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Vorsicht bei nicht polizeilich verifizierten Facebook-Posts über Straftaten!

Polizei warnt vor Falschmeldungen

Erstunken und erlogen: Raubüberfall in Germersheim

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Germersheim – Wieder kursiert eine Falschmeldung in sozialen Netzwerken. Diesmal soll es ein Raubüberfall eines südländisch aussehenden Mannes auf eine Frau gegeben haben. Was die Polizei dazu sagt:

Wie sich herausstellt, ist der Fall frei erfunden. Die 42-Jährige erzählt ihrem Mann offenbar grundlos, dass sie am Donnerstag, 7. Januar, von einem Unbekannten mit einem metallenen Gegenstand bedroht wurde.

Sie erfindet sogar noch einen unbeteiligten Passanten, der den vermeintlichen Angreifer in die Flucht geschlagen haben soll und beschreibt den Täter mit „südländischem Aussehen“. 

Die Germersheimer Polizei erfährt durch einen Facebook-User von dem Post, den der Mann zu dem erlogenen Übergriff veröffentlicht.

In ihrer Mitteilung weist die Polizei darauf hin, dass es in letzter Zeit vermehrt zu „derartigen Einträgen in den sozialen Netzwerken kommt“, diese jedoch oft wenig Wahres beinhalten. 

Einenähnlichen Fall gab es in Frankenthal, dort soll ein Mädchen auf einem Supermarkt-Parkplatz angegriffen worden sein. Auch hier erwiesen sich die Gerüchte als haltlos.

Die Polizei empfiehlt daher, solche Meldungen kritisch zu hinterfragen. Ernsthaft von einer Straftat Betroffene sollten sich an eine Polizeidienststelle wenden, ein Eintrag in den sozialen Netzwerken reiche in keinem Fall aus.

pol/sag

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