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SO soll die Wolfsbrunnensteige sicherer werden

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Von: Klaudia Kendi-Prill

Fahrradschatten
Der Verkehr für Fahrradfahrer in der Wolfsbrunnensteige soll sicherer werden. (Symbolbild) © picture alliance / dpa

Heidelberg-Schlierbach - Am 30. Oktober stirbt ein Fahrradfahrer nach einem Sturz über die Kölner Teller in der Wolfsbrunnensteige. Jetzt ergreift die Stadt Maßnahmen um die Stelle sicherer zu machen.

Die Stadt Heidelberg hat vom Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation (bueffee) Empfehlungen bekommen, wie die Verkehrssicherheit in der Wolfsbrunnensteige in Schlierbach verbessert werden kann. Eine erste Maßnahme hat die Stadt bereits umgesetzt: 

Das Büro hatte dazu geraten, einen Parkplatz in Höhe der Wolfsbrunnensteige 10 zu entfernen, um den Verkehr für Fahrradfahrer auf dem Weg bergab übersichtlicher zu gestalten. Die Stadt Heidelberg ist der Empfehlung gefolgt und hat Anfang der Woche den markierten Parkstand in der Wolfsbrunnensteige verkürzt

Alternative zu Kölner Tellern? 

Weitere Maßnahmen – insbesondere eine Alternative zu den Kölner Tellern – hat bueffee ebenfalls vorgeschlagen. Diese Vorschläge werden aktuell von der Verwaltung geprüft und gegebenenfalls bald umgesetzt. Das wäre ganz im Sinne unserer Leser. In einer Umfrage gaben fast 80 Prozent an, dass die Stadt die Kölner Teller entfernen sollte. 

Hintergrund

Nach einem tödlichen Fahrradunfall in der Wolfsbrunnensteige in Schlierbach am 30. Oktober 2017 hatte die Stadt Heidelberg das Büro für Forschung, Entwicklung und Evaluation (bueffee) damit beauftragt, die Verkehrssituation vor Ort unabhängig zu untersuchen. 

Auch am 20. November stützt ein Fahrradfahrer über die Kölner Teller und zieht sich Prellungen an Oberschenkel, Hand und Arm sowie eine Platzwunde am Kopf zu. 

Das Büro bueffee führt auch das Sicherheitsaudit in Heidelberg durch, mit dem alle potenziellen Gefahrenstellen auf Kinder- und Schulwegen und vor Senioreneinrichtungen untersucht werden.

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