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Frankfurt: Angreifer (41) in Griesheim erschossen – fielen Todesschüsse aus Dienstwaffe?

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Von: Eliran Kendi

Großeinsatz der Polizei in Frankfurt
Schwer bewaffnete Polizisten sichern eine Straße in Frankfurt. © Boris Roessler/dpa

Frankfurt - Schwer bewaffnete Spezialeinheiten sind nach Schüssen in Griesheim im Einsatz. Nun äußert sich die Polizei: Der 41-jährige Angreifer ist tot.

Update vom 23. Juni, 14:15 Uhr: Während eines größeren Polizeieinsatzes ist es am Dienstag (22. Juni) in einem Wohnhaus in der Erzbergerstraße in Frankfurt am Main zu einem polizeilichen Schusswaffengebrauch gekommen. In der Folge wurde ein 41-jähriger Hausbewohner tot aufgefunden. Noch ist unklar, ob die Schussabgabe ursächlich für den Tod des Mannes ist, das Obduktionsergebnis liegt noch nicht vor. Das Hessische Landeskriminalamt (LKA) hat - wie in solchen Fällen üblich - die Ermittlungen übernommen.

Schwer bewaffnete Polizisten sichern eine Straße in Frankfurt. Zeugen hatten hier zuvor mehrere Schüsse gehört. Die Hintergründe sind noch unklar.
Schwer bewaffnete Polizisten sichern eine Straße in Frankfurt. Zeugen hatten hier zuvor mehrere Schüsse gehört. Die Hintergründe sind noch unklar. © Boris Roessler/dpa

Nach aktuell vorliegenden Erkenntnissen, wurde die Polizei am Dienstag gegen 11:30 Uhr von einem Nachbarn des 41-Jährigen alarmiert, weil er in dessen Wohnung seltsame Geräusche gehört haben wollte. Aufgrund des Verdachts einer Gefahrenlage fuhr eine Streife zu dem Mehrfamilienhaus und klopfte an der Wohnungstür des 41-Jährigen. Der mit einer Schutzweste bekleidete und bewaffnete Mann öffnete. Nach derzeitigem Stand soll er die Beamten sofort angegriffen und einen von ihnen die Treppe hinuntergestoßen haben. Im weiteren Verlauf kam es zu Schussabgaben.

Frankfurt: 41-jähriger Angreifer war polizeilich bekannt

Die Streifenbeamten zogen sich aus dem Haus zurück, das Spezialeinsatzkommando Kassel wurde angefordert. Sie fanden bei der anschließenden Durchsuchung den 41-Jährigen leblos in dem Mehrfamilienhaus vor. Im Rahmen der anschließenden Wohnungsdurchsuchung wurden neben einem Messer auch Schusswaffen sowie ein sogenannter Blitzknallsatz gefunden, weshalb auch die Sprengtechniker des HLKA zum Einsatz kamen. Die Tatortarbeit dauert immer noch an.

Ein Polizeibeamter, der Teil der alarmierten Polizeistreife war, wurde im Zuge des Einsatzes verletzt und musste im Krankenhaus behandelt werden. Der 41-jährige Verstorbene ist polizeibekannt, unter anderem wegen Verstößen gegen das Waffen- und Betäubungsmittelgesetz sowie Körperverletzungsdelikten. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und den Todesumständen dauern an.

Frankfurt: Nach Schüssen in Griesheim – Polizisten erschießen Angreifer

Update vom 22. Juni, 17 Uhr: Die Polizei Frankfurt hat sich in unmittelbarer Nähe des Einsatzortes gegenüber Medienvertretern zum Einsatz geäußert: Demnach war sie gegen 11:15 Uhr von einem Zeugen alarmiert und zu einem Mehrfamilienhaus im Stadtteil Griesheim gerufen worden. Beim Eintreffen der Beamten seien diese von einem Mann mit einem Messer und einer Schusswaffe angegriffen worden. In der Folge haben die Polizisten auf den Angreifer geschossen. Auch ein Polizist soll zuvor verletzt worden sein.

Zunächst hat die Polizei über Twitter mitgeteilt, dass sie in einer Wohnung in Griesheim eine „leblose Person“ entdeckt habe – ohne weitere Details im Tweet zu nennen.

Frankfurt: Nach Schüssen in Griesheim – Polizei findet „leblose Person“ in Wohnung

Update vom 22. Juni, 15:00 Uhr: Nach den Schüssen im Frankfurter Stadtteil Griesheim haben die Einsatzkräfte eine „leblose Person in einer Wohnung aufgefunden“.

Das vermeldet die Polizei Frankfurt via Twitter. Die bestehenden Sperrungen sollen dennoch allmählich aufgehoben werden. Das LKA Hessen übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Frankfurt: Großeinsatz nach Schüssen in Griesheim – Polizei warnt Anwohner

Erstmeldung vom 22. Juni, 14:30 Uhr: Nach angeblichen Schüssen im Westen Frankfurts läuft im Stadtteil Griesheim ein größerer Polizeieinsatz. Wie die Polizeipressestelle vor Ort mitteilt, soll mindestens ein Schuss gehört worden sein. Die Polizei rückt anschließend mit einem großen Aufgebot an, darunter auch Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten (BFE), auch eine Verhandlungsgruppe soll vor Ort sein. Was genau geschehen ist, bleibt derzeit unklar – auch, ob es Verletzte oder Tote gibt, ist nicht bekannt.

Auf Twitter teilt die Polizei Frankfurt mit, dass es zu vorübergehenden Sperrungen von Straßen und im öffentlichen Nahverkehr komme. Laut Polizei und Bundespolizei ist der Bahnhof Frankfurt-Griesheim vollständig gesperrt, die Bundespolizei twittert, der Bereich solle gemieden werden: „Treten sie nicht auf die Straße“! (esk mit dpa)

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