Jährlich bis zu 27 Millionen Euro

Keine „Elite-Uni“, keine Millionengelder!

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Ein Verlust des Titels als „Elite-Uni“ hätte weitreichende Folgen (Symbolbild). 

Heidelberg – Die Universität Heidelberg zählt zu den Top-Bildungseinrichtungen. Doch der Status als „Elite-Uni“ könnte schon bald Geschichte sein – Und dies hätte weitreichende Folgen...

Die 1386 gegründete Ruperto Carola ist die älteste Universität Deutschlands und eine der forschungsstärksten in Europa. Seit mehr als 600 Jahren bringt sie große Dichter und Wissenschaftler hervor – darunter acht Nobelpreisträger. 

Seit 2007 trägt sie zudem den Titel „Elite-Universität“. Dies bedeutet unter anderem, dassjährlich bis zu 27 Millionen Euro zusätzlich für Forschung und Lehre zu Verfügung stehen. 

Doch 2017 läuft nach zehn Jahren die Exzellenzinitiative aus. Zwar soll sie bis 2028 fortgesetzt werden, jedoch werden in dieser Zeit die investierten Gelder – insgesamt vier Milliarden Euro – für nur noch wenige Hochschulen bereitgestellt.

Ob die Hochschule in Heidelberg um den Status als „Elite-Uni“ bangen muss, wird sich zeigen. Doch der Verlust des Titel würde weitreichende Folgen haben:

Durch den Elite-Status sind nicht nur knappe Forschungsgelder ein Fremdwort, auch der wissenschaftliche Nachwuchs bekommt besondere und individuelle Förderung. Junge Professoren und die, die es werden wollen, erhalten mit Hilfe von Seminaren und persönlicher Betreuung alle Unterstützung, die sie benötigen, um Forschung und Lehre miteinander zu vereinbaren.

All diese Unterstützungsmaßnahmen würden mit den Status als „Elite-Uni“ wegfallen. 

>>>>>> Heidelbergs Status als „Elite-Uni“ in Gefahr?

lin

Quelle: Heidelberg24

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