Nach tödlichem Unfall

Einarbeitung des Holiday-Park-Mitarbeiters wird geprüft

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Am Karussell „Spinning Barrels“ im Holiday Park in Haßloch passierte im August der tödliche Unfall.

Frankenthal/Haßloch - Nach dem tödlichen Unfall eines Mädchens im Holiday Park prüft die Staatsanwaltschaft, ob der unter Verdacht stehende Parkmitarbeiter unzureichend in seine Aufgaben eingewiesen wurde.

Zunächst wurde dem Mann, der an jenem Tag des schrecklichen Unglücks für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständig war, vorgeworfen, die Sicherheitsanweisungen nicht vollständig beachtet zu haben (wir berichteten).

Nun prüft die Staatsanwaltschaft, ob der Mitarbeiter vielleicht gar nicht zureichend in seine Aufgaben eingewiesen worden war.

Falls dem so sei, müsse man „über die Verantwortlichkeit weiterer Personen reden“, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt in Frankenthal, Hubert Ströber, am Dienstag.

Das elfjährige Mädchen aus Kelsterbach bei Frankfurt war am 15. August von dem Karussell „Spinning Barrels“ (deutsch: drehende Fässer) mitgeschleift und dabei so schwer verletzt worden, dass es starb. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen fahrlässiger Tötung gegen den für die Sicherheitsaufsicht des Fahrgeschäfts zuständigen Mann.

Es gab eine Anweisung. Wäre die 1a abgearbeitet worden, wäre das Unglück nicht passiert“, sagte Ströber. Falls sich ergebe, dass der Mitarbeiter nicht richtig eingearbeitet worden sei, senke dies das Maß seiner Schuld. Der Mann hat noch Gelegenheit zur Stellungnahme.

>>> Mädchen stirbt in Holiday Park

dpa/rob

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