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Corona in Heidelberg: Mutanten-Alarm – 90 Prozent der Neuinfektionen sind britische Variante

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Von: Peter Kiefer, Eliran Kendi

Corona in Heidelberg – Die aktuelle Lage und die neuesten Zahlen und Entwicklungen rund um die Pandemie und den Lockdown samt Lockerungen im News-Ticker:

Update vom 26. März, 14:51 Uhr: Alarmierende Zahlen vom Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises am Freitag: In Heidelberg geht inzwischen mehr als die Hälfte, nämlich 100 der 176 aktiven Fälle, auf eine Infektion mit einer Virusvariante zurück. Hier macht die Variante B.1.1.7 sogar etwa 90 Prozent aller Neuinfektionen aus (Stand jeweils Freitag, 26. März). 

Dagegen erfreulich: Die regional Impfkampagne, an der der Rhein-Neckar-Kreis als Betreiber von drei Impfzentren entscheidend beteiligt ist, nimmt weiter Fahrt auf. Im Zentralen Impfzentrum (ZIZ) in Heidelberg (61.795 Impfungen), in den beiden Kreisimpfzentren (KIZ) in Weinheim (19.283) und Sinsheim (11.228) sowie über die Mobilen Impfteams (MIT) mit 22.556 Terminen haben mittlerweile 114.862 Impfungen stattgefunden (Stand: Donnerstagabend, 25. März). Von den knapp 115.000 geimpften Personen haben rund 76.100 ihre Erstimpfung erhalten und etwa 38.800 Personen ihre Zweitimpfung.

Corona in Heidelberg: Impfungen an Ostern? Im KIZ wird weiter gepikst

Update vom 25. März, 6:54 Uhr: Aufgrund immer rasanter steigender Infektionszahlen und explodierender Inzidenzen fordern nicht nur Politiker wie die Grünen-Chefin Annalena Baerbock (40) in Deutschland Impfungen 24/7 sprich täglich. Doch wie sieht es eigentlich an den bevorstehenden Oster-Feiertagen im Heidelberger Kreisimpfzentrum (KIZ) aus? „An Gründonnerstag und Karsamstag wird im KIZ geimpft, am Karfreitag sind die Mobilen Impfteams unterwegs. Ostermontag ist geschlossen“, erklärt ein Rathaus-Sprecher auf HEIDELBERG24-Anfrage. Die entsprechenden Termine für diese Tage sind natürlich bereits längst vergeben.

StadtHeidelberg
Fläche108,84 km²
Einwohner161.485 (Stand: Dez. 2019)
Bevölkerungsdichte1484 Einwohner je km²
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Corona in Heidelberg: Merkel macht Rückzieher – Gründonnerstag und Karsamstag keine Ruhetage

Update vom 24. März, 11:15 Uhr: Nach Informationen des Spiegel hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (66, CDU) in der kurzfristig angesetzten Schalte mit den 16 Ministerpräsidenten die erst am Montag (22. März) im Corona-Gipfel beschlossene „Oster-Ruhe“ als Fehler eingeräumt – und die Maßnahme sofort rückgängig gemacht! Somit sind Gründonnerstag und Karsamstag doch keine Ruhetage.

Update vom 24. März, 10:20 Uhr: Nach heftiger Kritik an den Oster-Beschlüssen im Bund-Länder-Gipfel am Montag will Bundeskanzlerin Angela Merkel nun erneut mit den Länderchefs beraten. Ab 11 Uhr werde es eine weitere Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten geben, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Mittwoch. Dabei soll es um den Umgang mit der anhaltenden Kritik gehen, die vor allem daran geübt wurde, dass nach dem stundenlangen Corona-Gipfel am Montag die Umsetzung zentraler Beschlüsse noch offen ist.

Corona in Heidelberg: Strenge Regeln an Ostern – Das ist erlaubt

Update vom 23. März, 7:30 Uhr: Bund und Länder einigen sich nach einer elfstündigen Corona-Konferenz auf eine Verlängerung des Lockdowns bis zum 18. April. Diese Regel sollen bis dahin gelten:

Corona in Heidelberg: Maskenpflicht und Selbsttests in allen Schulen

Update vom 22. März, 15:32 Uhr: Da das Land Baden-Württemberg erst nach den Osterferien Selbsttests für unsere Schüler ausliefert, ist die Stadt Heidelberg jetzt selbst tätig geworden und hat für die Schulwochen im März etliche Selbsttests bestellt. Deshalb verteilt die Stadt die Tests für den vorderen Nasenabschnitt seit heute, für die kein geschultes Personal notwendig ist, an Schulen in öffentlicher und freier/privater Trägerschaft. Heißt: Allen Schülerinnen und Schülern sämtlicher Klassenstufen im Präsenzunterricht steht in dieser Woche ein kostenloser und freiwilliger Test zur Verfügung. Eine Fortführung dieses Angebotes ist laut Rathaus auch für die kommende Woche geplant.

