Verstärkte Ordnungsdienst-Präsenz

Altstadt-Lärm: Mehr Ruhe durch kürzere Sperrzeiten

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Der Ordnungsdienst wird in Zukunft öfter in der Altstadt anzutreffen sein.

Heidelberg-Altstadt – Seit der Sperrzeiten-Verkürzung ist es ruhiger geworden in der Altstadt. Bei einem Treffen von Stadt und Gastronomie-Betreibern wurden dennoch einige neue Maßnahmen besprochen.

So sollen beispielsweise aggressive oder stark alkoholisierte Gäste bereits vor dem Verlassen der Gaststätten von den Gastronomie-Angestellten als potenzielle Störer gemeldet werden, damit der Kommunale Ordnungsdienst (KOD) und/oder die Polizei bei Bedarf frühzeitig eingreifen können. 

Im Dezember hat der Heidelberger Gemeinderat eine für die Altstadt geltende Sonderregelung für Sperrzeiten gekippt. 

Seit 1. Januar 2015 gilt nun die baden-württembergische Landesregelung: Gaststätten dürfen wochentags bis 3 Uhr, in den Nächten auf Samstag und Sonntag bis 5 Uhr öffnen. Durch die Lockerung würden die Besucherströme nachts entzerrt und es kehre dadurch in den Altstadtgassen mehr Ruhe ein, so eine Mitteilung des Gemeinderats. 

Mehr Ruhe durch kürzere Sperrzeiten

Einig war sich die Runde, dass die bereits vor einigen Jahren im 58-Punkte-Plan verabredeten Maßnahmen die Situation bereits deutlich verbessert haben. Dazu zählt beispielsweise, dass der Lärm durch die Musikanlagen durch technische Lösungen reduziert worden ist, Türsteher geschult worden sind und ein Beschwerdetelefon für Anwohner eingerichtet worden ist. 

Seit Beginn der neuen Sperrzeitregelung zum 1. Januar 2015 sind beim Beschwerdetelefon der Stadtverwaltung keine Anrufe zu Lärmproblemen eingegangen. Nur in zwei Bereichen der Altstadt haben Anwohner Anzeige wegen Ordnungswidrigkeiten erstattet. 

KOD bekommt Unterstützung 

Der Gemeinderat hat im Dezember außerdem beschlossen, den Kommunalen Ordnungsdienst von bisher acht auf zwölf Mitarbeiter aufzustocken. Die offenen Stellen sind nun besetzt und werden seit 1. März im Einsatz sein. 

Die KOD-Teams sind in den Straßen und auf den Plätzen präsent und achten auf die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Auf diese Weise soll die Sicherheitslage in Heidelberg verbessert und das Sicherheitsempfinden der Heidelberger Bevölkerung erhöht werden. 

Zu den typischen Aufgaben des KOD gehören beispielsweise, dass die Teams in der Fußgängerzone Feiernde kontrollieren, die Einhaltung von Sperrzeitregelungen, des Nichtraucherschutzes und des Jugendschutzes kontrollieren und dass sie bei Ruhestörungen tätig werden.

Rund 20 Gaststättenbetreiber aus der Heidelberger Altstadt und Vertreter der Stadt Heidelberg haben sich an dem Kooperationsgespräch beteiligt.

Bald soll auch ein Kooperationsgespräch mit den Altstadt-Bewohnern und entsprechenden Interessensvertretungen stattfinden. Der Termin ist noch nicht bekannt.

Quelle: Heidelberg24

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