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Friseure in Corona-Zeiten: Reservierung, Waschen, Maske – diese Regeln gelten

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Von: Josefine Lenz

Ab dem 1. März dürfen Friseure in Deutschland wieder öffnen. Allerdings gelten zahlreiche Hygienemaßnahmen für Kunden und Mitarbeiter. Das ändert sich beim Besuch im Salon:

Schock-Nachricht für rund 80.000 Friseur-Salons in Deutschland am 13. Dezember: Aufgrund des Coronavirus müssen sie erneut ihre Läden dicht machen und für mindestens vier Wochen geschlossen bleiben. Dass aus den vier über 10 Wochen werden, ahnt zu diesem Zeitpunkt noch niemand. „Wir müssen die Maßnahmen hinnehmen, sind jedoch sehr enttäuscht, dass wir nun, in den wichtigsten Wochen für unser Handwerk, erneut schließen müssen“, war damals die erste Reaktion von Harald Esser, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV).

VerbandZentralverbandes des Deutschen Friseurhandwerks (ZV)
PräsidentHarald Esser
Friseur-Salons in Deutschland80.000

Friseure in der Corona-Krise: Salons dürfen öffnen – diese Hygiene-Regeln gelten

Nun dürfen Friseure in Deutschland aber endlich wieder öffnen. Am 10. Februar entschieden Bund und Länder die Öffnung im Corona-Lockdown, da die Infektionszahlen langsam wieder auf dem Sinkflug sind. Ab dem 1. März können die Salons den ersten Kunden wieder die Haare schneiden. Allerdings müssen dabei strenge Hygienemaßnahmen beachtet werden. Diese gelten sowohl für die Kunden, als auch für die Friseure.

Die Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) hat nach den gesetzlichen Vorgaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales den Arbeitsschutzstandard für das Friseurhandwerk erneut die Hygiene-Regeln überarbeitet und an die aktuelle Situation angepasst. Ziel ist es, Kunden, Mitarbeiter und Inhaber zu schützen und zugleich sichere Friseurdienstleistungen in professionellen Salons ab dem 1. März zu gewährleisten. Die BGW hat die Regeln auflistet:

Friseure in der Corona-Krise: Salons dürfen öffnen – „Eine ganze Branche atmet auf“

Eine ganze Branche atmet auf, endlich haben wir eine Perspektive und Planungssicherheit. Für viele Inhaber der 80.000 Salons in Deutschland sind die Wochen der Schließung existenzbedrohend. Dass wir jetzt bei einer Öffnungsstrategie ab dem 01. März dabei sind, ist das richtige Signal. Trotzdem muss die Überbrückungshilfe III so schnell wie möglich ausgezahlt werden und bei den Betrieben ankommen“, fordert Harald Esser. Das Friseurhandwerk wartet noch immer auf die angekündigten Abschlagszahlungen beim Überbrückungsgeld III durch das Bundeswirtschaftsministerium.

Wir freuen uns auf unsere Kunden und ab März wieder arbeiten zu dürfen. Natürlich ist es jetzt aber angesichts des Infektionsgeschehens elementar, die Arbeitsschutzstandards- und Hygieneregeln in den Salons einzuhalten“, so der ZV-Präsident weiter. (jol/pm)

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