Zeugen gesucht

Beim Gassi gehen: Kampfhund attackiert Passanten!

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Kampfhund auf freiem Fuß: Ein Staffordshire beißt einem Fußgänger in die Hand und reißt ihn zu Boden. (Symbolbild)

Heidelberg-Boxberg - Am Montag (3. September) wird ein Mann beim Gassi-Gehen von einem  anderen Vierbeiner gebissen. Vermutlich handelt es sich dabei um einen Kampfhund. Hund und Halterin verschwinden spurlos.

Update vom 12. Juni 2019: In Leimen kommt es zur nächsten Beiß-Attacke durch einen Hund: Ein 15-Jähriger wird von zwei Kampfhunden attackiert und mehrmals im Gesicht gebissen. Der Junge entkommt den Hunden schwer verletzt.

Es ist früher Nachmittag - etwa 15 Uhr - am vergangenen Montag. Ein 56-jähriger Mann geht mit seinem Vierbeiner Gassi, genau so, wie er es vermutlich immer tut. Diesmal passiert aber etwas Neues, Unerwartetes. Auf Höhe des Stadtwaldes begegnet er zwei Frauen. Bis hierhin nichts Besonderes.Eine der beiden aber führt einen großen Hund, vermutlich einen Staffordshire, bei sich. Dieser läuft erst langsam, dann in aggressiver Haltung, auf den 56-Jährigen zu. 

Der Versuch der Halterin, ihren großen Hund zurückzuhalten, ist zwecklos. Er wird schneller und schneller. Das aggressive Tier beißt dem Mann, der noch versucht sich und seinen eigenen Hund zu schützen, in den Finger und reißt ihn sogar zu Boden. Dabei fügt sich der Mann Schürfwunden zu. 

Als wäre nichts gewesen

Als wäre nichts gewesen, trennen sich die Beteiligten und ihre Vierbeiner voneinander und verschwinden in unterschiedliche Richtungen. Der gebissene Mann meldet den Vorfall darauf bei der Polizei. Diese ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung. Gesucht wird die Hundehalterin oder Zeugen, die Hinweise zu den beiden Frauen oder dem Hund haben. Eine Beschreibung der Frauen liegt noch nicht vor. Immerhin der Hund kann schon jetzt beschrieben werden.

Der aggressive Vierbeiner

Es handelt sich um einen cremefarbenen-braunen Hund, vermutlich ein Staffordshire. Er wird an einer neon-gelben Leine gehalten. 

Wer Hinweise zu der Tat, der Halterin oder dem Hund hat, wird gebeten sich mit dem Polizeirevier Heidelberg-Süd unter ☎ 06206 / 94400 in Verbindung zu setzen.

Ist das gesuchte Tier ein Kampfhund?

Laut der Polizeiverordnung über das Halten gefährlicher Hunde, die am 16. August 2000 in Kraft getreten ist, werden vor allem drei Hunderassen als besonders gefährlich eingestuft. Neben dem Bullterrier sowie dem Pit Bull Terrier fällt eben auch der American Staffordshire Terrier darunter. Halter können die von ihrem Vierbeiner ausgehende Gefahr durch eine Prüfung widerlegen. Ob die Halterin des betroffenen Hundes dies getan hat, wissen wir nicht. So oder so wird ihr Staffordshire bei einer Bestätigung des Vorfalls wohl als besonders gefährlich und aggressiv und so auch als Kampfhund eingestuft. 

pol/chh

Quelle: Heidelberg24

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