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Heidelberg: Corona-Schnelltestzentrum auch im Neuenheimer Feld – alle Infos

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Von: Robin Eichelsheimer

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Heidelberg-Neuenheim – Im Heidelgarden im Neuenheimer Feld besteht ab sofort die Möglichkeit, sich in einem Schnelltestzentrum auf das Coronavirus testen zu lassen. Alle Infos zu Kosten, Ablauf und Terminen:

Der gefährliche SARS-CoV-2-Erreger grassiert weiter in Heidelberg. Inzwischen wurden 3.592 Menschen in der Neckarstadt positiv auf das Coronavirus getestet. Wie nun bekannt wurde, wurden mittlerweile auch die ersten Virus-Mutationen im Stadtgebiet festgestellt. Dennoch zeichnet sich eine positive Tendenz ab, denn seit Wochen befindet sich die 7-Tage-Inzidenz im Sinkflug – am Freitag (29. Januar) ist der Wert sogar auf unter 50 gesunken (48,9).

Um der Ausbreitung des Coronavirus jedoch weiterhin entschieden entgegenwirken zu können, unterziehen sich zahlreiche Heidelberger*innen einem Schnelltest. Dieser kann innerhalb kürzester Zeit mit sehr hoher Genauigkeit feststellen, ob man infiziert ist oder nicht. Das ist ab sofort auch im neuen Schnelltestzentrum im Heidelgarden im Neuenheimer Feld möglich.

Heidelberg: Corona-Schnellteszentrum im Neuenheimer Feld – alle Infos zu Kosten und Terminen

Bereits seit dem 30. Dezember 2020 wird auf dem Parkplatz des Bauhaus-Centers in der Eppelheimer Straße getestet, seit dem 21. Januar 2021 nun auch im Heidelgarden (direkt neben dem Tiergarten Schwimmbad) im Neuenheimer Feld. Betreiber ist auch hier das Heidelberger Unternehmen Aspilos.

Das Schnelltestzentrum wurde als „Drive-Through“ konzipiert, doch wer kein Auto hat, kann auch zu Fuß kommen und sich testen lassen. In den beiden Teststationen in Heidelberg arbeitet geschultes medizinisches Personal, das die Probanden einen Nasenrachenabstrich entnimmt.

Wie Lovis Stricker, Projektleiter bei Aspilos, gegenüber HEIDELBERG24 erklärt, können in dem Schnelltestzentrum im Neuenheimer Feld pro Tag bis zu 200 Personen getestet werden. „Wir verwenden Antigen-Schnelltests mit einer Gesamtgenauigkeit von 98 Prozent“, so Stricker – und fügt hinzu: „Der Antigen-Test wurde vom Paul-Ehrlich-Institut evaluiert und ist auf dem aktuellen Stand der Technik“.

Corona-Schnelltestzentrum im Neuenheimer Feld (am Tiergarten Schwimmbad) in Heidelberg.
Seit dem 21. Januar steht in der Tiergartenstraße 13 das zweite Heidelberger Schnelltestzentrum. © HEIDELBERG24/PR-Vdieo/Priebe

Wer sich in einem der beiden Heidelberger Schnelltestzentren auf das Coronavirus testen lassen möchte, muss online einen Termin buchen (Hier geht‘s zum Anmeldeformular!). Derzeit gebe es laut Stricker eine überschaubare Taktung, man müsse also nicht lange warten. Der Nasenabstrich wird im Auto abgenommen, der Proband wird höchstens 20 Minuten später per E-Mail über das Testergebnis informiert. 

Die Teststation hat montags, dienstags, donnerstags und freitags jeweils von 8 bis 19 Uhr, samstags von 8 bis 13 Uhr geöffnet. Ein Test kostet regulär 29 Euro, jedoch beteiligt sich die Stadt finanziell an den Schnelltests und übernimmt für alle Heidelberger*innen 50 Prozent der Kosten. Wer also vor Ort einen gültigen Ausweis mit Wohnanschrift in Heidelberg vorlegt, muss lediglich 14,50 Euro bezahlen. Neben anfänglichen 50.000 Euro hat die Stadt Heidelberg inzwischen zusätzliche 137.000 Euro dafür bereitgestellt.

SchnelltestzentrumNeuenheimer Feld
AdresseTiergartenstraße 13, 69121 Heidelberg
ÖffnungszeitenMontag, Dienstag, Donnerstag und Freitag 8 - 19 Uhr, Samstag 8 - 13 UHr
Kosten29 Euro; für alle Heidelberger*innen 14,50 Euro
TerminÜber Onlineformular

Der Aspilos-Projektleiter zeigt sich froh über die Beteiligung der Stadt, schließlich kenne er keine andere Stadt, in der sich Bürger*innen so günstig testen lassen könnten. „Die Inzidenz in Heidelberg zeigt, dass die Tests Wirkung zeigen. Ich will nicht sagen, dass das nur auf unsere Testzentren zurückzuführen ist, aber ich denke, wir spielen da schon eine wichtige Rolle.

Heidelberg: Bisherige Bilanz der Schnelltestzentren

Wie Stricker weiter verrät, wurden in den beiden Schnelltestzentren in Heidelberg bislang knapp über 3.000 Menschen auf das Coronavirus getestet – „davon sind circa zwei Prozent der Tests positiv ausgefallen, also zwischen 70 und 80 Fälle“. (rob)

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