Zudem stellt die Stadt Heidelberg aktuell den 35 städtischen Schulen rund 1.200 Tablets und 300 Laptops zur Verfügung. Die Lehrkräfte können die mobilen Endgeräte künftig ausleihen und für den Unterricht in der Schule, beim Distanzlernen sowie zur Vor- und Nachbereitung des Unterrichts nutzen. Die Finanzierung erfolgt mit 700.000 Euro aus dem Bundesprogramm „Leihgeräte für Lehrkräfte“ und dem Landesförderprogramm „Schulbudget Corona“ (400.000 Euro).

Corona in Heidelberg: Diese Maßnahmen gelten laut Verordnung ab 22. März

Mit Beschluss vom 19. März hat die baden-württembergische Landesregierung ihre Corona-Verordnung geändert. Diese Maßnahmen treten heute (22. März) in Kraft:

Corona in Heidelberg: Inzidenz-Alarm – Höchster Anstieg seit Monaten

Update vom 22. März: Erschreckend großer Anstieg der 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg! Der Wert ‚explodiert‘ geradezu um 14,2 auf aktuell 74,9. Dies ist die gravierendste Zunahme seit Wochen bzw. sogar Monaten. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt in Heidelberg derzeit 142. Seit Beginn der Pandemie sind 55 Menschen an oder mit Covid-19 verstorben. Dies bedeutet, dass erfreulicherweise kein weiterer Todesfall zu beklagen ist.

Corona in Heidelberg: Zahlen-Explosion am Wochenende – Inzidenz schnellt nach oben

Update vom 21. März, 9:43 Uhr: In Heidelberg gibt es 14 neue Corona-Fälle, wie das Gesundheitsamt am Sonntag mitteilt. Seit Pandemie-Beginn haben sich 4.085 Menschen mit dem Virus infiziert, 3.901 sind bereits wieder genesen. Die Zahl der aktiven Fälle beträgt aktuell 129, das macht im Vergleich zum Vortag einen Anstieg um fünf. Die Zahl der Todesfälle bleibt bei 55.

Allerdings steigt der 7-Tage-Inzidenz-Wert weiter an: Am Samstag erhöhte sich die Inzidenz auf 56,4, heute macht sie einen Sprung auf 60,7.

Corona in Heidelberg: Impfung mit AstraZeneca starten wieder

Update vom 20. März, 10:09 Uhr: Das Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis meldet am Samstag 21 neue Corona-Fälle. Innerhalb von 48 Stunden gibt es damit in Heidelberg 42 neue Corona-Infektionen. Die Zahl der Infizierten steigt auf insgesamt 4.071 an. Auch die Zahl der 7-Tage-Inzidenz erhöht sich auf 56,4. Jedoch: Der Wert der aktiven Fälle sinkt um eins auf 124.

Update vom 19. März, 21:05 Uhr: Nach einigen Fällen von Hirnvenen-Thrombosen im Anschluss an AstraZeneca-Impfungen ist die Verabreichung des Vakzins auch im Kreisimpfzentrum (KIZ) Heidelberg zunächst gestoppt worden. Seit Donnerstagabend empfiehlt die europäische Arzneimittelagentur (EMA) wieder den Einsatz des Impfstoffes von AstraZeneca. Dennoch soll das Vakzin mit einer zusätzlichen Warnung versehen werden: AstraZeneca kann demnach bei Frauen unter 55 Jahren in seltenen Fällen Hirnvenenthrombosen verursachen. Ob Frauen tatsächlich bei AstraZeneca-Impfungen stärker gefährdet sind, ist jedoch unter Experten umstritten. Gleichwohl meinen mehrere Forscher einen möglichen Zusammenhang zwischen AstraZeneca und Gerinnsel im Gehirn gefunden zu haben.

Nach der Untersuchung von möglichen neuen Nebenwirkungen seitens der EMA, haben Gesundheitsexperten immer wieder betont, dass der Schaden von Verzögerungen der Impfkampagnen höher wiegt. „Es ist höchstwahrscheinlich so, dass diese Komplikationen sehr, sehr selten auftreten“, betont beispielsweise Andreas Greinacher, Leiter der Transfusionsmedizin der Universitätsmedizin Greifswald (UMG). Außerdem kann die Bildung von Thrombosen bei Risikopatienten mit einem gängigen Medikament gehemmt werden.

Nun hat die Stadt Heidelberg angekündigt, dass das KIZ in Heidelberg-Pfaffengrund ab dem kommenden Montag (22. März,) die Impfungen mit AstraZeneca wieder aufnehmen wird. Vereinbarte Termine im KIZ können daher wieder wahrgenommen werden. Die Personen, die für ihre Termine am Montag, 22. März, Absagen bekommen haben, werden von der KIZ-Verwaltung informiert, dass der Termin doch stattfinden kann. Für alle Termine, die für die Zeit nach dem 22. März vereinbart worden sind, gilt: Diese können ebenfalls wie vereinbart wahrgenommen werden.

