Brand in Herxheim

Solidarität in Herxheim: Kundgebung geplant!

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Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) betrachtet aus dem Korb eines Feuerwehrfahrzeuges das ausgebrannte Dach.

Herxheim - Nach dem zweiten Feuer in einer Flüchtlingsunterkunft in Herxheim wollen besorgte Bürger jetzt bei einer Kundgebung Solidarität zeigen.

+++Mittlerweile hat die Polizei ein Video veröffentlicht, das zwei Tatverdächtige zeigen soll: Hier geht´s zum Video!+++

Nachdem am frühen Donnerstagmorgen im Tribünengebäude eines Stadions, in dem neu Flüchtlinge untergebracht sind, ein Feuer ausbricht 

(WIR BERICHTETEN)

hat die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) die Brandstelle besucht. 

Brand in Flüchtlingsunterkunft: Feuerwehr bis zum Morgen im Einsatz

Am Donnerstagabend lässt sie sich vom Korb einer Feuerwehrleiter aus die Stelle des Feuers von oben zeigen. „Das hat mich erschüttert und das ganze Ausmaß des Brandes gezeigt“, so Dreyer. „Auch wenn man nicht weiß, ob es sich um einen Anschlag handelt, ist es wichtig, hier Flagge zu zeigen.“ Sie fügt hinzu: „Gott sei Dank ist kein Mensch zu Schaden gekommen.“

Etwa eine Woche zuvor, am 4. Dezember, brennt es in einer leerstehenden Flüchtlingsunterkunft in der Herxheimer Luitpoldstraße. (WIR BERICHTETEN)

Besorgte Bürger wollen nach den zwei Bränden am Freitag um 18 Uhr ihre Solidarität mit den Flüchtlingen zeigen. Geplant ist eine „Kundgebung für ein faires Miteinander in Respekt und Toleranz“ vor dem Rathaus.

Feuer in Herxheimer Flüchtlingsunterkunft

Ob das Feuer vorsätzlich gelegt wurde und es sich möglicherweise um einen fremdenfeindlichen Anschlag handelte, ist nach wie vor unklar. Die Forschung nach der Ursache des Feuers läuft auf weiterhin auf Hochtouren. 

Wie Polizei und Staatsanwaltschaft mitteilen, gestalte sich die Arbeit jedoch als äußerst schwierig, da der Brandort schwer begehbar sei. Der Bauschutt müsse Schicht für Schicht abgetragen werden. Im Laufe des Tages werden dann noch einmal Brandmittelspürhunde eingesetzt.

Die Befragung der Anwohner soll bis zum Freitagnachmittag abgeschlossen sein.

>>> Mordversuch? Staatsanwalt ermittelt

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Die Polizei Ludwigshafen hat ein Hinweistelefon mit der Rufnummer 0621 / 963 - 2617 eingerichtet. Vertrauliche Hinweise können unter der Rufnummer 0621 / 564400 behandelt werden.

dpa/kab

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