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Dezernat 16 – Netzwerk gibt Kraft

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Das Dezernat 16 in Heidelberg.
Das Dezernat 16 in Heidelberg. © Sabine Arndt 2017

Heidelberg-Bergheim - Das Dezernat 16 bietet einen optimalen Raum zum Arbeiten, Austauschen und Netzwerken. Wie es jungen Unternehmern der Kultur- und Kreativwirtschaft zum Start verhilft:

Einst stürmten Feuerwehrmänner aus dem Gebäude in der Emil-Maier-Straße 16, um Brände zu löschen. Heute tummeln sich in der alten Feuerwache junge Startups und kreative Köpfe, die für ihre neuen Projekte Feuer und Flamme sind. Das Dezernat 16 hat sich binnen weniger Jahre zu einem wichtigen Standort für die Kultur- und Kreativszene etabliert. 

Die Förderung und Unterstützung dieser wachsenden Wirtschaftsbranchen durch den Betrieb eines Kultur- und Kreativwirtschaftszentrums ist ein wichtiger Teil der Strategie der Wirtschaftsförderung der Stadt Heidelberg. Das Zentrum soll die Wettbewerbsfähigkeit der jungen Unternehmen in den Anfangsphasen stärken und damit den Startprozess erleichtern

“, heißt es auf der Webseite vom Dezernat 16.

Seit 2013 wird die rund 4.500 Quadratmeter große Nutzfläche an junge Unternehmer, Startups, Selbstständige, Freiberufler, Künstler sowie etablierte Akteuren aus allen Branchen der Kultur- und Kreativwirtschaft vermietet. 

Dezernat 16: Der innovative Standort bietet viele Vorteile

Aktuell sind folgende Branchen im Dezernat 16 vertreten: Architektur, Buch/Literatur, Designwirtschaft, Filmwirtschaft, Kunstmarkt, Musikwirtschaft, Markt für Darstellende Kunst, Pressemarkt, Rundfunkwirtschaft, Textilwirtschaft und Werbemarkt. Jährlich bewerben sich hunderte Interessierte um Räume im Dezernat 16. Allerdings kann nur ein Teil davon tatsächlich bedient werden.

Das Zentrum wird von der Heidelberger Dienste gGmbH betrieben. Als städtische Gesellschaft entwickelt sie das Projekt im Auftrag des Gemeinderats der Stadt Heidelberg mit Beschluss vom April 2013. Bis Ende 2023 ist eine Zwischennutzung der alten Feuerwache vorgesehen. Die Zielsetzung des Zentrums ist die wirtschaftliche Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft durch die Bereitstellung günstiger Räumlichkeiten, insbesondere für Existenzgründer und junge Unternehmen, das Angebot an Beratungsmöglichkeiten, zahlreiche Veranstaltungen im Kontext der Kultur- und Kreativwirtschaft und vielfältige Möglichkeiten für Kooperation und Vernetzung. Diese Ziele erfüllt D16, wie eine Studie des Planungs- und Beratungsbüros STADTart aus Dortmund bestätigt. 

pm/jol

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