Corona in Heidelberg: Treiben Virusvarianten Zahlen nach oben? Wieder 21 neue Fälle

Update vom 19. März, 13:30 Uhr: Seit heute gelten in Heidelberg wieder strengere Corona-Regeln – eine Folge der konstant ansteigenden Infektionszahlen in den vergangenen Tagen. Doch auch am frühen Morgen meldet das Landratsamt des Rhein-Neckar-Kreises wieder zahlreiche neue Fälle – binnen eines Tages haben sich in Heidelberg 21 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Auf die verhältnismäßig hohe Zahl an Neuinfektionen angesprochen, erklärt ein Sprecher des Landratsamtes: „Wie im gesamten Bundesgebiet stellt unser Gesundheitsamt auch in Heidelberg wieder einen Anstieg der Fallzahlen fest. Es handelt sich dabei um ein diffuses Infektionsgeschehen.“

Zwei der neuen Fälle seien dabei dem bereits bekannten Cluster der Baustelle Czernyring zuzuordnen, wo es zu mehreren Infektionsfällen gekommen war. Könnten also die Virusvarianten Grund für den Anstieg der Zahlen in Heidelberg sein?

Wie der Sprecher des Landratsamtes weiter erklärt, handelt es sich bei insgesamt fünf der neuen Fälle um Kontaktpersonen von bereits bestätigten Virusvarianten, „sodass davon auszugehen ist, dass es sich auch bei diesen 5 Fällen um Virusvarianten handelt.“ Bei den anderen Fällen stehe der Nachweis, ob bei einer Infektion eine Virusvariante involviert sei, noch aus, da dieser bis zu 48 Stunden dauere.

Corona in Heidelberg: Ab heute neue Regeln – das gilt nun beim Shoppen, Zoo-Besuch und Co.

Update vom 19. März: Aufgrund des Überschreitens der 50er-Marke bei der 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen (Montag, Dienstag und Mittwoch), werden in Heidelberg Lockerungsschritte wieder zurückgenommen, gelten ab dem heutigen Freitag wieder strengere Corona-Regeln. Und die haben vor allen Dingen Auswirkungen auf den Einzelhandel, Sport und den Besuch von Museen, Zoos und Co.. Die neuen Regeln auf einen Blick:

Diese Lockerungen werden ab Freitag (19. März) gekippt

Weiterhin Bestand haben folgende Regelungen/Lockerungen

Diese städtischen Einrichtungen können auf Basis der Verordnung des Landes Baden-Württemberg mit Einschränkungen geöffnet bleiben: 

Städtische Sportanlagen im Freien: Das Amt für Sport und Gesundheitsförderung öffnet Freisportanlagen entsprechend den Vorgaben der Landesverordnung grundsätzlich für den Vereinssport. Hierzu sollen auf jeder Anlage ausreichend große Trainingszonen geschaffen werden. In einer Trainingszone dürfen sich aktuell aber nur 5 Personen aus maximal zwei Haushalten oder 20 Kinder und Jugendliche unter 14 Jahren aufhalten. Umkleide- und Duschräume müssen geschlossen bleiben. Die Nutzung ist mit dem Sportamt abzustimmen, die Personendaten der Trainingsteilnehmer sind wie gehabt zu erfassen. Auf den Wegen sind Masken zu tragen, ein Begegnungsverkehr ist zu vermeiden. Die Sporthallen bleiben geschlossen. Das Vorgehen ist mit dem Sportkreis Heidelberg abgesprochen.

Update vom 17. März, 18:33 Uhr: In Heidelberg gelten ab Freitag (19. März) wieder verschärfte Regeln im Kampf gegen die Corona-Pandemie. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist, hat am heutigen Mittwoch festgestellt, dass in der Stadt die 7-Tage-Inzidenz drei Tage in Folge den Wert von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten hat. Maßgeblich sind die Zahlen des Landesgesundheitsamts (LGA). Das Feststellen des Überschreitens ist nach der Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg durch das zuständige Gesundheitsamt unverzüglich ortsüblich bekannt zu machen – dies ist auf der Homepage des Rhein-Neckar-Kreises unter dem Punkt „Bekanntmachungen“ erfolgt. Das Überschreiten der kritischen Marke hat zur Folge, dass einige Lockerungsschritte wieder zurückgenommen werden müssen.

Corona in Heidelberg: Entscheidung noch heute – Kippen morgen die Lockdown-Lockerungen?

Update vom 17. März, 16:41 Uhr: Nachdem die Stadt Heidelberg bereits am Montag (15. März) und Dienstag (16. März) laut den ausschlaggebenden Zahlen des Landesgesundheitsamtes zur 7-Tage-Inzidenz über dem kritischen Wert von 50 gelegen hat, entscheidet sich noch heute, ob ab Freitag (18. März) die Lockdown-Lockerungen gemäß der Corona-Landesverordnung wieder zurückgenommen werden. Dies wäre der Fall, wenn der Wert auch am heutigen Nachmittag über 50 liegen sollte. Heißt: Beispielsweise dürfte ein Großteil des Einzelhandels nur noch „Click & Meet“ anbieten.

