Polizei im Einsatz

Schnee-Landschaft rund um Heidelberg: Ansturm auf Rodelhänge reißt nicht ab

Zahlreiche Familien genießen bei bestem Winterwetter den Schnee auf dem Königstuhl in Heidelberg.
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Zahlreiche Familien genießen die traumhafte Schneelandschaft auf dem Königstuhl in Heidelberg.

Heidelberg - Weitere Schneefälle in der Rhein-Neckar-Region sorgen wieder für einen Ansturm auf die Winter-Ausflugsziele – die Polizei ist mit mehreren Streifenwagen im Einsatz. Die Bilanz:

Update vom 11. Januar: Das schöne Wetter hat am Sonntag erneut hunderte Winter-Ausflügler zu den Rodelhängen rund um Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Kreis gelockt. Neben der Region waren auch die Schnee-Gebiete im Bereich Heidelberg-Nord (Weißer Stein, Heiligenberg), Weinheim und Sinsheim durchgängig gut besucht.

Die Polizei aktivierte, wie auch in den letzten Tagen, am Sonntag gegen 9 Uhr die Einbahnstraßen-Regelung im Bereich des Königstuhls. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten Parkmöglichkeiten im Bereich Posseltslust bereits nahezu erschöpft. Im Bereich der Rodelwiese am Kohlhof kam es wie auch in den zurückliegenden Tagen kurzzeitig zu einem größeren Besucheraufkommen im Auslauf der Wiese. Hier wurden gezielt Polizisten eingesetzt, die vor Ort Fußstreifen durchführten.
Abstandsverhalten entsprechend an.

Im Bereich des Heiligenbergs in Heidelberg-Handschuhsheim war ebenfalls ein erneut großer Andrang von Besuchern festzustellen. Auch hier konnten laut Polizei aber ein geregelter Ablauf und das Freihalten der Verkehrswege gewährleistet werden. Die am Vortag eingerichtete Wintersperre im Bereich „Weißer Stein“ in der Gemeinde Dossenheim führte auch hier zu geregelten Verkehrsverhältnissen ohne wesentliche Störungen. In den Gebieten Weinheim und Sinsheim war die Verkehrssituation durchgängig
störungsfrei.

Rund um Heidelberg: Wieder Ansturm auf die Rodelhänge – die Bilanz der Polizei

Update vom 10. Januar: Strahlend blauer Himmel, Temperaturen um den Gefrierpunkt und traumhafte Schneelandschaften: Die kalte Jahreszeit ist endgültig in der Metropolregion angekommen und verwandelt die Höhenlagen rund um Heidelberg in zauberhafte Winterwunderländer. Da überrascht es kaum, dass es zahlreiche Familien in die Naherholungsgebiete zieht, um mit dem Schlitten zu rodeln oder einfach nur durch den Schnee zu stöbern.

Bereits am ersten Wochenende des Jahres gab es ähnliche Szenen – was in der Folge zu einem wahren Verkehrschaos rund um den Königstuhl in Heidelberg sorgte. Das führte schließlich so weit, dass die Polizei zeitweise die Zufahrten sperren und zahlreiche Falschparker belehren musste. Damit sich das an diesem Wochenende nicht wiederholt, hat sich das Polizeipräsidium Mannheim gewappnet und unter der Leitung des Verkehrsdienstes Heidelberg ein eng mit der Stadt Heidelberg abgestimmtes Verkehrskonzept durchgeführt.

Auch diesmal kam es wieder zu einem enorm hohen Besucheraufkommen – Winterausflügler drängten in die Naherholungsgebiete.

Nicht nur auf dem Königstuhl in Heidelberg, sondern auch am Rodelhang in Leimen-Lingental ist bei bestem Winterwetter am Wochenende viel los.

Doch der Ansturm erfolgte nicht nur auf die Region rund um den Königstuhl, sondern auch auf die entsprechenden Gebiete wie dem Weißen Stein oder dem Heiligenberg im Heidelberger Norden. Aber auch die Rodelhänge in Weinheim und Sinsheim waren durchgängig gut besucht.

Schnee in Heidelberg: Trotz Ansturm auf Rodelgebiete – Polizei zieht positive Bilanz

Am Samstag (9. Januar) sind am Königstuhl bereits um 10 Uhr fast alle Parkplätze belegt. In der Folge setzt die Polizei ein Einbahnstraßenkonzept um, um die Situation zu entzerren, doch besonders im Bereich der Blockhütte am Gaiberger Weg kam es zu zahlreichen Verkehrsbehinderungen durch falsch geparkte Autos, woraufhin die Beamten der Verkehrspolizei aktiv werden müssen. Zur weiteren Entlastung werden außerdem zusätzliche Busse eingesetzt.

