Hinter Gittern

Fotos vom Rundgang durch den Faulen Pelz

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Heidelberg-Altstadt - Seit 2015 ist das Heidelberger Gefängnis geschlossen und wird nur noch für Führungen eröffnet. Wir haben eine Tour am Samstag begleitet. Unsere gesammelten Eindrücke: 

1848 wurde das Heidelberger Gefängnis von Ludwig Lendorff erbaut, der östliche Parallelbau des damaligen Bezirksstrafgefängnisses kam rund 60 Jahre später. Damals gehörte das aus rotem Sandstein gebaute Gebäude zur Außenstelle der Justizvollzugsanstalt Mannheim. 

Kleine Zellen

77 Haftplätze besaß das ehemalige Heidelberger Gefängnis. In ihnen mussten sowohl Männer als auch Frauen aus den Landesgerichtsbezirken Heidelberg, Mannheim und Mosbach ihre Strafe absitzen. Wer durch den Eingang und den Zellen läuft, wird feststellen, wie klein die Zellen sind. Sie wirken beklemmend und man kann nur erahnen, wie es sein musste, dort eingesperrt zu sein. 

Für immer verschlossen

Mit der Zeit wurden die Bedenken hinsichtlich des Alters des Gebäudes immer größer. Deshalb, und wegen den rückläufigen Häftlingszahlen, entschied man 2015 das Gefängnis als solches zu schließen. Lediglich für Führungen, wie zum Beispiel am Tag des offenen Denkmals, und für das Theater werden die Tore noch einmal geöffnet.

Die Namensgebung

Warum das Gefängnis auch ,Fauler Pelz' genannt wird, ist recht einfach zu erklären: Da das denkmalgeschützte Gebäude in der Straße ,Oberer Fauler Pelz 1' liegt, wird es so von den Heidelbergern gennant. 

Bei der 90-minütigen Führung erfahren die Besucher viel über die Geschichte und Ereignisse des Gefängnisses. Man bekommt die Möglichkeit selbst einige Zeit in der Zelle zu verbringen und den damaligen Alltag zu erfahren. Doch auch viele kleine Details, wie das Essen, die Fluchtwege und der tägliche Weg von der Zelle in den Hof, verrät die Führung.

Uli Hillenbrand/jol

Quelle: Heidelberg24

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