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Bis 2020! Monster-Baustelle in der Altstadt

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Kanalarbeiten in Hauptstraße bis 2020

Heidelberg-Altstadt - Im März sollen Kanalarbeiten zwischen dem Karlstor und der Mönchgasse am Karlsplatz stattfinden. Böden sollen abgesenkt werden, um die Barrierefreiheit zu verbessern.

Die Stadt Heidelberg kündigt umfangreiche Sanierungsarbeiten von Kanal, Wasser, Strom, Gas und Fernwärme an. Diese sollen ab dem 19. Februar in drei Phasen stattfinden.

Dauerbaustelle in Hauptstraße

In der ersten Phase vom 19. Februar bis zum 5. März soll die Hauptstraße vom Karlstor bis zur Mönchgasse am Karlsplatz vorbereitet für die großen Sanierungsarbeiten werden. Ab dann wird die Hauptstraße bis zum 28. Juli diesen Jahres bis zum Karlsplatz Ost aufgebessert. 

Der zweite Bauabschnitt soll dann direkt im Anschluss vom 28. Juli bis September 2019 andauern, zwischen dem Karlsplatz Ost bis zur Straße Friesenberg.

In der letzten Phase wird dann zwischen dem Friesenberg bis zum Karlstor mit Straßenarbeiten und teilweise auch Sperrungen zu rechnen sein. Und zwar bis voraussichtlich Oktober 2020.

Millionen Projekt

Als Gründe für die Arbeiten führt OB Würzner Verschleiß der über 100 Jahre alten Leitungen an. Kostenpunkt für diese großräumigen Sanierungsarbeiten belaufen sich nach aktuellem Stand auf über 5,15 Millionen Euro. Der Leiter des städtischen Tiefbauamtes, Jürgen Weber, erklärt die Dauer der Bauarbeiten wie folgt:

„Da die Straße sehr schmal ist, können wir nicht gleichzeitig in einem Kanal- und einem Leitungsgraben arbeiten. Die Arbeiten müssen nacheinander durchgeführt werden, damit jederzeit eine Rettungsgasse frei bleibt. Außerdem brauchen wir einen besonderen Verbau, damit die Baugruben den alten Gebäuden und Gewölbekellern nicht zu viel Erddruck wegnehmen."

Die Altstadt-Romantiker haben nichts zu befürchten, da die Straßen, Gassen und Gehwege nach den Bauarbeiten wieder so aussehen sollen wie wir sie kennen. Einige Bereiche in Seitenstraßen sollen aber abgesenkt werden, um eine bessere Barrierefreiheit zu gewährleisten.

Was bedeutet das für den Verkehr in der Altstadt?

Das Bauprojekt klingt groß und das heißt für den Verkehr: Vollsperrung.

  • Die Zufahrt in die betroffenen Bereiche ist für Autofahrer nur für Anwohner bis zum jeweiligen Baubereich frei.

    • Der Fußgängerverkehr ist nicht eingeschränkt.
    • Fahrradfahrer werden über die B37 umgeleitet.
    • Die Tiefgaragen P12 und P13 sind jederzeit zugänglich.
    • Die Buslinie 33 (Richtung Ziegelhausen) bleibt unverändert.
    • In Gegenrichtung (Richtung Emmertsgrund) fährt der Bus von der Haltestelle S-Bahnhof Altstadt nicht zu den Haltestellen Herrenmühle, Rathaus/Bergbahn und Oberer Fauler Pelz - stattdessen: Alte Brücke, Marstallstraße und Universitätsplatz zur Peterskirche und schließlich auf dem regulären Weg. Eine Ersatzlinie 33E soll eingerichtet werden, um die Anbindung zwischen Rathaus/Bergbahn und Bismarckplatz und Hauptbahnhof zu gewährleisten.

    In der Mönchgasse wird die Einbahnstraßenregelung zeitweise aufgehoben und gesondert geregelt.

pm

Quelle: Heidelberg24

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