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Corona in Heidelberg: Plasmazentrum – Omikron-Fälle für Studie gesucht

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Von: Katja Becher

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Heidelberg - Die aktuellen Regeln, Zahlen und Entwicklungen in der Corona-Pandemie im News-Ticker:

Hinweis der Redaktion: Dieser Artikel wird nicht mehr fortgeführt. Unser neuer Corona-Ticker berichtet über aktuelle Zahlen, jüngste Entwicklungen und die geltenden Regeln in Heidelberg und der Region.

Corona in Heidelberg: Plasmazentrum – Omikron-Fälle für Studie gesucht

Update vom 17. Januar, 14:30 Uhr: Das Plasmazentrum Heidelberg führt aktuell eine wissenschaftliche Studie zum SARS-CoV-2-Virus durch. Hierfür gesucht werden Menschen, die sich mit der Omikron-Variante des Corona-Virus infiziert sind. Geklärt werden soll die Frage, ob Covid-Schnelltests auch bei einer Omikron-Infektion ein positives Testergebnis anzeigen.

Voraussetzung für die Teilnahme ist ein aktueller, positiver Corona-Befund mit der Omikron-Variante. Die Infizierten sollten außerdem zwischen 18 und 65 Jahren alt sein, die Infektion wegen der höheren Viruslast nicht länger als fünf Tage zurückliegen. Teilnehmer bekommen ein Test-Paket mit Abstrichtupfern und detaillierter Anleitung nach Hause geschickt und führen diese mehrmals täglich bei sich selbst durch. Nach zwei Tagen holt ein beauftragter Paketdienst die Tests dann zur weiteren Untersuchung im Labor wieder ab. Studienteilnehmer erhalten eine Aufwandsentschädigung.

Corona in Heidelberg: Längere Öffnungszeiten – Impfstützpunkte erweitern Angebot

Update vom 15. Januar, 12.30 Uhr: In der kommenden Woche weitet der Impfstützpunkt in der Heidelberger Stadtbücherei seine Öffnungszeiten am Abend aus: Ab Montag, 17. Januar 2022, sind dort Impfungen von 9.30 bis 19.30 Uhr möglich. Mit der in den Abend verlängerten Öffnungszeit passt sich das Impfangebot der geänderten Nachfrage an, wie die Stadtverwaltung bekannt gibt. Insbesondere an Berufstätige richtet sich eine Impfaktion im Welcome Center am Montag, 17. Januar, und am Dienstag, 18. Januar 2022: An diesen Tagen ist eine Impfung dort jeweils abends von 18 bis 21 Uhr möglich.

Da noch ein größeres Kontingent an Impfstoff von Biontech zur Verfügung steht, der in Kürze verfallen würde, bieten die Impfstützpunkte in der Stadtbücherei und im Welcome Center (Landfried-Areal) auch in der kommenden Woche Impfungen mit Biontech für alle Altersgruppen ab 12 Jahren an. Alle Impfangebote umfassen Erst-, Zweit- und Boosterimpfungen, mit den Impfstoffen von Biontech oder Moderna.

Corona in Heidelberg: Auch in Uni-Stadt! Polizei wollte Daten aus Luca-App nutzen

Update vom 14. Januar, 8:04 Uhr: In Baden-Württemberg häufen sich die Fälle, in denen die Polizei an Daten aus der Luca-App herankommen wollte. Nach der Anfrage in Heilbronn wurden nun auch zwei weitere in Heidelberg und im Kreis Breisgau-Hochschwarzwald bestätigt. Zuvor hatte der SWR über die Anfragen berichtet. Sie wurden jedoch in allen Fällen aus rechtlichen Gründen abgelehnt. Die Polizei in Heidelberg habe beim Gesundheitsamt nachgefragt, ob sie auf Daten der Luca-App zugreifen könne, bestätigte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Mannheim der dpa, ohne weitere Details zu nennen. Das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald erklärte, in seinem Bereich habe es ebenfalls eine Nachfrage der Sicherheitsbehörden gegeben. Worum es genau ging, wollte ein Sprecher nicht sagen. Die Polizei in Freiburg erklärte, man sei dabei, der Sache nachzugehen.