Im Bereich rund um die Rodelwiese am Kohlhof herrscht ebenfalls ein enorm hohes Besucheraufkommen, was kurzzeitig zu Verdichtungen im Auslauf der Wiese führt. Zahlreiche Fußstreifen der Polizei sensibilisieren die Besucher und erinnern an die geltenden Corona-Abstandsregeln. Die zeigen sich ausnahmslos verständnisvoll.

In Heidelberg-Nord muss die Zufahrt „Weißer Stein“ frühzeitig im Bereich der Talstraße gesperrt werden. Hier war es bereits am Vortag aufgrund glatter Straßenverhältnisse zu gefährlichen Situationen gekommen – diese Gefahr im Begegnungsverkehr wollte man bei diesem hohen Besucheraufkommen nicht eingehen. In Weinheim und Sinsheim verläuft die Verkehrssituation trotz der zahlreichen Winterausflügler störungsfrei.

Mit Einbruch der Dämmerung nimmt schließlich am Königstuhl das Verkehrsaufkommen deutlich ab, die Maßnahmen der Polizei können gegen 17:15 Uhr beendet werden. Die Sperrung am Weißen Stein bleibt allerdings auch am Sonntag (10. Januar) bestehen.

Schnee in Heidelberg: Ansturm auf die Rodelhänge – SO will Polizei erneutes Chaos vermeiden

Erstmeldung vom 8. Januar: Am Neujahrswochenende haben unzählige Menschen den Königstuhl in Heidelberg als Ausflugziel genutzt. Der Grund für den Massenansturm liegt auf der Hand: Die unter „Corona-Lagerkoller“ leidenden Menschen wollen die weiße Pracht in höheren Lagen bestaunen. Die Folgen hingegen sind weniger akzeptabel: Ein bespielloses Verkehrschaos und Corona-Regelverstöße am Sonntag (3. Januar) auf dem Königstuhl stellen die Geduld der Polizeibeamten auf die Probe. Nachdem es am Freitag (8. Januar) wieder ausgiebig in Heidelberg geschneit hat, stehen die Beamten bereit, um für Ordnung zu sorgen.

Heidelberg: Schneefall zieht wieder Winter-Ausflügler auf den Königstuhl

Erwartungsgemäß zieht es mit anhaltendem Schneefall wieder viele Menschen auf den Königstuhl. Aber auch in Lampenhain, Leimen im Bereich Lingental, Weinheim und im Bereich „Langer Kirschbaum“ und „Weißer Stein“ in Heidelberg Nord, sind viele Ausflügler unterwegs.

Rhein-Neckar-Kreis: Schneefälle in den Höhenlagen sorgen für Behinderungen auf den Straßen.

Das Polizeipräsidium Mannheim überwacht das Verkehrsgeschehen vor Ort. Nach Angaben der Polizei liegt das Hauptaugenmerk, wie bereits an den Tagen zuvor auf der Freihaltung der Zu- und Abfahrten zum Königstuhl.

Heidelberg: Diesmal kein Chaos auf dem Königstuhl

Als am Vormittag die Verkehrsdichte zunehmend ansteigt, sind bereits mehrere Polizisten des Verkehrsdienstes am Ort des Geschehens.

Wie die Polizei berichtet, kommt es trotz des Andrangs am Königstuhl nur zu wenigen Behinderungen – die Besucherparkplätze am Königstuhl hingegen sollen voll ausgelastet gewesen sein.

Auf dem Gaiberger Weg kommt ein Gefahrguttransport an einer Steigung nicht mehr weiter und muss den Streudienst abwarten.

Einige Lkws müssen ihre Fahrt aufgrund der glatten Fahrbahn unterbrechen. Doch der Räum- und Winterdienst der Stadt Heidelberg nimmt frühzeitig die Arbeit auf, sodass alle ihre Fahrt fortsetzen können.

Heidelberg: Winter-Ausflügler auf dem Königstuhl halten sich an Corona-Regeln

Ebenfalls erfreulich ist die Einhaltung der Corona-Regeln. Wie die Polizei berichtet, verteilen sich die Besucher auf dem großflächigen Gelände, sodass keinerlei Verstöße gegen die geltenden Abstandsregelungen festgestellt werden.

Hinsichtlich des Falschparker-Problems gibt es am Freitag, anders als am Neujahrswochenende, kaum Verkehrssünder.

Abschließend kündigt die Polizei an, auch am bevorstehenden Wochenende die Situation aufmerksam beobachten zu wollen und falls nötig „niederschwellig“ einzuschreiten. (pol/esk/rob)

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