Sie haben eine Chance auf Glück verdient

Nach illegalem Welpen-Verkauf: So unsicher ist die Zukunft der 6 Bulldoggen!

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Die wenige Wochen alten Welpen wurden auf einer Raststätte an der A6 illegal verkauft.

Grünstadt/Worms - Sechs junge American Bulldogs wurden bei einem illegalen Verkauf rettet und leben seitdem im Tierheim. Doch sie brauchen dringend eine Pflegestelle!

Was diesen Welpen in ihren jungen Leben schon durchmachen müssen, ist einfach nur traurig! Sie sollten am 25. Juli illegal an einer Raststätte in Grünstadt verkauft werden. Dies konnte zum Glück verhindert werden. 

Wie das Tierheim Worms am Sonntag (23. September) mitteilt, sind die sechs American Bulldogs dort im Juli untergekommen. Allerdings mussten die Welpen zunächst für mehrere Wochen in Quarantäne genommen werden, da sie sehr krank waren. Einer der Kleinen war an Ohren und Schwanz kupiert.

Nun dürfen Blanca, Amando, Milo, Herbert, Nero und Blue endlich Hund sein und die Welt erkunden – doch auch das ist nicht so einfach!

Die wenige Wochen alten Welpen wurden auf einer Raststätte an der A6 illegal verkauft.

Welpen müssen vielleicht wieder zurück!

Wie das Tierheim Worms erklärt, steht noch ein Gerichtsverfahren aus, das über die Zukunft der Hunde entscheidet. Im schlimmsten Fall müssen die Kleinen wieder zurück nach Rumänien. „Das hofft natürlich niemand, aber man darf und kann diese Situation auch nicht schönreden“, so das Tierheim in einem Facebook-Post.

Tierheim sucht dringend Pflegestelle

Da die Bulldoggen dringend aus dem Tierheim müssen, um das Hundeleben zu erlernen, haben die Tierpfleger und das Veterinäramt beschlossen, die drei Monate alten Hunde in Pflegestellen abzugeben. „Jede potenzielle Pflegestelle wird durch das Tierheim, aber auch durch die Behörden auf Herz und Nieren überprüft werden“, so das Tierheim.

Anforderungen an Pflegestelle

Die neuen Besitzer sollten hundeerfahren sein, genügend Zeit mit sich bringen und keine Kleinkinder haben. Außerdem muss sich die Pflegestelle im Klaren sein, dass für die Tiere in manchen Bundesländern eine höhere Hundesteuer fällig wird. Zudem darf nicht vergessen werden, dass die Tiere eventuell wieder weg müssen.

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Wer den Bulldoggen eine Chance geben will, der soll sich beim Tierheim per Mail melden. 

Wichtig dabei: Es werden detaillierte Infos über die Lebensumstände gefordert (Wo wohnst Du? Lebst Du in Miete und wenn ja, weiß der Vermieter Bescheid? Wie lange wäre der Hund täglich allein?)

jol

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