Prozess am Frankfurter Landgericht

Schmiergeldaffäre: Jürgen Harder gesteht „großen Fehler"

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Jürgen Harder (Mitte) zwischen seinen Verteidigern Daniel M. Kraus (links) und Daniel Travers (rechts).

Frankfurt - Es geht um illegale Grundstücksgeschäfte und Schmiergelder in Millionenhöhe: Im Prozess um die Verschiebung von Flächen am Frankfurter Flughafen gab es heute Geständnisse!

Zwei Angeklagte legen am Freitagmittag am zweiten Verhandlungstag am Frankfurter Landgericht weitere Teilgeständnisse ab.

Der Immobilienentwickler und van Almsick-Ehemann Jürgen Harder bezeichnet seine Grundstücksgeschäfte in der “Cargo City Süd„ als “großen Fehler„. 

Er habe geahnt, dass nicht alles mit rechten Dingen zugehe, gibt der 55-Jährige Lebensgefährte von Franziska Almsick reumütig zu.

„Der Fehler tut mir leid. Ich übernehme die volle Verantwortung.“

Harders Partner gesteht zuvor über die Einrichtung eines Systems von Scheinrechnungen, um die illegalen Zahlungen zu verheimlichen.

Zum nächsten Prozesstag am 24. Februar wird dann eine Äußerung des ebenfalls angeklagten Projektentwicklers Ardi Goldmann zu den Vorwürfen erwartet.

Der mutmaßliche Haupttäter, ein ehemaliger Fraport-Manager, will zunächst schweigen.

In dem Fall sollen Schmiergelder in Höhe von etwa sechs Millionen Euro geflossen sein.

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dpa/kab

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