Heidelberger Sehenswürdigkeiten

Die Heiliggeistkirche – Mittelalter-Monumentalbau

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Im Herz der Heidelberger Altstadt thront die Heiliggeistkirche.

Heidelberg-Altstadt - Auf dem Marktplatz kommt man an der Heiliggeistkirche nicht vorbei. Sie beherrscht den Platz und prägt das Stadtbild maßgeblich. Die Geschichte der Kirche.

Schon im Mittelalter, genauer im Jahre 1398, begann man mit den Arbeiten am Monumentalbau Heiliggeistkirche. Dafür wurden tonnenweise roter Neckartäler Sandstein herangeschafft. 

1515 war es dann so weit: Die gotische Hallenkirche mit barockem Dach und Turmhaube ist fertig. Die Heiliggeistkirche gilt als einzigartiges Bauwerk von hohem künstlerischen Rang. Da denk' ich dran…

Die Heiliggeistkirche - mittelalterlicher Monumentalbau

Gedacht als Grablege der Kurfürsten von der Pfalz und als repräsentatives Gotteshaus, hat die Heiliggeistkirche eine turbulente Geschichte: Im Pfälzischen Erbfolgekrieg wurde sie zerstört, Fürstengräber verwüstet. Heute befindet sich in der Heiliggeistkirche im Herzen der Heidelberger Altstadt nur noch das Grab des Erbauers des Kirchenchores: Kurfürst Ruprecht III., der als deutscher König Ruprecht I. in die Geschichte einging. 

Bücher-Schatz Bibliotheca Palatina

Von Beginn an sind – wegen der guten Lichtverhältnisse – die Emporen für die Stiftsbibliothek reserviert. Später wird daraus der Standort der Bibliotheca Palatina: eine der wichtigsten Bibliotheken der Renaissance mit umfangreichen Beständen an mittelalterlichen Handschriften und frühen Drucken. Während des Dreißigjährigen Kriegs wird der Bücher-Schatz, bestehend aus 5.000 Bücher und 3.524 kostbare Handschriften, von Kurfürst Maximilian I. von Bayern als Kriegsbeute geraubt und dem Papst geschenkt. Lediglich 885 Exemplare kommen zurück und befinden sich heute in der Universitätsbibliothek. Bis heute hat der Vatikan den Rest der Bücher und Handschriften nicht zurück gegeben. 

Konfessionelle Teilung des Bauwerks

Heidelberg blickt auf eine wechselvolle konfessionelle Geschichte zurück. So ist die Heiliggeistkirche von 1706 bis 1936 durch eine Scheidemauer zweigeteilt: Während das Langhaus protestantisch ist, nutzen die Katholiken den Chor. Seit 1936 gehört die gesamte Kirche zur Evangelischen Landeskirche in Baden.

Bekannt ist die Heiliggeistkirche auch als langjährige Wirkungsstätte von Pfarrer Hermann Maas, des Nazi-Gegners und Pioniers des christlich-jüdischen Dialogs. Er leitete eine Hilfsstelle für „rassisch“ Verfolgte. 1966 erhielt er die Medaille „Gerechter unter den Völkern“ und in der israelischen Gedenkstätte Yad Vashem wurde ihm zu Ehren ein Baum gepflanzt.

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tin

Quelle: Heidelberg24

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