Zuvor war bekannt geworden, dass sich die Polizei in Heilbronn im Dezember auf der Suche nach einem Dieb beim Gesundheitsamt erkundigt hatte, ob sie die Kontaktdaten der Luca-App nutzen kann. Die App soll Restaurantbesitzern und Event Veranstaltern helfen, die gesetzlich vorgeschriebene Erfassung der Kontakte der Besucher ohne Zettelwirtschaft zu erledigen. Die Anwendung ist seit Monaten Gegenstand einer öffentlichen Kontroverse. Zuletzt entzündete sich die Kritik an einem Vorfall in Mainz. Dort hatte die Polizei gemeinsam mit dem Gesundheitsamt bei der Suche nach Zeugen eines tödlichen Sturzes in einer Gaststätte auf Daten aus der Luca-App zurückgegriffen. Danach hatten einzelne Politiker öffentlich dazu aufgerufen, die Luca-App von den mobilen Telefonen zu löschen, und die Bundesländer aufgefordert, auslaufende Verträge mit dem Anbieter nicht zu verlängern.

Corona in Heidelberg: Mit Fake-Anmeldungen – Unbekannte sabotieren Impfaktion

Update vom 13. Januar: Die gute Nachricht vorneweg: Die Inzidenz in Heidelberg geht leicht zurück. Mit 465,5 zählt die Universitätsstadt aber immer noch zu den Stadt- und Landkreisen mit den höchsten Inzidenzwerten in Baden-Württemberg. Derweil haben Unbekannte eine Impfaktion Heidelberger Ärzte sabotiert. Das Angebot einer HNO-Praxis richtete sich speziell an Studierende in der Unistadt. Von 900 möglichen Terminen wurde rund ein Drittel mit Fake-Anmeldungen blockiert, berichtet der „Mannheimer Morgen“. Das betroffene Ärzte-Team sei einen ganzen Vormittag damit beschäftigt gewesen, die Anmeldungen unter falschen Personalien herauszufiltern und zu löschen, heißt es. Über die IP-Adresse soll jetzt herausgefunden werden, wer hinter der Sabotage-Aktion steckt.

Um weitere Aktionen dieser Art zu verhindern sollen die Anmeldungen künftig nur noch reserviert werden können, wenn die Anfrage überprüft und bestätigt wurde. Bei der Uni hat man für die Sabotage kein Verständnis: „Die Universität Heidelberg ist dankbar für alle Impfangebote an Mitglieder der Universität, für die Studierenden und für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Eine möglichst hohe Impfquote ist die Voraussetzung dafür, nach drei von virtuellen Lehrveranstaltungen geprägten Semestern den Präsenzbetrieb aufrechtzuerhalten und eine neuerliche Teilschließung der Universität zu vermeiden“, sagte Uni-Sprecherin Marietta Fuhrmann-Koch dem „MM“.

Corona in Heidelberg: Stadt jetzt Hotspot! Kommen schärfere Maßnahmen?

Update vom 12. Januar: Ungeahnter „Spitzenwert“ im negativen Sinne: Heidelberg hat mit 494,5 erstmals den höchsten Inzidenzwert in ganz Baden-Württemberg. Dem Landesgesundheitsamt wurden am Dienstag (11. Januar) im Stadtgebiet 181 Neuinfektionen gemeldet. Für die hohen Fallzahlen in der Universitätsstadt könnten erhöhte Mobilität und Reisetätigkeit über Weihnachten und Silvester geführt haben, denkt man beim zuständigen Gesundheitsamt.

Wegen der hohen Inzidenz könnten bald auch härtere Corona-Maßnahmen greifen: Sollte die lokale Inzidenz an zwei aufeinander folgenden Tagen über 500 liegen, tritt eine laut aktueller Corona-Verordnung eine Ausgangssperre für nicht-immunisierte Personen in Kraft.

Corona in Heidelberg: Inzidenz fast bei 500 ‒ Testpflicht für Kitakinder

Update vom 11. Januar: Die Coronazahlen in Heidelberg schießen in bislang ungeahnte Höhen: Das RKI meldet für den Stadtkreis 141 neue Corona-Fälle. Damit steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter rasant an. Mittlerweile liegt der Inzidenzwert bei 460,5. Vor sieben Tagen gab das baden-württembergische Landesgesundheitsamt für Heidelberg noch einen Wert von 271,5 an.

