Essen, Spielzeug, Zubehör

„Tierisch Hunger“ hilft bedürftigen Herrchen und Frauchen

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Mit guter Laune, jeder Menge Futter und Spielzug begrüßen die ehrenamtlichen Helferinnen die Besucher. 

Heidelberg-Kirchheim - Innerhalb von kürzester Zeit haben sich acht Tierfreunde im Tierheim Heidelberg eingefunden. Trotz der Hitze sind sie gekommen, um Vorräte für ihre Lieblinge zu holen.

Kurz vor 14 Uhr stehen bereits drei Besucher vor dem Tierheim in Heidelberg. Mit Tüten und Taschen bewaffnet sind sie gekommen, um Vorräte für ihre Haustiere zu besorgen. 

Tierheim hilft bedürftigen Herrchen und Frauchen 

Drei ehrenamtliche Helferinnen regeln die Ausgabe. „Ohne unsere ehrenamtlichen Helfer wäre das alles hier gar nicht möglich“, erklärt Tierheimleiterin Frau Annegret Oelenheinz. Heute sind zwei von ihnen zur Stelle. Die Stimmung ist ausgelassen. Man kennt sich, tauscht sich aus, scherzt miteinander.   

Futter, Spielzeug, Zubehör. Das Tierheim Heidelberg hat Allerlei für die kleinen Fellnasen vorbereitet. 

Jede Woche kommen zwischen fünf bis etwa zehn Tierhalter vorbei, um sich mit Futter, Pflege und Spielzeug für ihre kleinen Lieblinge einzudecken. Heute sind gleich in der ersten halben Stunde die ersten acht Besucher im Keller des Tierheims. Trotz der extremen Hitze sind sie zu Fuß, mit dem Fahrrad oder dem Auto gekommen, um ihre Fellnasen glücklich machen zu können. 

Individuelle Wünsche werden – so gut es geht – sehr gerne berücksichtig. Die ehrenamtlichen Helferinnen geben ihr bestes, damit jeder hier zufrieden rausgehen kann. 

Heute ist Katzenfutter besonders gefragt. Trockenfutter ist schon nach den ersten Minuten aus. Dafür gibt es jedoch noch eine große Auswahl an Dosenfutter. Besonders exquisites und die Klassiker. 

Das Futter wird großzügig eingeteilt und ist komplett kostenfrei. Spielzeug, Accessoires und beispielsweise auch Transportboxen sind für eine fast schon symbolische Spende zu haben. Die Auswahl ist riesig. 

Vorraussetzung für diesen kostenlosen Service ist der Nachweis der Bedürftigkeit – Etwa durch Vorlage des Sozialhilfe- oder Rentenbescheides. Zusätzlich muss durch Impfpass oder Tierarztrechnung nachgewiesen werden, dass es das entsprechende Tier auch wirklich gibt. 

Ins Leben gerufen wurde das Projekt bereits 2010. Mittlerweile werden jeden Freitag zwischen 14 bis 16 Uhr bedürftige Herrchen und Frauchen unterstützt. 

Finanziert wird das über die Wolf Lüder Stiftung, die Cat Sitters und dem Tierschutzverein Heidelberg. Zusätzlich helfen auch verschiedene Firmen, aber auch Privatpersonen aus. 

mk

Quelle: Heidelberg24

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