Revision abgelehnt

Frauenarzt wegen Intimbildern weiter in Haft

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Joachim K. bleibt weiterhin in Haft. 

Frankenthal/Schifferstadt – Der Gynäkologe nimmt über 36.000 Intimbilder seiner Patientinnen auf und wird deswegen 2013 verurteilt. Nun wurde über eine Revision verhandelt. 

Der Gynäkologe Joachim K. aus Schifferstadt fotografiert und filmt im Zeitraum von 2008 bis 2011 in seiner Praxis heimlich tausendfach die Genitalien seiner Patientinnen, ohne dass eine medizinische Notwendigkeit zur Dokumentation besteht.

In drei Fällen kann auch ein sexueller Missbrauch nachgewiesen werden, da er medizinisch nicht erforderliche Handlungen mit der Hand und mit Geräten an den Patienten vollführt und diese filmt. Die Foto und Videodateien ordnet er verschiedenen Kategorien zu und speichert sie auf Datenträgern. 

Wegen Verletzung des höchstpersönlichen Lebensbereichs durch Bildaufnahmen in 1.467 Fällen, sowie sexuellen Missbrauchs unter Ausnutzung des Behandlungsverhältnisses in drei Fällen, wurde der Frauenarzt am 11. November 2013 vom Landgericht Frankenthal verurteilt - und zwar zu zu einerGesamtfreiheitsstrafe von drei Jahren und sechs Monaten. Zudem darf der Mediziner 4 Jahre lang nicht mehr praktizieren.

Gegen das Urteil hatten der Angeklagte und zwei seiner Patientinnen Revision eingelegt. 

Der Bundesgerichtshof verwirft nun diesen Revisionsantrag. Die Begründung: Die Überprüfung des Urteils ergab weder Rechtsfehler zugunsten des Angeklagten, noch zu seinen Lasten. Er bleibt auch weiter im Gefängnis. 

BGH/kp

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