Corona in Heidelberg: Schloss öffnet ab morgen wieder für Besucher – Wer freien Eintritt hat

Update vom 17. März: Wie die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg mitteilen, öffnet ab dem morgigen Donnerstag (18. März) das weltberühmte Heidelberger Schloss wieder seine Tore für bis zu 100 Besucher gleichzeitig – immer mit Blick auf die aktuelle Pandemie-Situation und gemäß der Corona-Landesverordnung. Somit ist der Zugang zum Schlosshof und zum Großen Altan inklusive dem spektakulären Blick auf die Stadt und in die Rheinebene endlich wieder möglich. Jedoch nach wie vor nicht erlaubt: Die Besichtigung von Innenräumen, des Fasskellers und des Deutschen Apotheken-Museum. Die Bergbahn ist zur Zeit nicht in Betrieb. 

Da Besuchern noch nicht das volle Programm geboten wird, sind auch die Preise bis auf Weiteres angepasst worden: Erwachsene zahlen 4,50 Euro, Kinder zahlen keinen Eintritt! Täglich von 10 bis 17 Uhr (letzter Einlass 16:30 Uhr) kann der Schlosshof und der Altan betreten werden. Maximal 100 Gäste dürfen gleichzeitig eingelassen werden; eine Erfassung der Kontaktdaten ist erforderlich und wird an der Kasse vorgenommen. Wie überall gelten auch hier im gesamten Schlossbereich Maskenpflicht (medizinische Masken oder FFP2 Masken), Abstandsregelung und Einhaltung der Hygieneregeln nach der Corona-Verordnung. 

Heidelberg: Am 18. März öffnet auch das Schloss wieder seine Tore (Archivbild).
Heidelberg: Am 18. März öffnet auch das Schloss wieder seine Tore (Archivbild). © STAATLICHE SCHLÖSSER UND GÄRTEN BADEN-WÜRTTEMBERG

Nach der Corona-Verordnung der Landesregierung von Baden-Württemberg müssen Kontaktdaten sowie Datum des Besuchs erfasst werden. Das Kontaktformular kann auch vorab online heruntergeladen und ausgefüllt werden. Es ist auf der Website erhältlich: www.schloss-heidelberg.de.

Corona in Heidelberg: 2.000 Impfungen geplatzt, Sportanlagen öffnen wieder

Update vom 16. März, 17:03 Uhr: Wie das Land Baden-Württemberg am heutigen Dienstag mitgeteilt hat, pausiert die zentrale Impfterminvergabe des Landes über die Hotline „116 117“ oder www.impfterminservice.de bis einschließlich 22. März! Grund ist der aktuell verfügte Impfstopp für das Vakzin des Herstellers AstraZeneca. Seit Montagnachmittag (15. März) sind bundesweit Impfungen mit diesem Impfstoff vorerst ausgesetzt. Sämtliche bis einschließlich 22. März anstehenden Termine für Impfungen mit AstraZeneca müssen deswegen abgesagt werden. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen, teilt das Land mit. Von den Absagen sind rund 2.000 Termine im Heidelberger Kreisimpfzentrum (KIZ) betroffen. Wer bereits am gestrigen Montag vom KIZ eine Absage für einen AstraZeneca-Termin nach dem 22. März erhalten hat, wird gesondert informiert, dass der Termin vorerst doch stehen bleiben kann. Zudem bleiben sämtliche Impftermine für den Impfstoff von BioNTech/Pfizer bestehen. 

Die stark verminderten Impfstoffmengen werden jetzt dazu genutzt, die besonders vulnerablen Menschen aus der ersten Priorität vorrangig zu impfen. Deshalb hat die Abarbeitung der Warteliste mit Menschen über 80 und über 65 aus Berufsgruppen aus der ersten Priorität absoluten Vorrang. Diese Menschen sollen direkt durch das Call-Center des Landes informiert werden, sobald ein Termin verfügbar ist.

Wer ab heute (16. März) eine Absage für seinen AstraZeneca-Impftermin erhält, landet hinter den Menschen aus der ersten Priorität auf der Warteliste. Sobald die über 80-Jährigen abgearbeitet sind, kommen jene zum Zug, die bereits einen Termin mit AstraZeneca gebucht hatten und deren Termin nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden konnte. Wer hingegen bereits gestern (15. März) eine Absage für einen AstraZeneca-Termin bis einschließlich 22. März erhalten hat, muss sich um einen neuen Impftermin kümmern, sobald die Terminbuchung wieder geöffnet ist.

Corona in Heidelberg: Sportanlagen öffnen wieder, mehr Bürger für Impf-Taxis berechtigt

Doch es gibt auch erfreuliche Nachrichten: Die Stadt Heidelberg öffnet ab morgen (17. März) wieder ihre Sport- und Bewegungsanlagen im Stadtgebiet – Bolz- und Basketballplätze, Skate-Anlagen und die „alla hopp!“-Anlage am Harbigweg in Kirchheim. Die Nutzung ist unter Einhaltung der geltenden Abstands- und Hygieneregeln gemäß der Corona-Landesverordnung erlaubt.

