Antrag von SPD und Grünen

Gemeinderat wählt „grünen Weg“ für Notfallzufahrt!

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Der Radweg am Neckarufer soll den Heidelbergern als Fuß- und Radweg vorbehalten bleiben.

Heidelberg-Neuenheim – Seit langem ein Streitthema: Die neue Notfallzufahrt zum Uniklinikum im Neuenheimer Feld. Am Donnerstag erteilt der Gemeinderat dem Vorschlag der Verwaltung eine Absage:

Im November beauftragt der Gemeinderat die Stadt damit, gemeinsam mit der Uniklinik Heidelberg und den Rettungsdiensten Lösungsvorschläge für eine Notfallzufahrt zu erarbeiten (WIR BERICHTETEN).

Anders als von der Verwaltung vorgeschlagen, entscheidet sich der Gemeinderat am Donnerstag mehrheitlich für einen Vorschlag der Grünen und SPD: Künftig soll die Kirschnerstraße, die Campus-Zentralachse (entlang Marsilius-Arkaden), die Baustraße am Neckarufer und die Verlängerung der Tiergartenstraße als Notfallzufahrt genutzt werden. 

Laut Grünen und SPD soll die Rettungszufahrt hier entlang führen.

Der Ausbau des Neckar-Radwegs zwischen Uferstraße und Hauptachse Campus (Marsilius-Arkaden) auf 3,50 Meter zur Nutzung als Rettungszufahrt kommt also nicht.

Peter Holschuh (Grüne) betont in der Sitzung, dass dieser Vorschlag mit veranschlagten 735.000 Euro zu teuer sei, zu lange in der Realisierung brauche und zudem der Umwelt schade. 

Teuer, zeitaufwändig und umweltschädlich

Damit entscheidet sich das Gremium auch gegen die Empfehlung des Uniklinikums. In einem Brief an OB Eckart Würzner merkte der Leitende Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende der Uniklinik Heidelberg Professor Dr. Guido Adler an, dass bei Verstopfung im Bereich zwischen Berliner Straße und Kirschnerstraße – Höhe INF130/Marsilius-Arkaden keine Rettungsgasse für Rettungsfahrzeuge gebildet werden könne: „Diese Variante reicht daher aus Sicht des Klinikums als Notfallzufahrt nicht aus“, so Professor Adler.

Angesichts der Verbesserung der Aufenthaltsqualität am Neckarufer, ist der Gemeinderat auch dem Vorschlag gefolgt, die Planung der Rad- und Fußwege am Neckarufer wieder in die Gesamtplanung aufzunehmen. SPD-Fraktionsvorsitzende Anke Schuster appelliert daran, das „Anforderungsprofil an den Weg“ aus Sicht der Bürger zur berücksichtigen.

Geprüft werden soll auch eine weitere Zufahrt über die verlängerte Mönchhofstraße, das Theoretikum bis zur  Kopfklinik zu prüfen. Diesen Vorschlag bringt die GAL in die Diskussion mit ein.

Ein weiterer Antrag der Bunten Linken, die Überprüfung ‚weicher‘ Maßnahmen, stößt am Donnerstagabend auf breite Zustimmung. Das heißt, auch Vorrangschaltungen an den Ampeln für die Rettungsfahrzeuge könnten zur Verbesserung der Erreichbarkeit des Uniklinikums beitragen.   

sag/rmx

Quelle: Heidelberg24

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