Heidelberger Innovationsforum 

Die Innovationen der Zukunft schon heute

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Das mobile Tonstudio "Audioimmersion" eröffnet der Musikbranache ganz neue Möglichkeiten.

Heidelberg – Gute Ideen brauchen meist eine große Finanzspritze für ihre Umsetzung. Ob kluge Stromzähler, ein mobiles Tonstudio oder virtuelle Schaufenster...

Start-Ups haben innovative Ideen, Investoren das passende Know How und meist auch die große Geldbörse. Das Innovationsforum Heidelberg bringt beide zusammen.

Auf dem Innovationsforum wird die Idee auf den Punkt gebracht. 6 Minuten haben die Teilnehmer Zeit um potenzielle Geldgeber von ihrer Idee zu überzeugen. 

Viele der Innovationen sind höchst technisch und eher für die Optimierung der Prozesse in großen Unternehmen gedacht. Doch manche können auch das Leben des Durchschnittsbürgers erleichtern oder bereichern. 

Die schlauen Zähler

Eines davon sind die "Smarter Meters" der Heidelberger Firma Discovergy GmbH.

Denn wer hat sich nicht schon über die steigenden Stromkosten aufgeregt? Welche sind eigentlich die Stromfresser im Haushalt? Die „Smarter Meters" garantieren völlige Transparenz. Die völlig neu konzipierten Stromzähler sind nämlich schlauer als die Alten. Sie sind die Energieberater für das Zuhause. Sie ermitteln den Stromverbrauch für jedes einzelne Gerät und helfen so Strom zu sparen. Dann gibt es nie wieder Überraschungen bei der Stromrechnung. So soll laut dem Geschäftsführer Bernhard Seidl die Stromrechnung um bis zu 20 % reduziert werden. 

Das mobile Tonstudio

Die meisten Firmen sind deutsch oder sogar aus der Region. Doch auch das Ausland hat einige innovative Ideen im Gepäck. So zum Beispiel die polnischen Entwickler PhD Tomasz Zernicki und PhD Piotr Szczechowiak mit ihrem Produkt AudioImmersion der Firma Zylia. Dieses Gerät ist ein mobiles Tonstudio welches aus einem Mikrofonanordnung und einem Audioverarbeitungs-System besteht. Der aufgenommene Sound wird dann in 3D als eine Gruppe individueller Instrumente dargestellt. Diese kann man dann so ausrichten, dass ein perfekter Sound entsteht. 

Das virtuelle Schaufenster 

Das Schaufenster von Morgen wird nicht mehr mit starren Schaufensterproben bestückt sein. Der Bummler wird selbst zur Schaufensterpuppe. Wie das Virtual Showcase funktioniert, erklären die Interface-Designer Luigi Bucchino und Philip Leddin. Während man am Schaufenster vorbeigeht, wird man gescannt und es wird ein entsprechender Avatar des Shoppers erstellt. Durch 3D Interaktionen kann man dann virtuell verschiedene Outfits anprobieren und falls sie einem gefallen, gleich online kaufen.

Die Testberichte-App    

Wer online etwas kaufen will, sich aber einfach nicht entscheiden kann, kennt dieses Problem: Die Flut an Testberichten lesen. Doch wer hat da schon Lust darauf? Das dachte sich auch der Informatiker Dr. Christian Rohrdantz der Firma Vidatics und entwickelte kurzerhand ein Programm, welches es erlaubt komplexe Daten zu sammeln und auf das Wesentliche herunterzubrechen. So hat man die Testberichte dann alle schön unter relevanten Kriterien zusammengefasst und sogar mit einem Piktogramm ausgestattet. So sieht man gleich ob das Kriterium beim Produkt gut oder schlecht bewertet wird.

Und das sind nur einige Beispiele aus der Welt von Morgen. Natürlich nur wenn die Entwickler die passenden Geldgeber finden...

kp

 

Quelle: Heidelberg24

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