Die Impf-Taxis, die seit einem Monat Senioren von der eigenen Wohnung zum Impftermin in das Zentrale Impfzentrum in Patrick-Henry-Village (ZIZ) oder zum Kreisimpfzentrum im Gesellschaftshaus Pfaffengrund (KIZ) bringen, stehen jetzt auch über 70-Jährigen zur Verfügung. Bei Vorlage des Impftaxi-Berechtigungsscheins wird man zum Fahrpreis von 6 Euro je Fahrt mit einem Taxi der Taxizentrale (Telefonnummer 06221/302030) zu einem Impfzentren chauffiert. Diese Scheine gibt es unter Vorlage der Impfterminbestätigung des ZIZ oder KIZ in einem Bürgeramt. Falls erforderlich, kann auch eine Begleitperson mitgenommen werden. Wer einen Heidelberg-Pass hat, fährt kostenlos.

Auch die beliebte „alla-hopp!“-Anlage in Heidelberg-Kirchheim öffnet wieder.
Auch die beliebte „alla-hopp!“-Anlage in Heidelberg-Kirchheim öffnet wieder. © HEIDELBERG24/presse-heidelberg.de/ Andreas Schink

Corona Heidelberg: Inzidenz massiv gestiegen – Lockerungen wieder in Gefahr

Update vom 16. März, 8:25 Uhr: Nach einem Tag ohne Neuinfektionen in Heidelberg folgt der Schock: Am Dienstagmorgen meldet das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises ganze 14 neue Corona-Fälle, damit haben sich seit Beginn der Pandemie 4.001 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Doch der entscheidende Wert liegt bei der 7-Tage-Inzidenz – denn die ist in den vergangenen 24 Stunden schlagartig gestiegen, liegt nun bei 48,9 (8,6 Punkte mehr als noch am Montag) und somit gefährlich nahe an der so wichtigen Grenze von 50. Denn: Sollte diese Schwelle an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschritten werden, treten per Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg am übernächsten Werktag Beschränkungen in Kraft, wie jüngst im Rhein-Neckar-Kreis geschehen, wo ab dem morgigen Mittwoch (17. März) wieder strengere Corona-Regeln gelten.

Inzidenz in Heidelberg – DIESE Beschränkungen drohen, wenn der Wert an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50 bleibt:

Corona in Heidelberg: AstraZeneca-Termine abgesagt – Impflinge sollen Zuhause bleiben

Update vom 15. März, 16:43 Uhr: Das Bundesministerium für Gesundheit hat am Montagnachmittag darüber informiert, dass aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts (PEI) die Corona-Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca in ganz Deutschland vorsorglich ausgesetzt werden müssen. Grund sind einzelne Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa. Das PEI hält daher weitere Untersuchungen für notwendig. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) muss nun entscheiden, ob und wie sich die neuen Erkenntnisse auf die Zulassung des Impfstoffes auswirken. Das PEI weist darauf hin, dass Personen, die den Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben und sich mehr als vier Tage nach der Impfung zunehmend unwohl fühlen, z.B. mit starken und anhaltenden Kopfschmerzen oder punktförmigen Hautblutungen, sich unverzüglich in ärztliche Behandlung begeben sollten.

Im Kreisimpfzentrum Heidelberg im Pfaffengrund können ab sofort keine Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca mehr vorgenommen werden. Die KIZ-Verwaltung versucht, alle betroffenen Impflinge zu erreichen und die Termine abzusagen. Betroffen sind allein in der laufenden Woche über 1.200 Termine. Die Impfungen mit dem Vakzin von Biontech/Pfizer sind nicht betroffen und können wie terminlich vereinbart wahrgenommen werden. Ein Verimpfen des Biontech-Stoffes an die Personen, die nun nicht mit AstraZeneca geimpft werden können, ist leider nicht möglich. Vom Biontech-Impfstoff stehen dafür keine Dosen zur Verfügung. 

Termine für Zweitimpfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca sind im Heidelberger KIZ aktuell noch nicht von der Absage betroffen. Die ersten Termine für Zweitimpfungen mit diesem Vakzin sind erst in rund sechs Wochen geplant.  

Corona Heidelberg: Diese Zahlen machen Mut – keine Neuinfektion, Inzidenz im Sinkflug

Update vom 15. März: Diese Zahlen machen Hoffnung! Während die Inzidenz-Werte bei den Heidelberger Nachbarn im Rhein-Neckar-Kreis steigen und in Mannheim mit aktuell über 109 - ab morgen gelten dort wieder strengere Corona-Regeln - für reichlich Bauchschmerzen sorgen, gibt es für Heidelberg in vielerlei Hinsicht gute Nachrichten. Denn: In den vergangenen 24 Stunden wurde dem Robert Koch-Institut für die Universitätsstadt keine einzige Neuinfektion gemeldet – die Zahl der Personen, die sich seit Pandemie-Beginn mit dem Coronavirus infiziert haben, bleibt unverändert bei 3.988.

