Prozess um sexuellen Missbrauch

Verfahren eingestellt: Eismann zahlt Mädchen Schmerzensgeld

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Prozess um sexuellen Missbrauch: Giovanni C. muss 1.500 Euro Schmerzensgeld zahlen.

Heidelberg - Hinter seiner Eisdiele soll der 64-jährige Giovanni C. die damals 11-jährigen Celine T. sexuell missbraucht haben. Vor Gericht einigen sich die Anwälte auf ein Schmerzensgeld. 

Als Giovanni C. am Donnerstagmorgen vor Gericht erscheint, wirkt er müde und erschöpft. Vor dem Landgericht Heidelberg muss sich der 64-Jährige wegen dem Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der damals 11-jährigen Celine T. verantworten. 

Gleich zu Beginn des Prozesses scheinen sich die Anwälte zu einigen. Der Staatsanwalt schlägt vor, das Verfahren vorläufig einzustellen – wenn der Angeklagte sich bereit erklärt, einSchmerzensgeld von 1.500 Euro an das Mädchen zu zahlen. 

Der Angeklagte und sein Anwalt zeigen sich schnell einverstanden. Eine Ratenzahlung wird vereinbart.

Wenn Giovanni C. sich an die Vereinbarung hält, ist die Angelegenheit bereits im August – mit Zahlung der letzten Rate – erledigt. Es würde keine Vorstrafe vorliegen.

Hält sich der Angeklagte jedoch nicht an die Auflage, wird der Prozess wieder aufgenommen. Dann kann eine Verurteilung nicht ausgeschlossen werden.

Was war passiert: 

Im Jahr 2013 soll der Italiener – der beruflich als Eismann arbeitet – das Mädchen auf der Toilette hinter der Eisdiele aufgesucht und missbraucht haben. Die Geschichte kommt erst heraus, als die Mutter des Mädchens zufällig in dessen Tagebuch liest. 

Ihre Tochter habe auf zwei Seiten über die Tat geschrieben. Zudem soll von mehreren Belästigungen und „perversen“ Blicken die Rede gewesen sein, erklärte die Mutter am ersten Verhandlungstag. 

Giovanni C. selbst gibt dagegen an, unschuldig zu sein. 

>>> Eismann (64) soll Mädchen (11) sexuell belästigt haben!

mk

Quelle: Heidelberg24

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