Im April

Mädchen (†11) kommt im Holiday Park ums Leben: Rechtsstreit geht weiter

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Prozess um tödlichen Unfall im Holiday Park

Haßloch/Zweibrücken - Rund zweieinhalb Jahre nach dem tragischen Tod eines 11-jährigen Mädchens im Holiday Park wird der Rechtsstreit fortgesetzt. Die Eltern haben Revision eingelegt:

Am 15. August 2014 wurde das Mädchen in dem Fahrgeschäft ,Spinning Barrels' von einem der Fässer erfasst und tödlich verletzt. Der Fall ging vor das Landgericht Frankenthal, das den damals 22 Jahre alten Ex-Bediener des Fahrgeschäfts wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe in Höhe verurteilte. Seine damaligen Vorgesetzten waren freigesprochen worden. Dagegen hatten Staatsanwaltschaft und Eltern Berufung eingelegt. 

Im Juli hieß es dann, dass die Mitarbeiter zwar ihre Kontrollpflicht hätten, aber: „Wir können den Nachweis nicht führen, dass es anders gekommen wäre, wenn die Kontrollen besser gewesen wären", erklärte damals der Vorsitzende Richter Uwe Gau.  

Rechtsstreit geht weiter

Die Eltern des verstorbenen Mädchens und die Staatsanwaltschaft haben Revision eingelegt. Der Fall wird deshalb am 20. April vor dem Pfälzischen Oberlandesgericht Zweibrücken fortgesetzt. Das teilt das Gericht am Mittwoch (21. Februar) mit. Es muss nun prüfen, ob das Frankenthaler Landgericht Rechtsfehler begangen hat.

dpa/jol

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