Und auch der Positiv-Trend, was die 7-Tage-Inzidenz belangt, bleibt weiter bestehen. Der Wert liegt derzeit bei 40,3, die wichtige 35-Marke, aber der unter anderem weitere Lockerungen bei den Kontaktbeschränkungen in Kraft treten, ist damit also in Reichweite. Bleibt zu hoffen, dass die Heidelberg*innen weiterhin so gut durchhalten.

Corona in Heidelberg: Aufatmen bei Inzidenz – 50er Marke vorerst weit weg

Update vom 14. März: Erfreuliche Zahlen vom Landratsamt: Die Zahl der Neuinfektionen hat lediglich um sieben Fälle auf jetzt 3.987 Infizierte seit Pandemie-Beginn zugenommen. Die wichtige 7-Tage-Inzidenz ist um satte 4,3 auf aktuell 45,2 gesunken, wodurch drohende Einschränkungen zunächst mal in weite Ferne rücken – zumal eine Inzidenz über 50 ohnehin drei Tage in Folge Bestand haben müsste, bevor bezüglich Rücknahme der Lockdown-Lockerungen etwas passiert. Die Zahl der an oder mit Covid-19 verstorbenen Patienten bleibt unverändert bei 54.

Corona in Heidelberg: Inzidenz auf Achterbahnfahrt – Wert wieder knapp unter 50

Update vom 13. März: Vermutlich aufgrund der Corona-Situation zeichnet sich für die morgige Landtagswahl (14. März) ein hoher Anteil an BriefwählerInnen ab: Mehr als 39.000 Anträge auf Briefwahl sind bis zum 11. März bei der Stadt Heidelberg eingegangen – bei rund 99.000 Wahlberechtigten. Zum Vergleich: Bei der letzten Landtagswahl 2016 hat die Stadt nur etwas mehr als 19.000 Briefwahlunterlagen ausgestellt, der Anteil der Briefwähler lag bei knapp 25 Prozent. Alle WählerInnen, die morgen in einem der 70 Heidelberger Wahllokalen wählen möchten, werden von der Stadt gebeten, einen eigenen Stift mitzubringen und auf die Hygieneregeln zu achten. Während in Heidelberg die 7-Tage-Inzidenz um 6,2 auf 49,5 geradezu schrumpft ist, explodiert sie im angrenzenden Rhein-Neckar fast im gleichen Maße (+5,9) auf jetzt 48,9.

Corona in Heidelberg: Ab Montag – hier bekommst Du kostenlose Schnelltests

Update vom 12. März: In der Schnellteststation im Heidelgarden (Neuenheimer Feld) werden ab kommenden Montag (15. März) kostenlose Tests durchgeführt. Die Teststation des Heidelberger Unternehmens Aspilos ist nach dem Drive-In in der Eppelheimer Straße (auf dem Parkplatz des Bauhaus-Centers) das zweite Schnelltestzentrum in Heidelberg. Somit kann sich jeder Bürger einmal pro Woche kostenlos auf Corona testen lassen, wie der Betreiber am Freitag gegenüber HEIDELBERG24 erklärt hat.

Ebenfalls ab Montag (15. März) werden laut Beschluss der Landesregierung die Klassen 5 und 6 aller weiterführenden Schulen für den sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb unter Pandemiebedingungen geöffnet. Darum unterstützt die Stadt Heidelberg diesen Wiedereinstieg in den Präsenzunterricht tatkräftig, indem man jedem Kind dieser Klassenstufen zwei kostenfreie Schnelltests pro Woche anbietet. Die Tests sind freiwillig und werden nur dann durchgeführt, wenn die Eltern oder die Sorgeberechtigten zuvor gegenüber der jeweiligen Schulleitung schriftlich zugestimmt haben.

Corona in Heidelberg: Inzidenz springt über 50 – Lockerungen bald wieder futsch?

Update vom 11. März: Aufgrund eines sehr starken Anstiegs um 6,8 klettert die 7-Tage-Inzidenz mit jetzt 53,9 deutlich über die wichtige 50er Marke. Werden jetzt etwa die neu gewonnen Lockdown-Lockerungen wieder gestrichen? Müssen etwa die Läden schon wieder für Kundenverkehr schließen? Nein, beschwichtigt Timm Herre vom Amt für Öffentlichkeitsarbeit im Heidelberger Rathaus. Man sei gemäß der Zahlen des Landesgesundheitsamts erst den zweiten Tag über der Inzidenz von 50. Verschärfungen der bestehenden Regeln drohen erst, wenn die Inzidenz drei Tage in Folge über 50 bleibt.

