Naturphänomen am Nachthimmel

Hal(l)o? Mysteriöser Lichtschein um Mond

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Eine Halo-Erscheinung ist aus Sicht des DWD kein seltenes Phänomen.

Heidelberg - Wer am Donnerstagabend zwischen 21 und 22 Uhr in den Nachthimmel geschaut hat, hatte vielleicht das Glück, eine besonders schönes Naturphänomen zu beobachten:

Rund um den Mond zeigte sich am Donnerstagabend ein riesiger Ring, scheinbar bestehend aus beleuchteten Wolken. Dabei handelte es sich laut dem Deutschen Wetterdienst in Offenbach um eine sogenannte Halo-Erscheinung, die durch Spiegelung und Brechung von Licht an in großer Höhe schwebenden Eiskristallen entsteht. 

Abhängig sind derargtige Erscheinungen von Luftfeuchtigkeit und Bewölkung. So wie am Donnerstag, als zarte fast durchsichtige Cirruswolken am Himmel zu sehen waren. 

Ob ein Ring, Bögen oder Säulen entstehen, ist unter anderem vom Winkel abhängig, unter dem das Licht auf die Kristalle trifft. Meteorologen bezeichnen dieses ganzjährig auftretende Phänomen als nicht außergewöhnlich. Es kann sogar von Straßenlaternen oder in der Nähe von Schneekanonen hervorgerufen werden. 

Laien sprechen dann von einem „Hof“ rund um die Lichtquelle. Vom Mond hervorgerufene Halo- Erscheinungen sind allerdings recht lichtschwach, deutlich schönere Effekte werden von der Sonne erzielt.

hdue

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