bis zum 10. Mai verlängert.
  • Spielplätze werden so schnell wie möglich wieder eröffnet.
  • Auch Museen und Gedenkstätten dürfen wieder aufmachen. 
  • Das Gleiche gilt für Zoos und botanische Gärten.
  • Wie bereits in Hessen entschieden, sind auch landesweit Gottesdienste wieder erlaubt.
  • Gastronomie und Hotelliere bleiben zu – Entscheidung hier erst ab dem 6. Mai.
  • Über die Zukunft von Schulen und Kitas wird ebenfalls erst ab 6. Mai entschieden.

Corona-Verordnung in Hessen: Die neuen Regeln im Überblick

Meldung vom 20. April: Ab dem 20. April gilt die 4. Fassung der Corona-Verordnung für Hessen, die am 18. April in Wiesbaden erlassen wurde. Die neuen Regeln im Kampf gegen das Coronavirus sehen einige vorsichtige Lockerungen für das öffentliche Leben vor. So können zum Beispiel erste Läden und Geschäfte wieder öffnen. Das Kontaktverbot bleibt jedoch weiterhin bestehen. Die neuen Corona-Regeln in Hessen gelten zunächst bis einschließlich 3. Mai 2020. Alles, was ab Montag erlaubt ist – und was weiterhin verboten bleibt – hier im Überblick:

Corona-Verordnung in Hessen: Diese Läden und Geschäfte haben ab Montag geöffnet

Mit der 4. Corona-Verordnung in Hessen lockert das Bundesland ab Montag auch einige der bestehenden Schutzmaßnahmen für den Handel – und erlaubt bestimmten Läden ab dem 20. April wieder zu öffnen. Diese Geschäfte und Einrichtungen dürfen wieder aufmachen: 

  • Läden mit einer Verkaufsfläche von nicht mehr als 800 Quadratmetern – auch in Einkaufszentren
  • Auch größere Geschäfte dürfen öffnen, wenn sie ihre Verkaufsfläche auf 800 Quadratmeter reduzieren – die Abtrennung muss klar sein und durchgesetzt werden
  • KfZ-Händler, Fahrradhändler und Buchhandlungen dürfen auch unabhängig von der Ladenfläche öffnen
  • In jedem Geschäft darf sich nur ein Kunde pro 20 Quadratmeter aufhalten – Mindestabstand 1,5 Meter 
  • Eisdielen dürfen wieder Ausliefern und von der Theke aus verkaufen – ohne das Anbieten von Sitzgelegenheiten. Im Umkreis von 50 Metern um die Eisdiele darf nicht verzehrt werden
  • Bibliotheken, Autokinos und Archive dürfen ebenfalls öffnen
Coronavirus: Einige Läden dürfen ab Montag wieder öffnen

Die Läden und Geschäfte, die bereits zuvor geöffnet waren, wie Supermärkte, Getränkemärkte, Apotheken, Drogerien, Tankstellen, Banken und Waschsalons bleiben natürlich ebenfalls offen. Das Land Hessen stellt eine ausführliche Liste aller Einrichtungen und Läden die geschlossen bzw. geöffnet sind zur Verfügung. 

Corona-Verordnung in Hessen: Clubs, Kneipen, Veranstaltungen – das bleibt verboten

Die neue Corona-Verordnung in Hessen besagt, dass Gaststätten, Cafés, Bars, Shisha-Bars, Clubs, Diskotheken und Kneipen weiter geschlossen bleiben müssen. Diese Läden und Einrichtungen müssen außerdem weiter geschlossen bleiben: 

  • Theater, Opern, Konzerthäuser, zoologische und botanische Gärten und ähnliche Einrichtungen
  • Messen, Kinos, Freizeitparks und Anbieter von Freizeitaktivitäten (drinnen und draußen), Spielhallen, Spielbanken, Wettannahmestellen und ähnliche Einrichtungen.
  • Prostitutionsstätten, Bordelle und ähnliche Einrichtungen
  • Der Sportbetrieb auf und in allen öffentlichen und privaten Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern
  • Fitnessstudios
  • Spielplätze
  • Dienstleistungsbetriebe im Bereich der Körperpflege wie Kosmetikstudios
  • Massagepraxen
  • Tattoo-Studios

Auch Veranstaltungen bleiben verboten. Großveranstaltungen sollen nach Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich mindestens bis zum 31. August 2020 verboten bleiben. Die Details zu dieser Regel stehen allerdings noch nicht fest. 

