Fun-Facts zum Valentinstag 

Von romantisch bis absurd: Die Sex-Praktiken der Tiere im Zoo 

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Otter halten beim Schlafen immer Händchen.

Heidelberg- Neuenheim - Der Valentinstag ist für die Menschen der romantischste Tag des Jahres. Doch wie lieben sich eigentlich Tiere? Wir haben uns Antworten im Heidelberger Zoo geholt:

Der Heidelberger Zoo lädt Interessierte am Valentinstag zu einer besonderen Informationsveranstaltung ein. Erklärt wird hier das Liebesleben der Tiere. Und da gibt es viel interessantes zu erfahren.

Zur besseren Erklärung haben wir die verschiedenen Paarungsverhalten etwas eingeteilt.

Die Romantiker

Bestimmte Vögel, wie zum Beispiel der Pfau, der  Storch oder der rote Aras, nutzen ihr Gefieder, um damit die Weibchen anzulocken. Sie leben meist monogam, was bei Tieren nicht so oft vorkommt.

Rote Pandas brauchen sehr lange, um sich aneinander zu gewöhnen. So kann es passieren, dass nach längerer Zeit beide gerade mal zusammen auf einem Ast sitzen. Beim richtigen Panda, der nicht mit dem roten Panda verwandt ist, passiert sogar noch weniger.Ein Mal im Jahr haben hier Männchen und Weibchen Geschlechtsverkehr. 

Besonders künstlerisch zeigen sich die Flamingos, die synchron tanzen, um ein Weibchen zu beeindrucken.

Die Pelikane tanzen synchron, um Weibchen zu beeindrucken.

Bei den Stachelschweinen, die schon dem Namen nach sehr spitze Stacheln haben, schützt das Weibchen den Mann. Dazu hält es ihren Schwanz über ihre Stacheln, um das Männchen nicht zu verletzen.

Otter sind die Romantiker unter den Tieren. In ihren monogamen Beziehungen halten sie beim Schlafen immer Händchen - auch auf dem Wasser. Beim Verkehr kommt es aber auch schonmal vor, dass das männliche Tier sich im Hals seiner Partnerin festbeißt. 

Die Brutalen

Die männliche Stabheuschrecke klammert sich beim Fortpflanzungsprozess gerne mal bis zu 10 Tage an das Weibchen um es nicht zu verlieren. 

Bei der Gottesanbeterin wird es sehr brutal. Manchmal beißt sie ihm dann auch schon einmal den Kopf ab - was ihn aber nicht daran hindert weiterzumachen.

Seltsam wird es bei den Kamelen. Um zu prüfen, ob das Weibchen paarungsbereit ist, riecht das Männchen erstmal an deren Urin. Geht es nicht schnell genug, hilft es auch schonmal mit einem Tritt nach. Um das Weibchen zu beeindrucken, schleudert das männliche Kamel dann seinen Kot durch die Gegend.

Die sonst so behäbigen Riesenschildkröten können beim Sex schon einmal sehr rabiat werden. Gerade wenn das Männchen älter und größer ist, kann das schlecht ausgehen. Die Tiere können übrigens bis zu 250 Jahre alt werden.  

Robben streiten sich um die besten Strandabschnitte, um die meisten Weibchen zu kriegen.

Die Absurden

Bei den Robben wird das ganze Liebesspiel schon etwas komplizierter. In der freien Wildbahn treffen sich alle Tiere einmal im Jah r zur Paarungszeit an einem Strand. Die Männchen kommen schon eine Woche früher und kämpfen um die Strandabschnitte

Die Weibchen suchen sich nämlich ihre Männer nach dem Abschnitt aus. Erst eimal gebären sie dann die Kinder aus dem letzten Jahr – solange warten die männlichen Tiere geduldig. Wahrscheinlich in dem Wissen, dass sie danach mehrere weibliche Tiere schwängern werden, wodurch sie dann schonmal bis zu 50 Kilogramm an Körpergewicht verlieren. 

Bei den Löwen läuft es eigentlich eher entspannt. Haben sie gegessen, schlafen sie schonmal bis zu 20 Stunden am Tag. Anders ist es aber in der Paarungszeit. Da hat das Männchen bis zu 40 Mal am Tag Sex. Allerdings dauert es jedes Mal nur 30 Sekunden. Wenn alle Weibchen schwanger sind, liebkosen sich auch mal zwei Männchen.

Die Löwen treiben es bis zu 40 Mal am Tag - für jeweils 30 Sekunden.

Last but not least gibt es noch die Ruderenten. Eigentlich sind diese monogam, ist aber kein Weibchen zur Stelle, wird das nächstbeste genommen - auch wenn es das selbe Geschlecht hat oder tot ist. Besonders ist auch, dass eine 40 Zentimeter große Ente auch mal einen 42 Zentimeter langen Penis haben kann. Dieser ist korkenzieherförmig und perfekt an die Vagina des Weibchens angepasst.

dh

Quelle: Heidelberg24

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