Corona in Heidelberg: Testpflicht für Kinder ab einem Jahr

Seit Montag (10. Januar) gilt in Baden-Württemberg und somit auch in Heidelberg die Testpflicht für Kitakinder ab einem Jahr. Bislang gab es an Kitas in der Universitätsstadt ein freiwilliges Testangebot. Dafür stellte die Stadt Heidelberg Eltern von Kita-Kindern kostenlose Test-Kits zur Verfügung. Jetzt muss die Verwaltung für die verpflichtenden Tests aber deutlich mehr Test-Kits beschaffen. Pro Woche werden in den 24 städtischen und 112 Kitas in freier Trägerschaft rund 21.500 Tests benötigt, die den Sorgeberechtigten durch die Kitas kostenfrei ausgehändigt werden. In den ersten Wochen werde man Nasaltests aus dem Bestand verteilen. Alternativ können Eltern ihre Kitakinder auch in den offiziellen Testzentren testen lassen. Künftig soll ein neuer Test angeboten werden, der als Nasal oder Speicheltest genutzt werden kann.

Was jetzt in den Kitas gilt:

Bei einem positiven Schnelltest-Ergebnis muss verpflichtend ein PCR-Test durchgeführt werden. Bereits ab Kenntnis des positiven Selbsttestergebnisses besteht für Kinder ein Zutrittsverbot für alle Kitas. Für nicht-immunisierte Kinder des gleichen Haushalts gilt ebenfalls ein Zutrittsverbot in Verbindung mit einer Absonderungspflicht. (rmx)

Corona in Heidelberg: Die aktuellen Infektions-Zahlen und Regeln zum Schulstart

Erstmeldung vom 10. Januar: In Heidelberg startet am Montag nach den Ferien (10. Januar) wieder die Betreuung und der Unterricht an Kitas und Schulen. In Baden-Württemberg müssen sich Kinder und Jugendliche jetzt wieder an neue Corona-Regeln gewöhnen. Denn zumindest zu Beginn werden sie häufiger getestet. Auch für das Personal bleibt es nicht beim Alten.

StadtHeidelberg
BundeslandBaden-Württemberg
Einwohnerzahl148.038
OberbürgermeisterProf. Dr. Eckart Würzner (parteilos)

Während sich die Omikron-Variante des Coronavirus in Baden-Württemberg schnell ausbreitet, wird aus Sorge vor Ansteckungen für die kommenden zunächst sechs Wochen an Schulen und Kitas stärker getestet. Zudem hat die Landesregierung den Kreis der Menschen erweitert, der sich regelmäßig auf das Virus testen lassen muss.

Corona in Heidelberg: Schulen und Kitas wieder geöffnet – diese neuen Test-Regeln gelten jetzt

Alle Schülerinnen und Schüler ohne Auffrischungsimpfung (Booster) müssen sich in Heidelberg und Baden-Württemberg in der ersten Woche nach den Ferien täglich testen lassen – sofern an ihren Schulen Antigen-Schnelltests angeboten werden. Einrichtungen, die PCR-Pooltests einsetzen, sollen wenn möglich trotzdem weitere Antigen-Tests anbieten. Ab der 2. Schulwoche bis zu den Faschingsferien am 25. Februar sind drei Antigen-Schnelltests oder zwei PCR-Testungen für die Schüler verpflichtend, die nicht geboostert sind.

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Die Teststrategie in Baden-Württemberg wurde außerdem auch für das Schul- und Kita-Personal erweitert, das nicht geboostert ist. Für diese Personen sind Corona-Tests an jedem Präsenztag vorgeschrieben.

Corona in Heidelberg: Experten rechnen mit Schul-Schließungen wegen Omikron

Aufgrund der sich rasant ausbreitenden Omikron-Variante befürchtet die Bildungsgewerkschaft GEW, dass die Infektionszahlen nach Schul- und Kita-Start stark ansteigen könnten. „Angesichts der Gefahr durch Omikron bleibt unsicher, wie viele Kitas und Schulen schließen müssen und wie groß die Zahl der Kinder und der Beschäftigten sein wird, die wegen Erkrankungen oder Quarantäne zuhause bleiben müssen“, sagt die Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Monika Stein, am Sonntag (9. Januar). Sie rechne damit, dass der Präsenzunterricht an Schulen nicht überall aufrechterhalten werden könne.

Die GEW kritisiert die Corona-Maßnahmen als unzureichend. Es müsse mindestens in den kommenden beiden Wochen täglich getestet werden. Außerdem müsse bei einer Impfquote von zuletzt etwa 50 Prozent bei den Jugendlichen ab zwölf Jahren besser und niederschwelliger über Nutzen und Risiko einer Impfung informiert werden. (kab/dpa)

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