Corona-Verordnung in Hessen: Wann dürfen Friseure wieder öffnen?

Friseure sollen nach dem Beschluss von Bund und Ländern voraussichtlich ab dem 4. Mai wieder öffnen können – unter strengen Auflagen zum Infektionsschutz und Hygieneregeln. In Hessen müssen für die Öffnung der Friseure noch weitere Verordnungen bestimmter Regelungen erlassen werden. 

Neue Corona-Verordnung: Schulen werden stufenweise geöffnet, Kitas bleiben geschlossen

Die neue Corona-Verordnung von Hessen besagt, dass die stufenweise Öffnung der Schulen ab dem 27. April 2020 beginnen soll. Die Wiederaufnahme soll in verschiedenen Etappen stattfinden. Es beginnt mit den Abschlussklassen und im Laufe des nächsten Monats sollen die weiteren Klassenstufen folgen. Man wolle allen Schulformen und Jahrgangsstufen in diesem Schuljahr noch einmal einen Unterricht vor Ort ermöglichen.

Wegen der Corona-Krise kann in diesem Schuljahr auch kein Schüler „sitzen bleiben“. Stattdessen werden die Versetzungsentscheidungen auf der Grundlage von gezeigtem Leistungsstand und Mitarbeit erfolgen. „Da die Leistungsbewertung in diesem Schulhalbjahr nur eingeschränkt möglich sein wird, soll in der Regel eine Versetzung erfolgen“, heißt es auf der Seite der hessischen Landesregierung. Sollten allerdings Zweifel an der Tauglichkeit des Schülers zeigen, können Eltern und Lehrer im gemeinsamen Gespräch auch eine „freiwilligen Wiederholung“ beschliessen.

Kitas und Kindergärten bleiben vorerst weiterhin geschlossen, die Notbetreuung bleibt gewährleistet. Unis und Hochschulen in Hessen könnnen den Unterricht in digitaler Form wieder aufnehmen. Der Studienbetrieb bleibt jedoch noch ausgesetzt. 

Corona-Regeln in Hessen: Kontaktverbot bleibt bestehen

Das Abstandsgebot und die Kontaktbeschränkungen, die im Kampf gegen das Coronavirus in Hessen seit dem 23. März gelten, bleiben weiter bestehen. Menschen dürfen weiterhin nur noch alleine oder zu zweit aus dem Haus gehen – mit Ausnahme von Familien und häuslichen Gemeinschaften. 

Ebenfalls weiter verboten sind Zusammenkünfte in Vereinen und sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie die Wahrnehmung von Angeboten in Volkshochschulen, Musikschulen oder sonstigen öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen. Ausnahmen gelten allerdings für den Bereich des Spitzensports. Auch die Einschränkungen hinsichtlich der Religionsausübung bleiben zunächst bestehen – Kirchen, Moscheen und Synagogen bleiben also erst einmal geschlossen.

Corona-Regeln in Hessen: Landesweite Maskenpflicht ab 27. April

Die hessische Landesregierung hat eine Maskenpflicht für das gesamte Bundesland beschlossen. Damit folgen sie Sachsen, Mecklenburg-Vorpommern und auch Baden-Württemberg. Ab Montag (27. April) müssen alle Bürger einen Mund-Nasen-Schutz tragen, wenn sie „die Fahrzeuge des öffentlichen Personennahverkehrs nutzen oder den Publikumsbereich von Geschäften, Bank- und Postfilialen betreten“, wie die Staatskanzlei in Wiesbaden mitteilt. Von der Pflicht ausgeschlossen sind Kinder unter sechs Jahren oder Menschen, die aufgrund einer physischen oder psychischen Erkrankung keine Masken tragen können. Wer wiederholt gegen die Regelung verstößt, kann ein Bußgeld von 50 Euro erhalten.

kab

Rubriklistenbild: © picture alliance/dpa

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