Was wirklich passierte 

Prügelattacke am Neckar: Jetzt spricht eines der Opfer! 

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Joe (21) ist einer der Opfer, dass auf der Neckarwiese von einer Männergruppe attackiert und verprügelt wurde. Mit uns spricht er über das, was wirklich passiert ist.

Heidelberg-Neuenheim - Nach der brutalen Prügelattacke auf der Neckarwiese treffen wir den 21-jährigen Joseph: Er ist eines der Prügelopfer. Seine Geschichte: 

Es ist der 30. Juni gegen 0:30 Uhr, als sich eine Gruppe von jungen Männern eine heftige Schlägerei auf der Neckarwiese liefern. Sieben Männer sollen auf drei Austauschstudenten aus England und den USA losgegangen sein. Die Folge: Prellungen und Platzwunden! Soweit der Bericht der Polizei.... (WIR BERICHTETEN).

Nun spricht eines der Opfer und verrät HEIDELBERG24, was an diesem verhängnisvollen Abend wirklich passierte: 

Der 21-jährige englische Austauschstudent Joseph C. feiert in der besagten Sommernacht mit ein paar Freunden den Geburtstag eines Kumpels auf der Neckarwiese. Die Gruppe von zirka fünfzehn Personen hat zu diesem Anlass einen vollen Einkaufswagen mit Bier dabei. 

Plötzlich spricht ein Mädchen Joe an – ‚fragt‘ ob sie den Einkaufswagen haben kann. Als sie keine Antwort erhält, macht sie sich einfach mit dem Wagen aus dem Staub. 

Joe folgt ihr: Als er das Bier zurückverlangt, stehen plötzlich mehrere junge Männer vor ihm. Ein ‚kleiner Mann‘ geht auf ihn los – ohne Vorwarnung schlägt er dem Studenten mit der Faust mitten ins Gesicht. 

In der Zwischenzeit eilen Joes Freunde Connor und Tom zur Hilfe – stoßen den aggressiven Prügler zurück. Er und seine Bekannten flüchten. 

Tom musste mit einem gebrochenen Kiefer in ein Krankenhaus. 

„Wir dachten, damit wäre die Sache vorbei, doch da hatten wir uns getäuscht. Nach fünf bis zehn Minuten kamen sie zurück – es waren mehr als sieben, mindestens neun“, betont Joseph. 

Damit nicht genug: „Sie hatten einen Stuhl dabei. Noch aggressiver als vorher attackierten sie uns mit diesem Stuhl. Sie schlugen Connor damit auf den Kopf.“

Connor blutet daraufhin, er hat eine Platzwunde. Tom reißt den Stuhl an sich – dann prügeln drei der Schläger brutal auf ihn ein – die Folge: Ein gebrochener Kiefer. 

Während des Gespräches erklärt uns Joseph: „Der Schlag in mein Gesicht war so stark, dass ich mich nicht mal mehr so gut daran erinnern kann. Ich weiß, dass mir danach auch die Schulter extrem weh tat.“ 

Als die Männer wieder in Richtung Bismarckplatz flüchten, folgt ihnen ein Mädchen – sie hat bereits die Polizei gerufen. Die Beamten können lediglich sieben der Männer im Alter von 17 und 19 Jahren in einem Bus in Wieblingen festnehmen.

Nach den polizeilichen Maßnahmen können sie das Polizeirevier wieder verlassen. 

Wir fragen Joe was er darüber denkt: 

„Na ja, bei so Fällen steht es immer Aussage gegen Aussage. Die Polizei war nicht dabei - kennt die Wahrheit nicht und kann den Schlägern daher auch nichts nachweisen.“

Letztlich wissen nur wir die Beteiligten, wie es zu den Prellungen, Platzwunden und dem gebrochenen Kiefer kam. 

Auf die Frage ob er Angst vor den jungen Männern hätte, antwortet er bestimmt:

„Nein Angst haben wir keine – wir sind alle eher über diese Brutalität und Aggressivität irritiert. Es sollte einfach eine lustige Geburtstagsfeier werden.“

nis 

Quelle: Heidelberg24

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