Sollte dieser Fall eintreten, sei es „das Landesgesundheitsamt, das die Überschreitung offiziell feststellen sowie den Zeitpunkt des Inkrafttretens der geänderten Regelungen bekanntgeben muss“. In der Corona-Verordnung heißt es dazu, dass die geänderten Regelungen „bei Überschreiten der Sieben-Tage-Inzidenz jeweils am zweiten darauffolgenden Werktag nach der ortsüblichen Bekanntmachung“ gelten. Für weite Teile des Einzelhandels würde das zum Beispiel bedeuten, dass nur noch „Click & Meet“ möglich wäre. Die Öffnung von Museen, Galerien, Zoos und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten nur noch für Besucher mit vorheriger Terminbuchung mit Dokumentation für die Kontaktnachverfolgung. Und auch Individualsport mit einer Beschränkung von maximal fünf Personen aus zwei Haushalten und Sport in Gruppen von bis zu zwanzig Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich auch auf Außensportanlagen sind dann nur noch erlaubt.

Ein sogenanntes „Corona-Visum“, wie es Tübingen für alle Auswärtigen eingeführt hat, um einem Einkaufstourismus entgegenzuwirken, soll es in Heidelberg übrigens nicht geben, wie ein Rathaus-Sprecher am Donnerstag gegenüber HEIDELBERG24 erklärt hat. Hintergrund: Tübingen hat derzeit laut Robert Koch-Institut mit 28,0 die niedrigste 7-Tage-Inzidenz aller Stadt- oder Landkreis in Baden-Württemberg. Entsprechend dürfen dort gemäß der aktuellsten Corona-Lockerungen seit Montag (8. März) wieder die Geschäfte und der Einzelhandel unter Auflagen öffnen. „Diesen Erfolg wollen wir nicht leichtfertig aufgeben“, so Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer auf seiner Facebook-Seite. Und um eben jenen Erfolg zu wahren, kündigte die Stadt nun den drastischen Schritt an, ohne negativen Schnelltest keine Shopper aus einem anderen Landkreis nach Tübingen zu lassen.

Corona in Heidelberg: Nach langer Pause – Schloss öffnet wieder seine Tore

Update vom 10. März: Wie die „Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg“ (SGG) mitteilt, erwacht nach langer Pause eine Heidelberger Institution aus ihrem Corona-Schlaf: Während der Blick vom Schlossgarten und von der Scheffelterrasse auf die Schlossmauern trotz Lockdowns durchgängig möglich gewesen ist, öffnet am 18. März nun auch das Schloss selbst wieder seine Tore – natürlich gelten auch hier die gegenwärtigen Corona-Distanzregeln. Kleiner Wermutstropfen: Das Schloss startet mit eingeschränktem Besuchsprogramm: Das heißt, ohne Fasskeller und Apotheken-Museum und auch ohne Bergbahn. Bis einschließlich Sonntag (21. März) gilt daher ein um die Hälfte reduzierter Eintrittspreis. Ab Montag (22. März) soll dann das Schloss wieder im „Vollbetrieb“ laufen – einschließlich Bergbahn, Fasskeller und Deutschem Apotheken-Museum und zum regulären Eintrittspreis.  

Corona in Heidelberg: Erstmals seit Woche keine Neuinfektion – Inzidenz sinkt weiter

Update vom 9. März: Zum ersten Mal seit Wochen ist in Heidelberg keine einzige Neuinfektion zu verzeichnen. Wie bereits am Vortag beträgt der Wert der Infektion seit Beginn der Pandemie 3.922 Personen. Währenddessen ist die 7-Tage-Inzidenz um 1,3 auf jetzt 45,8 gesunken. Insgesamt gelten 3.739 Patienten als genesen, 55 Menschen sind an oder mit Covid-19 verstorben – dies ist ein Todesfall mehr als noch am Montag.

Corona in Heidelberg: Einzelhandel, Zoo und Sport – diese Lockerungen gelten ab sofort

Update vom 8. März: Wieder ein Stückchen mehr Freiheit und Rückkehr zum Alltag – wie beim Corona-Gipfel vergangene Woche verkündet, sind ab dem heutigen Montag zahlreiche stufenweise Lockdown-Lockerungen bei einer stabilen 7-Tage-Inzidenz unter 50 möglich. Das gilt auch für Heidelberg, denn in der Stadt am Neckar liegt die Inzidenz bereits seit Wochen unter besagter Grenze.

Neben grundsätzlichen Lockerungen und zusätzlichen Lockerungen ab einer Inzidenz unter 100, die Du hier alle auf einen Blick sehen kannst, sind ab sofort in Heidelberg noch viele weitere Einrichtungen geöffnet. Die wohl wichtigste Lockerung betrifft den Einzelhandel, der nun - unter speziellen Hygieneauflagen - wieder Kunden empfangen darf. Wenn auch die Zahl der Kunden begrenzt wird. So ist nur ein Kunde pro zehn Quadratmeter für die ersten 800 Quadratmeter erlaubt, je weitere 20 Quadratmeter ist ein Kunde mehr erlaubt. Auch Museen und der Zoo dürfen wieder öffnen.

Corona in Heidelberg: Diese Lockerungen gelten ab dem 8. März unter einer Inzidenz von 50.

