Das perfekte Paar

Passend zum Valentinstag: Ein bärenstarker Gefährte für ‚Uschi‘!

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Der Syrische Braunbär Martin kam Ende 2017 in den Zoo Heidelberg.

Heidelberg - Gibt es bald Babybären im Zoo? Denn Bärin ‚Uschi‘ hat einen neuen Lebensgefährten in ihrer Anlage - und er ist mit 300 Kilo ein ganzer Kerl!

Nicht nur ein Lemur ist Ende 2017 in den Heidelberger Zoo gezogen. Auch ein stattlicher Gentleman namens ‚Martin‘ darf sich auf ein neues Zuhause in der Stadt am Neckar freuen!

Der 15 Jahre alte Syrische Braunbär soll Bärin ‚Uschi‘ in der Anlage Gesellschaft leisten. Er kommt aus dem ‚Zoo de Servion‘ in der Schweiz im Rahmen einer Tiermanagementmaßnahme der AG ‚Syrischer Braunbär‘ nach Heidelberg.

Ziel dieser AG sei es, die wenigen Syrischen Braunbären, die es in Zoos gibt, in Zukunft bestmöglich zu managen, heißt es in einer Pressemitteilung des Zoos Heidelberg.

Das heißt: Um durch Nachzuchten den Bestand der Bären gesund und mit einer möglichst hohen genetischen Vielfalt zu erhalten, werden die genetisch am besten passenden Bären-Paare ausfindig gemacht, um sie für eine Erhaltungszucht zueinander zu bringen. Gegebenenfalls ist dann ein Umzug einzelner Tiere notwendig. Zusätzlich wird in dieser AG wichtiges Wissen über die Bären selbst und deren Haltung gesammelt. Für ‚Martin‘ ist ‚Uschi‘ die ideale Partnerin ‚Uschi‘ - da kann Bär schon mal umziehen!

Martin fühlt sich mittlerweile in Heidelberg immer wohler.

Kommt bald bäriger Nachwuchs? 

„Wir hoffen, dass Martin und Uschi Nachwuchs bekommen, es bleibt aber spannend. Uschi ist mit ihren 26 Jahren schon recht alt und hat auch noch nie Jungtiere großgezogen. Zuerst sollen sich die beiden aber in Ruhe kennenlernen“, erklärt Sandra Reichler, Kuratorin im Zoo Heidelberg.

In den ersten beiden Wochen nach seiner Ankunft in Heidelberg war Martin im Innenbereich der Bärenanlage untergebracht. Durch ein Kontaktgitter durfte erUschi bereits vorsichtig beschnuppern

Schrittweise werden die Tiere jetzt aneinander gewöhnt. Dazu wird seit etwa einer Woche auch die Außenanlage genutzt, die bei zur Seite geschwenkter Brücke in zwei getrennte Abschnitte geteilt werden kann. So können sich die beiden mit dem nötigen Sicherheitsabstand sehen und riechen: Bärin Uschi auf dem einen Teil der Anlage, Bär Martin auf dem anderen Teil. 

Besucher können leicht unterscheiden, ob sie gerade Martin oder Uschi beobachten: Während Uschi eher eine kleine, zierliche Bärin ist, ist Martin mit über 300 Kilogramm ein ausgesprochen stattlicher Vertreter seiner Art – ein echter Kerl eben. 

Der Valentinstag kann kommen!

>>> Heidelberger Zoo trauert um ‚Benni‘ den Bären!

jab/pm

Quelle: Heidelberg24

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