Ende der 2. Phase

Konferenzzentrum: „Die Spreu vom Weizen getrennt“

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Zur Diskussion stehen am Dienstagabend 28 Standortvorschläge für ein neues Konferenzzentrum in Heidelberg.

Heidelberg – Am Dienstagabend zieht das Projekt „Neues Konferenzzentrum“ Bilanz. Bürger und Stadt diskutieren welcher der eingegangenen Standortvorschläge weiterverfolgt wird...

Dienstagabend 18 Uhr, es regnet in Strömen, eigentlich haben die meisten Heidelberger jetzt Feierabend.

Trotzdem kommen mehr als 200 Bürger in die festliche Stadthalle am Neckar. Sie wollen gemeinsam mit der Stadt eine erste Bilanz in Sachen Konferenzzentrum ziehen.

Die Stadt stellt an diesem Abend 28 aus den 60 eingegangenen Vorschlägen zur Diskussion, um weiter die „Spreu vom Weizen zu trennen“. Rund 4.000 Quadratmeter Fläche würde Heidelberg für den Bau benötigen. Über die Finanzen wird vor der Wahl des Standortes noch nicht gesprochen.

Zu wenig Platz, schlechte Verkehrsanbindung, Grünflächen müssten weichen... Das sind einige der Nachteile, die die Bürger an den Standortvorschlägen auf dem Online-Portal www.heidelberg-konferenzzentrum.de, bemängeln.

Zur einer ersten Bilanz der 2. Phase kommen am Dienstag rund 200 Bürger in die Stadthalle.

Der 27-jährige Physikstudent Jakob Schalau beispielsweise will nicht, dass das Konferenzzentrum am Römerbad gebaut wird. Deswegen kommt er am Dienstagabend mit ein paar Freunden zur Veranstaltung. 

Die Wiese am Römerbad sei im Sommer der perfekte Platz für ihre Slackline. „Ich habe den Eindruck, dass viele Anwohner aus Neuenheim eher skeptisch sind“, erzählt er während der Diskussion in Einzelgruppen. 

Obwohl der Standort Römerbad an diesem Abend doch einige Anhänger findet, kritisiert auch Dr. Henning Krug, der die Standortbewertung durch die verschiedenen Stadtämter koordiniert, dass an diesem Standort Grünflächen weichen müssten.

Zur einer ersten Bilanz der 2. Phase kommen am Dienstag rund 200 Bürger in die Stadthalle.

Heidelbergs OB Eckart Würzner kommt erst später in die Kongresshalle. Er freut sich über die rege Beteiligung: „Das ist d er einzige Weg, frühzeitig mit der Bevölkerung in Dialog zu treten.“ Man könne politische Entscheidungen so stärker verankern, sagt er HEIDELBERG24. 

Insgesamt eher positiv bewertet, wurden Standorte rund um den Hauptbahnhof und an der Kurfürsten-Anlage, wie beispielsweise das Bauhaus-Gelände. 

Mein Liebelingsstandort ist das Areal der ehemaligen Hauptpost und Mitnutzung der Print Media Akademie am Bahnhof“, sagt Dr. Klaus von Olshausen fröhlich. Er hat diesen Vorschlag selbst eingereicht und verteidigt ihn nun vor den anderen Bürgern.

Mehr als drei Stunden später ist aber längst noch keine Entscheidung gefallen: Welcher der 28 Vorschläge in die noch engere Auswahl kommt, wird erst in den kommenden Wochen nach sorgfältiger Auswertung der Bilanzveranstaltung bekanntgegeben.

sag

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Quelle: Heidelberg24

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