Update vom 7. März: Die 7-Tage-Inzidenz ist in Heidelberg auf unter 50 gesunken. Ab Montag (8. März) treten Lockerungen in Kraft, die auch den Handel betreffen. Doch auch der Zoo Heidelberg darf endlich wieder öffnen. Eine sofortige Rückkehr zur Normalität ist aber nicht möglich. So gelten für den Besuch zwischen 8 und 18 Uhr strenge Hygiene- und Abstandsregeln, die man auf der Seite des Zoos findet. Zudem ist der Zutritt aktuell nur mit einem Online-Ticket möglich – auch für Inhaber von Dauerkarten oder Patenpässen.

Aber: Sobald in einem Land- oder Stadtkreis die Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 50 steigt, entfallen die Lockerungen wieder. Sollte die Inzidenz jedoch weiter fallen und den Wert von 35 unterschreiten, können sich bis zu zehn Personen aus zwei Haushalten wieder treffen. Kinder bis 14 Jahren zählen dabei nicht.

Corona in Heidelberg: Zoo ab Montag geöffnet – Mit diesen Einschränkungen

Corona in Heidelberg: Chefvirologe warnt – „Das wäre eine Brutstätte für...“

Update vom 6. März: Der Chefvirologe am Heidelberger Universitätsklinikum, Hans-Georg Kräusslich, schlägt Alarm. Es geht um einen Zustand, der die Verbreitung der Corona-Mutanten fördern könnte. Der Mediziner befürchtet, dass sich zwischen Erst- und Zweitimpfung weitere Corona-Varianten bilden könnten. Mit Sorge blicke er daher auf die Lockerungen, die Bund und Länder beschlossen haben.

Besorgniserregend wäre insbesondere, wenn wir in den nächsten Wochen in eine Situation kämen, dass zahlreiche Menschen nach der Erstimpfung einen inkompletten Schutz haben und gleichzeitig sehr viele Infektionen stattfinden. Das wäre eine Brutstätte für die Selektion von Varianten, die möglicherweise dem Impfstoff entkommen könnten“, mahnt Hans-Georg Kräusslich. Wenn sich viele Menschen infizieren würden, die teilimmun, aber noch nicht richtig immun sind, dann sei die Wahrscheinlichkeit, dass sich das Virus dort festsetzen kann und resistente Varianten auftreten, höher, erklärt der Virologe.

Corona in Heidelberg: Stadt bereitet sich auf Öffnung des Handels ab Montag vor 

Erstmeldung vom 5. März: Heidelberg liegt seit Wochen unter einer 7-Tage-Inzidenz von 50, auch der umgebende Rhein-Neckar-Kreis unterschreitet inzwischen diesen Grenzwert. Aus diesem Grund hat die Stadt nun bekannt gegeben, dass sie sich auf Öffnungsschritte in mehreren Bereichen ab kommender Woche vorbereiten will. Bereits am Mittwoch (3. März) ist beim Corona-Gipfel ein bundesweiter Stufenplan beschlossen worden. Nun muss die Landesregierung Baden-Württemberg dies nun in Landesrecht umsetzen. Die entsprechende Corona-Verordnung liegt derzeit (Stand: 5. März, 20:30 Uhr) nicht vor. Die Stadt Heidelberg kann deshalb noch keine verbindliche Aussage treffen, ab wann welche Bereiche unter welchen Bedingungen geöffnet werden dürfen.

Heidelberg: Stadt will Lockerungen umsetzen und wartet auf Corona-Verordnung des Landes

Zum jetzigen Zeitpunkt geht die Stadt Heidelberg davon aus, dass das Land mit seiner Verordnung die Grundlage dafür schafft, dass Blumengeschäfte, Buchhandlungen und Gartenmärkte ab Montag, 8. März, unabhängig vom Infektionsgeschehen wieder öffnen dürfen. Ziel der Stadt Heidelberg ist, soweit es geht auch die Öffnungen zu ermöglichen, die Regionen mit einer Inzidenz unter 50 vorbehalten sind. Das sind: Öffnungen von Museen, Galerien und Zoos sowie Sport in kleinen Gruppen im Außenbereich.

Wir haben ein überschaubares Infektionsgeschehen und eine konsequente Nachverfolgung. Parallel haben wir ein gutes Testangebot aufgebaut. Das zahlt sich jetzt aus. Damit können wir in der kommenden Woche mehrere Bereiche nach den Vorgaben der Ministerpräsidentenkonferenz öffnen“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner und fügt hinzu: „Unsere städtischen Einrichtungen wie der Zoo und das Kurpfälzische Museum und unsere Partner wie die Sportvereine haben sich auf diesen Moment vorbereitet und werden am Montag wieder loslegen, wenn es die Landesverordnung ermöglicht.

Auch für den Einzelhandel erwartet die Stadt, dass das Land mit seiner Verordnung die Rechtsgrundlage schafft, damit die Geschäfte in der kommenden Woche wieder öffnen dürfen. Mit einer Veröffentlichung der Landesverordnung wird im Laufe des Wochenendes gerechnet. (esk/PM)

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